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Terror, Krieg und Religion

Einige Neuerscheinungen zum Krieg in Afghanistan und zum neuzeitlichen Phänomen des Terrors

Eine Reihe neuerer Publikationen zum Problem des Terrors, verfasst von kulturell und weltanschaulich sehr unterschiedlich anzusiedelnden Autoren, offenbart die Komplexität der Hintergründe dieses Problems, entlarvt aber auch die Haltlosigkeit vieler, auch im Westen gängiger Klischees zu dessen Erklärung.

Wie demokratiefähig ist der Islam?

Die zumal nach dem 11. September offenbar gewordene Problematik des Verhältnisses zwischen Islam und Demokratie hat ihre Wurzeln weniger in der islamischen Lehre selbst als vielmehr in den politischen und sozialen Gegebenheiten der vom Islam geprägten Länder.

Die Parlamentswahlen vom 5. Dezember 2001 und die Regierungsneubildung in Sri Lanka

Der Sieg der Oppositionsparteien bei den jüngsten Parlamentswahlen in Sri Lanka zwang die amtierende Präsidentin dazu, ihren Widersacher Wickremesinghe mit der Bildung einer Regierung zu beauftragen, deren Aufgabe neben der Stabilisierung der Wirtschaft des Landes vor allem die Lösung der seit Jahrzehnten schwelenden ethnischen Konflikte sein wird.

Die Präsidentschafts-, Parlaments- und Kommunalwahlen vom 25. November 2001 in Honduras

Ein Wahlkampf ohne Höhepunkte

Nach dem Sieg bei den honduranischen Wahlen vom November letzten Jahres möchte sich Ricardo Maduro vom Partido Nacional vor allem der Stärkung von Demokratie, Transparenz und Chancengleichheit in dem mittelamerikanischen Land widmen.

Die Resonanz der Terroranschläge vom 11. September 2001 in der brasilianischen Publizistik

In weiten Bereichen der brasilianischen Printmedien haben die Terroranschläge des 11. September keineswegs zu einer Solidarisierung mit den Opfern, ihrem Land und ihrer Regierung geführt; dagegen jedoch - unter Aufbietung einer seltsam irrationalen Logik - zu einem erneuten Ausbruch antiamerikanischer Emotionen, die gerade in den intellektuellen Kreisen des südamerikanischen Landes eine traditionell starke Wurzel haben.

Parlamentswahl in Chile - Gewinner und Verlierer

Neben der rückläufigen Konjunktur bestimmte auch die im Jahre 2005 anstehende Präsidentenwahl den chilenischen Parlamentswahlkampf vom Dezember letzten Jahres, in dem neben den Abgeordneten auch ein Großteil der Senatoren des südamerikanischen Landes neu bestimmt wurden.

Wohlklingende Globalziele statt Realismus

Zur Glaubwürdigkeitslücke der gegenwärtigen deutschen Afrikapolitik

Während in Afrika selbst der Demokratisierungsprozess nur zögerlich vorankommt, sind auch die Impulse der derzeitigen deutschen Regierung, deren Politik gegenüber dem Kontinent durch fehlende Zielsetzung und Inkohärenz gekenzeichnet ist, äußerst entmutigend.

Dänemark - die offene Wunde Skandinaviens

Der Machtwechsel in Kopenhagen nach der Wahl vom 20.November

Der Machtverlust der seit acht Jahrzehnten regierenden dänischen Sozialdemokraten bei den Wahlen vom 20. November des Jahres bedeutet das Ende des Kopenhagener Versuchs, Sozialismus und Marktwirtschaft in Einklang zu bringen - ein Versuch, dessen Folgen nun von der neuen Mitte-Rechts-Regierung behoben werden müssen.

Die Bakassi- Boys in Nigeria

Vom Aufstieg der Milizen und dem Niedergang des Staates

Mit dem Versagen von Polizei und Justiz sind auch westliche Vorstellungen von Recht und Gewaltenteilung diskreditiert. An die Stelle staatlicher Institutionen treten Bürgerwehren oder Milizen, die ihre Macht durch öffentliche Exekutionen zelebrieren. Da sie sich ähnlich organisieren wie traditionelle Geheimkulte, sind sie durch die Bürger kaum noch kontrollierbar. Damit wächst die Angst, dass Politiker diese bewaffneten Gruppen nutzen, um ihre Gegner einzuschüchtern oder ethnische und religiöse Konflikte auszutragen.

Politik, Wirtschaft und Religion in Indonesien

"Autoritarismus" und "Günstlingswirtschaft" haben Indonesien, das bevölkerungsreichste islamische Land der Welt, in eine schwerwiegende, durch politische, wirtschaftliche und religiöse Determinanten geprägte Krise gestürzt, deren Überwindung einen umfassenden und mühsamen Transformationsprozess erfordert.

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About this series

International Reports (IR) is the Konrad-Adenauer-Stiftung's periodical on international politics. It offers political analyses by our experts in Berlin and from more than 100 offices across all regions of the world. Contributions by named authors do not necessarily reflect the opinions of the editorial team.

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Benjamin Gaul
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Dr. Sören Soika

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Editor-in-Chief International Reports (Ai)
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