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Deutsche Interessen in Afrika?

Langfristiges Engagement auf dem ‚Kontinent der Potenziale‘

Auch die fehlende Kohärenz und Interessenorientierung der aktuellen deutschen Afrikapolitik kann über eines nicht hinwegtäuschen: Der Kontinent ist vor allem in den Bereichen Wirtschaft, globale Sicherheit und internationale Politik für Deutschland hochinteressant und ruft nach einer Neudefinition der deutschen Interessen, aber auch der deutschen Einsatzmöglichkeiten auf seinem Territorium.

Deutsche Interessen in Lateinamerika

Trotz des nachlassenden Interesses der deutschen Politik an Lateinamerika bleibt die Region für Deutschland von herausragender Bedeutung und verdient, nicht nur angesichts der altbewährten historischen Beziehungen beider Seiten zueinander, sondern auch mit Blick auf die sich derzeit dort vollziehenden politischen Veränderungen, ein neues und nachhaltiges Engagement seitens der Bundesrepublik.

Die Europäische Krise im Sommer 2005

Ungeachtet mancher Rückschläge im Laufe seiner mehrere Jahrzehnte umfassenden Geschichte ist der europäische Einigungsprozess ein Erfolgsprojekt erster Ordnung, dessen gegenwärtige Krise sicherlich der sorgfältigen Analyse bedarf, dessen Weiterführung jedoch außer Frage stehen sollte.

Die Kunst der Machtverteilung – der Libanon nach den Wahlen

Auch die jüngsten libanesischen Wahlen, in deren Folge Wahlsieger Fouad Siniora erst nach langem Ringen um die Balance der Macht von Staatspräsident Emile Lahoud als neuer Premier bestätigt worden war, standen erneut im Zeichen der ta’iffyyaa und des politischen Konfessionalismus, jenes das christlich-muslimische Land seit langem dominierenden Herrschaftsprinzips, dessen Überwindung eigentlich die Voraussetzung für die wirkliche Einheit des nahöstlichen Landes wäre.

Biotechnologie in der Landwirtschaft

Verbreitung und Auswirkungen auf das Agrobusiness

Agrarmodernisierung bedeutet zunehmend auch Einsatz transgener, d.h. genetisch veränderter Produkte; sind doch die Voraussetzungen von nachhaltiger Landwirtschaft und Agrarbusiness die Beibehaltung der Produktivitätssteigerungsraten der landwirtschaftlich genutzten Produktionsfaktoren, die Minimierung der Anbaufläche sowie die Entlastung der Umwelt.

Die Bürgerkriegsfronten sind nicht vergessen

Bilanz des Untersuchungsausschusses im spanischen Parlament zu den Madrider Terroranschlägen am 11. März 2004

Der Untersuchungsausschuss zu den Anschlägen vom 11. März 2004 in Madrid hat seine Arbeit beendet, doch bleiben Fragen: Zwar wurden Chronologie und Akteure der Geschehnisse im Vorfeld des Attentats und der darauf folgenden Wahlen weitgehend erhellt, die Forderung der seinerzeitigen Regierungspartei PP nach Anhörung weiterer Zeugen und somit nach Aufklärung des tatsächlichen Informationststandes wichtiger PSOE-Funktionäre zu den Vorkommnissen blieb indes bis heute unerfüllt.

Die Entwicklung der Parteiensysteme in den postkommunistischen EU-Beitrittsländern

Eine vergleichende Analyse ihrer Errungenschaften und Defizite

Die Parteienlandschaft in den ehemals kommunistischen Ländern Mittel-und Osteuropas ist derzeit von vier Parteitypen - den postkommunistischen bzw. sozialistischen Parteien, den neuen demokratischen, aus der Opposition entstandenen Parteien, den tradierten, seinerzeit teils im Block organisierten Parteien sowie den populistischen, sich häufig nationalistisch gerierenden Parteien geprägt - ein Spektrum, in dem es gerade den neuen demokratischen Parteien noch an Stabilität und Widerstandskraft gegen nichtdemokratische Potenziale mangelt.

Ein Buch über Wissenschaft und Orient

Ernst Herzfelds Standort

Der im wilhelminischen Deutschland verwurzelte und gegen Ende der Weimarer Zeit in die USA übergesiedelte Orientforscher und –gelehrte Ernst Herzfeld zählt sicher zu den verdientesten, wenn auch eigenwilligsten deutschen Altertumskundlern seiner Zeit – ein Wissenschaftler, dessen Leben und Werk in dem jüngst von Gunter und Hauser herausgegebenen Werk eine umfassende Darlegung und Würdigung erfährt.

Präsidentschaftswahlen im Iran

Die soziale Frage und das Nuklearprogramm bestimmen die Agenda Ahmadinedschads

Neben der Lösung der sozialen Probleme des Landes wird auch die Suche nach einem Kompromiss in der Atomfrage zu den Aufgaben Mahmuds Ahmadinedschads gehören, des neuen iranischen Präsidenten, der als Kind einer elfköpfigen Schmiedsfamilie nicht nur ein Mann des Volkes ist, sondern der auch als besonders rigoroser Verfechter der islamischen Revolution gilt.

Wer hilft wem?

Die schwierige Auswahl der Empfängerländer öffentlicher Entwicklungshilfe

Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit einerseits, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und good governance andererseits – die Kriterien für die Vergabe öffentlicher Entwicklungshilfe werden von den Geberstaaten und – organisationen höchst unterschiedlich festgelegt und erfordern, soll die Hilfe ihr Bestimmungsziel tatsächlich erreichen, einen wohldurchdachten Koordinationsplan auf internationalem Niveau.

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About this series

International Reports (IR) is the Konrad-Adenauer-Stiftung's periodical on international politics. It offers political analyses by our experts in Berlin and from more than 100 offices across all regions of the world. Contributions by named authors do not necessarily reflect the opinions of the editorial team.

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Our periodical on international politics is published four times a year. We provide you with background information on what is happening in the world – free of charge. Use our registration form and with just a few clicks you can read the digital version of our political journal or order the print version in German or English.

Editor

Caroline Kanter

ISBN

0177-7521

Benjamin Gaul
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Head of the Department International Reports and Communication
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Dr. Sören Soika

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Editor-in-Chief International Reports (Ai)
soeren.soika@kas.de +49 30 26996 3388
Rana Taskoparan
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