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Eine europäische Zukunft für Israel?

Eine Orientierung des wirtschaftlich und kulturell westlich geprägten Israel in Richtung EU, sei es in Form privilegierter Beziehungen oder einer Vollmitgliedschaft, – dies ist eine Option, die nicht nur vielen Politikern, sondern auch zahlreichen Bürgern des nahöstlichen Landes offenbar zunehmend sympathisch ist.

In weiter Ferne, so nah? – Die Beziehungen zwischen Japan und Lateinamerika

Ethnisch haben die Japaner nach mehreren Migrationswellen im 20. Jahrhundert zwar in Lateinamerika Wurzeln geschlagen, wirtschaftlich und politisch scheint die Region für Japan indes weniger bedeutsam: Eine ökonomische Langzeitstrategie bzw. ein außenpolitisches Konzept gegenüber der Region ist auf japanischer Seite gegenwärtig nicht zu erkennen und zeichnet sich auch für die Zukunft nicht ab.

La Conferencia de las Fuerzas Armadas Centroamericanas (CFAC).

Eine regionale Militärorganisation für Sicherheit und Zusammenarbeit

Ihrem Ziel, Sicherheit, Entwicklung und Vertrauensbildung in ihrer Region zu fördern, ist die 1997 gegründete Konferenz der Zentralamerikanischen Streitkräfte (CFAC) ein gutes Stück näher gekommen – steht sie doch bei vielen für Kooperation, Koordination und Vertrauensbildung, aber auch für eine noch rein militärisch geführte Organisation, deren Öffnung auch für zivile Verantwortungsträger künftig unabdingbar ist.

Nach dem EU- und Lateinamerika-Gipfel

Weiter auf der Suche nach der „Strategischen Partnerschaft“

Auch der dritte, ganz im Zeichen von sozialer Kohäsion, Multilateralismus und biregionaler Kooperation stehende EU-Lateinamerika-Gipfel hat, von einigen ermutigenden Signalen abgesehen, die Erwartungen nicht erfüllt, die angesichts der historischen Gemeinsamkeiten sowie des Wertekonsenses zwischen beiden Regionen an ihn hätten gestellt werden können.

BÜCHER ÜBER KRISENHERDE

„Knochen zum Sprechen bringen!“ Zu drei aktuellen Büchern: Bosnien, Afghanistan, Nordkorea

Die Analyse der Knochen von Bürgerkriegsopfern in Bosnien und anderswo, der nach wie vor traurige Alltag von Frauen in der Macho-Gesellschaft Afghanistans sowie der Blick hinter die Kulissen der kommunistischen Diktatur in Nordkorea sind die Themen dreier engagiert geschriebener Bücher, die den Leser an Schicksalsorte führen, die zu den bewegendsten der Gegenwart zählen.

Demnächst vielleicht bis Mitternacht

Zehn Jahre nach dem Ende der Apartheid ist Südafrika in der Realität angekommen.

Zehn Jahre nach dem Fall des Apartheid-Regimes zeigt sich Südafrika als ein Land, das zwar nicht mehr unter rassisch bedingter Diskriminierung leidet, in dem jedoch Arbeitslosigkeit und Kriminalität den Alltag prägen – ein Umstand, der indes den Optimismus seiner Einwohner durchaus nicht zu trüben scheint.

Der Kampf des islamischen Fundamentalismus

Der Antisemitismus im heutigen Europa ist vielfach das Resultat eines besonderen Hasses von Moslems auf das Judentum – eines Hasses, dessen Geschichte seit dem siebten Jahrhundert deutliche Stationen erkennen lässt und zu dem sich in neuerer Zeit ein nicht minder starker Hass auf das Christentum bzw., im weiteren Sinne, auf die westliche Zivilisation als solche gesellt.

Der orientierungslose Riese –

Probleme des PRI in Mexiko nach 71 Jahren Regierung und vier Jahren Opposition

Auch vier Jahre nach dem Verlust der Macht in Mexiko hat die ehemalige Staatspartei PRI, die 71 Jahre lang die Geschicke des nordamerikanischen Landes quasidiktatorisch lenkte, erhebliche Schwierigkeiten, die dringend überfällige demokratische Reform im Innern durchzuführen und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Oppositionsrolle zu finden.

Die deutschen Christdemokraten und Chile

Die Beziehungen zwischen den deutschen und den chilenischen Christdemokraten schauen auf eine lange Tradition zurück, die 1959 unter den Parteivorsitzenden Adenauer und Frei begann, die zur Zeit der Pinochet-Diktatur ihre besondere Qualität erhielt und die auch in kritischen Zeiten, etwa denen der DDR-Anerkennung und der Aufnahme Honeckers durch das südamerikanische Land, nicht ernsthaft in Frage gestellt werden konnte.

Die Wahlen in Indien 2004

Ein Rückschlag für die Ausgrenzungspolitik

Mit ihrem unerwarteten und deutlichen Votum für die von Sonia Gandhi geführte Kongresspartei haben die Inder ein klares Signal für mehr Demokratie, Säkularismus und Verteilungsgerechtigkeit gesetzt – Werte also, die von der bisherigen Regierungspartei BJP mit ihren extremistisch-nationalistischen Attitüden sowie ihrer lediglich die Oberschicht begünstigenden Wirtschaftspolitik zunehmend mit Füßen getreten wurden.

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About this series

International Reports (IR) is the Konrad-Adenauer-Stiftung's periodical on international politics. It offers political analyses by our experts in Berlin and from more than 100 offices across all regions of the world. Contributions by named authors do not necessarily reflect the opinions of the editorial team.

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ISBN

0177-7521

Benjamin Gaul
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Dr. Sören Soika

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Editor-in-Chief International Reports (Ai)
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