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Machtwechsel in Uruguay

Anmerkungen zum historischen Wahlsieg der Linken 2004

Nach dem Sieg des von Tabaré Ramón Vázquez Rosas angeführten Linksbündnisses in den jüngsten Präsidentenwahlen und der Abwahl des glücklosen konservativen Jorge Batlle hoffen die Menschen in Uruguay auf einen wirtschaftlichen Aufschwung, aber auch auf neue Impulse für die gesellschaftliche Entwicklung des südamerikanischen Landes.

Peking und die Wahlen in Hongkong

Auswirkung auf die politische Stabilität der ehemaligen Kronkolonie und die Taiwanfrage

Trotz des Sieges der Peking-treuen Kräfte bei den jüngsten Wahlen zum Legislative Council in der Sonderverwaltungszone Hongkong ist die Bevölkerung der ehemaligen Kronkolonie angesichts ausbleibender Reformen, sich ausweitender Verletzungen der Pressefre

Bücher zum Thema Indígenas in Lateinamerika

Über Sichtbarkeit und Diversität

Die wachsende Aufmerksamkeit, die die indigenen Völker Lateinamerikas international genießen, findet ihren Ausdruck auch in der Literatur - so etwa in den hier vorgestellten Büchern, die aus sehr unterschiedlicher Sicht heraus indigene Identität in verschiedenen Räumen analysieren, ohne auf ihre Perspektivierung im globalen Kontext zu verzichten.

Die vergessenen Völker Lateinamerikas

Indigene Bevölkerung zwischen Neo-Romantizismus und politischem Extremismus

In den andinen Ländern erwachen die Indígenas, besinnen sich auf ihre Geschichte und fordern ihr Recht – ein Prozess, der nicht immer gewaltlos abläuft und bei dem radikale, die eigenen kulturellen Wurzeln mystifizierende Kräfte die indigene Bevölkerung oft zu missbrauchen drohen.

Indígena und Politik im Andenraum: Bolivien

Im wirtschaftlich armen, aber kulturell reichen Bolivien nimmt, zumal nach dem Scheitern der Regierung Sánchez de Lozadas, der Einfluss der indigenen Opposition zu, wenngleich die radikalen rassistisch bzw. marxistisch ausgerichteten Indígena-Organisationen MIP und MAS keineswegs für die indigene Bevölkerung als solche sprechen, die mehrheitlich durchaus zum friedlichen Aufbau eines demokratischen und partizipativen Bolivien bereit scheint.

Indígena und Politik im Andenraum: Peru

„Je weißer, desto einflussreicher“ – dieses Prinzip bestimmt nach wie vor die gesellschaftliche Ordnung Perus, in der die indigene Mehrheit des Landes in Armut lebt, unter behördlicher und justizieller Willkür leidet und bislang vergebens für eine adäquate Teilhabe am politischen, kulturellen und sozialen Leben des Landes kämpft.

Indigene Interessenorganisation und Armutsbekämpfung

Politische Instabilität und fehlendes Wirtschaftswachstum haben in Ekuador ein Milieu geschaffen, in dem Korruption und Rechtlosigkeit herrschen, in dem aber auch die fragwürdigen Praktiken der indigenen Bevölkerung, so etwa Lynchjustiz und illegale Protestmärsche, sowie die Missachtung von Rechtsnormen und die Propagierung rassistisch-faschistischen Gedankenguts der Reputation des Landes schaden und den Aufbau einer friedlichen Gesellschaft verhindern.

Indigener Protest in Bolivien

Ziel einer radikalisierten Indígena-Bewegung

Fehlende demokratische Funktionen, Turbulenzen in der Landesführung und zunehmende gewalttätige Proteste indigener Gruppen haben das multiethnische Bolivien in eine politisch-kulturelle Krise gestürzt, zu deren Überwindung, so die Hoffnung der neuen Regierung Carlos Mesa, sowohl die jüngste Verfassungsänderung als auch die für 2005 vorgesehene Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung beitragen soll.

Minderheitenschutz und Menschenrechte

Die Situation der indianischen Bevölkerung in Chile

Mustergültig ist die Lage der indigenen Völker im lateinamerikanischen Musterland Chile keineswegs: Von den Spaniern unterdrückt, von Allende erstmals anerkannt und von Pinochet erneut entrechtet, warten die Indígenas Chiles nach wie vor auf die volle konstitutionelle Anerkennung ihrer Geschichte, ihrer Kultur und ihrer Identität als Teil der chilenischen Nation.

Der Balkan zwischen Hoffen und Bangen

Die Ausgangslage vor dem Schlüsseljahr 2005

Auch wenn diverse aktuelle Konfliktherde rund um den Globus die Aufmerksamkeit der Welt von den Ländern Südosteuropas ablenken, wäre es verfrüht, diese als befriedet zu betrachten: Untergründig schwelende Konflikte suchen sich nach wie vor, so etwa im März im Kosovo, ihr Ventil und erfordern auch in Zukunft Präsenz und Engagement der internationalen Gemeinschaft.

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About this series

International Reports (IR) is the Konrad-Adenauer-Stiftung's periodical on international politics. It offers political analyses by our experts in Berlin and from more than 100 offices across all regions of the world. Contributions by named authors do not necessarily reflect the opinions of the editorial team.

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Editor

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ISBN

0177-7521

Benjamin Gaul
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Dr. Sören Soika

Dr
Editor-in-Chief International Reports (Ai)
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