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Wahlkampf in Chile zwischen Globalisierung und nationaler Identität

Die politische Entfremdung vieler Menschen, die sich ändernden Medienkonsumsgewohnheiten sowie die voranschreitende Technologisierung haben auch in dem zur Demokratie zurückgekehrten Chile zu einem Wandel in der Gestaltung von Wahlkämpfen geführt, die sich heute mehr denn je als ein bunter, wenn auch der politischen Kultur des Landes durchaus entsprechender Mix aus traditionellen Kampagnetechniken und Elementen des internationalen politischen Marketings zeigen.

Die Regionalintegration Zentralamerikas – Entwicklung und Perspektiven

Mit der Forcierung der Debatte um eine gesamtamerikanische Freihandelszone ALCA zeigt sich dem seit Jahren eher kraftlos verlaufenden Prozess der zentralamerikanischen Integration ein neuer Konkurrent, aber auch eine neue Chance – setzt doch ALCA bewusst die Existenz funktionierender regionaler Allianzen voraus, die die hinter diesen stehenden Länder zur Kordinierung und Harmonisierung ihrer nationalen Interessen zwingt und ihnen so innerhalb der amerikanischen Länderfamilie Gewicht verleiht und Gehör verschafft.

Ein amerikanisches Buch über Geschichte und Weltpolitik

Macht und Mythos

Die durch den 2-plus-4-Vertrag und die Charta von Paris ermöglichte neue planetarische Ordnung, die hegemoniale Rolle Amerikas in ihr sowie die Ablösung des traditionellen Nationalstaats durch den neuen Typus des Marktstaats sind nur einige der Thesen aus dem Werk des US-Verfassungsrechtlers und Kenners der Washingtoner Politik Philip Bobbitt, dessen beredter Titel The Shield of Achilles nicht zuletzt auf die Verwundbarkeit der strategischen Infrastruktur der USA verweist.

Japanisches Militär im Irak – Neudefinition japanischer Sicherheitspolitik?

Mit der Entsendung eines eigenen Soldatenkontingents ins irakische Samawah hat sich Japan auch trotz der Kritik seiner Nachbarn zu einer neuen verteidigungspolitischen Strategie entschlossen, die sich zudem fest im Rahmen einer soliden amerikanisch-japanischen Sicherheitsallianz zu definieren scheint.

NAFTA und das Freihandelsabkommen Mexikos mit der Europäischen Union – Ein Vergleich

Trotz negativer volkswirtschaftlicher Folgeerscheinungen hat Mexiko von seinen beiden großen Freihandelsabkommen – der NAFTA und der Übereinkunft mit der Europäischen Union – unzweifelhaft Profit gezogen; ein Profit, der indes angesichts unausgeschöpfter Potenziale für alle Beteiligten noch zu steigern wäre.

Ostasiens Grenzen in der Globalisierung

Der Weg Ostasiens in die globalisierte Welt ist durch den Wunsch nach Mitgestaltung einerseits und nach Bewahrung der eigenen Identität andererseits bestimmt – ein Unterfangen, das dem Transformationsprozess, aber auch der laufenden Wertedebatte in der Region neue Impulse verleiht.

Proliferationsrisiko Zentralasien

Zentralasien, besonders aber Kasachstan mit seinen kaum gesicherten Nuklearlagerstätten wird zunehmend zum Selbstbedienungsladen für kriminelle und terroristische Netzwerke, denen auf der Suche nach kernwaffenfähigem Material die allenthalben dort anzutreffende Korruption und die mangelhaften Grenzkontrollen ideale Logistik- und Transitmöglichkeiten bieten.

"Von weißen Wilden und wilden Weißen"

Eine Auseinandersetzung mit Kulturrelativismus und Multikulturalismus aus Anlaß eines Buches

Eine kulturelle Standortbestimmung des Weißen, die Überwindung von Ethnozentrismus sowie die Akzeptanz kultureller Gleichwertigkeit ist die Botschaft eines Buches von Thomas Ducks, das für den an interkulturellen Fragen interessierten Leser zwar von Wert sein mag, das jedoch den kulturrelativistischen Ansatz als solchen kaum hinterfragt und zu Erkenntnissen kommt, die aufgrund ihrer Realitätsferne allenfalls der Kategorie Wunschdenken zuzuordnen sind.

Die allgemeinen Wahlen vom 9. November und 28. Dezember 2003 in Guatemala

Wahlsieger der guatemaltekischen Präsidentschaftswahlen vom November und Dezember 2003, die der ehemalige Diktator Ríos Montt vergebens als Basis für ein politisches Comeback nutzen wollte, ist Rafael Berger Perdomo – ein als früherer Hauptstadtbürgermeister durchaus erfahrener Politiker, von dessen Teamgeist und Konsensbereitschaft die Lösung der großen innen- und sozialpolitischen Probleme des zentralamerikanischen Landes entscheidend abhängen wird.

Die Putin-Doktrin: Eine Neuausrichtung der russischen Sicherheitspolitik

Angesichts der derzeitigen globalen Hegemonie der USA ist die Moskauer Führung unter Wladimir Putin um eine Neuausrichtung der russischen Sicherheitspolitik bemüht, die neben der Neutralisierung des alten „Feindbildes Russland“ auch auf der Erweiterung des eigenen Einflusses innerhalb der GUS, d.h. dem Aufbau eines Gegengewichts zu der zunehmenden amerikanischen Präsenz in dieser Region fußt.

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About this series

International Reports (IR) is the Konrad-Adenauer-Stiftung's periodical on international politics. It offers political analyses by our experts in Berlin and from more than 100 offices across all regions of the world. Contributions by named authors do not necessarily reflect the opinions of the editorial team.

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Our periodical on international politics is published four times a year. We provide you with background information on what is happening in the world – free of charge. Use our registration form and with just a few clicks you can read the digital version of our political journal or order the print version in German or English.

Editor

Caroline Kanter

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0177-7521

Benjamin Gaul
Benjamin Gaul
Head of the Department International Reports and Communication
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Dr. Sören Soika

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Editor-in-Chief International Reports (Ai)
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Rana Taskoparan
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