Asset Publisher

Articles

Asset Publisher

Regionale Zusammenarbeit in Mitteleuropa zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Neue Formen und neue Herausforderungen

Unter den verschiedenen, meist wenig erfolgversprechenden Initiativen einer regionalen Partnerschaft in Mitteleuropa kommt der Kooperation der Visegrad-Staaten – Polen, Tschechische Republik, Slowakei und Ungarn – eine besondere Bedeutung zu. Sie beruht vor allem auf einem Fazit aus den negativen Erfahrungen der Anfänge und auf der Hinwendung zu einem pragmatischem Ansatz bei der Lösung organisatorischer und administrativer Probleme.

Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Tschechien

Die von nur geringer Bürgerbeteiligung geprägten Wahlen zum tschechischen Abgeordnetenhaus im Juni des Jahres bescherten den Mitte-Rechts-Parteien eine deutliche Niederlage und stärkten das linke Parteienspektrum des Landes – allen voran die Kommunisten, die das Hauptwahlkampfthema der „Sicherung der nationalen Interessen“ geschickt für sich zu nutzen verstanden.

Costa Rica hat gewählt

Die Ergebnisse der Präsidentschafts-, Kongress- und Kommunalwahlen im Überblick

Die sinkende Bereitschaft der Costa-Ricaner zur Unterstützung der traditionellen Parteien, die Fragmentierung des Parlaments, aber auch die längst überfälligen Reformen im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben des mittelamerikanischen Landes sind Probleme, denen der neugewählte Präsident Costa Ricas, Abel Pacheco, mit einem ambitiösen Reform- und Konsolidierungsprogramm begegnen will.

Europapolitische Herausforderungen und die Rolle Spaniens in der EU

Vielen Vorhersagen - auch derjenigen des langjährigen Ministerpräsidenten Felipe González - zum Trotz hat sich Spanien unter der Amtszeit José María Aznars und des konservativen PP innerhalb des EU-Verbunds zu einem ernst zu nehmenden Partner entwickelt, dessen Führung vor allem die Schaffung eines bürgernahen „Europas der Inhalte“ auf ihre Fahnen, vor allem auf die der spanischen EU-Ratspräsidentschaft, geschrieben hat.

Italien in Europa

Die Geschehnisse von 1989 haben auch in Italien zu Veränderungen, z. B. einem neuen Wahlsystem und einer neuen Parteienlandschaft, geführt, die die Italiener nun verstärkt nach den „Werten“ ihrer Gesellschaft, etwa dem Schul- und Gesundheitswesen oder dem Justizsystem, fragen lässt – Werte, die sie angsichts des Verfahrens von Nizza eher bedroht als geschützt sehen.

Kolumbien nach dem Wahlsieg von Alvaro Uribe Vélez

Mit dem liberal orientierten und als besonders integer geltenden Alvaro Uribe Vélez haben die Kolumbianer im Mai des Jahres einen neuen Staatspräsidenten gewählt, von dem sie sich ein entschiedenes Vorgehen gegen die Gewalt im Lande erhoffen, aber auch eine Reform der staatlichen Einrichtungen sowie die Fortführung der unter Andrés Pastrana begonnenen wirtschaftlichen Konsolidierung.

Timor Lorosa'e - Die schwierige Geburt eines neuen Staates

Nach jahrhundertelanger Fremdherrschaft hat Ost-Timor nun seine staatliche Souveränität erhalten und steht somit am Beginn eines mühsamen Aufbauweges, an dessen Ende ein funktionierendes Gemeinwesen mit einer florierenden Wirtschaft stehen soll, deren Basis vor allem die Erdölvorkommen des neuen Kleinstaates sein könnten.

Trends in der israelischen Gesellschaft

Trotz starker gesellschaftlicher Fragmentierung, erheblicher innenpolitischer Veränderungen und der durch das ungelöste Palästinenserproblem bedingten Gewalt inner- und außerhalb der Landesgrenzen stehen die Israelis nach wie vor mit großer Mehrheit hinter der staatlichen Souveränität ihres Landes sowie den historischen Zielen des Zionismus.

Blockierte Demokratien in Afrika

Der Fall Simbabwe

Die systematische, über Jahre und Jahrzehnte betriebene Blockade demokratiefördernder Potenziale durch autokratische Herrscher ist nach wie vor ein trauriges Kennzeichen diverser afrikanischer Länder - und nicht nur Simbabwes, wo die nationale Opposition und die internationale Gebergemeinschaft seit langem ein Ende des Regimes Robert Mugabes zu forcieren suchen.

Die Parteien und das Parteiensystem in der Türkei

Religiöse und ethnische Konflikte, eine Zunahme der ideologischen Polarisierung sowie die Schwäche der politischen Mitte haben den Zerfallsprozess des türkischen Parteiensystems in der Vergangenheit vorangetrieben und bedrohen auch heute unvermindert die Stabilität von Politik und Gesellschaft in der Türkei.

Asset Publisher

About this series

International Reports (IR) is the Konrad-Adenauer-Stiftung's periodical on international politics. It offers political analyses by our experts in Berlin and from more than 100 offices across all regions of the world. Contributions by named authors do not necessarily reflect the opinions of the editorial team.

Order details

Our periodical on international politics is published four times a year. We provide you with background information on what is happening in the world – free of charge. Use our registration form and with just a few clicks you can read the digital version of our political journal or order the print version in German or English.

Editor

Dr. Gerhard Wahlers

ISBN

0177-7521

Benjamin Gaul
Benjamin Gaul
Head of the Department International Reports and Communication
benjamin.gaul@kas.de +49 30 26996 3584

Dr. Sören Soika

Dr
Editor-in-Chief International Reports (Ai)
soeren.soika@kas.de +49 30 26996 3388
Rana Taskoparan
Rana Taskoparan
Policy Advisor for Communication and Marketing
rana.taskoparan@kas.de +49 30 26 996 3623
Magdalena Falkner
Magda Falkner_Portrait
Multimedia editor
magdalena.falkner@kas.de +49 30 26996-3585