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Country Reports

Short political reports of the KAS offices abroad

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Wahlen in einer politisch bewegten Zeit

Die Philippinos haben im Januar 2001 ihren unfähigen und korrupten Präsident Joseph Estrada aus dem Amt gejagt. Die philippinische Variante des Volkaufstandes "People Power" hat den auf sechs Jahre gewählten Präsidenten bereits nach 31 Monaten chaotischer Regierungszeit gezwungen, den Präsidentenpalast zu verlassen. Gegen ihn und eine Reihe seiner Gefolgsleute und Günstlinge wurden Anklagen wegen Korruption und Veruntreuung vorbereitet. Die neue Regierung von Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo hat von ihrem Vorgänger ein schweres Erbe übernommen. Insbesondere im wirtschaftlichen und im politischen Bereich zeigen sich gravierende Probleme, die sich nicht kurzfristig lösen lassen.Am 14. Mai 2001 wurden in den Philippinen Wahlen durchgeführt, die auch als Referendum für oder gegen die neue Regierung der Präsidentin Arroyo angesehen wurden. Kandidaten für den Senat und den Kongress, aber auch Gouverneure und Bürgermeister wurden gewählt. Der Wahlkampf forderte einen hohen Blutzoll: 100 Tote waren zu beklagen. Mitten im Wahlkampf wurde der Expräsident Estrada verhaftet. Im Verlauf der mehrtägigen Pro-Estrada-Demonstrationen kam es zu massiven Auseinandersetzungen und Strassenschlachten zwischen Polizei, Militär und Demonstranten, die sechs Tote und dreissig Verletzte forderten und bis zum Wahltag für grosse Nervosität im Lande sorgten.

Der Fall Fujimori-Montesinos

Peru forciert seine Vergangenheitsbewältigung

Es mag wohl Perfektionisten unter den Verbrechern geben, glücklicherweise aber gibt es kein perfektes Verbrechen.

Chaos im Königreich Nepal

Bis zur letzten Woche galt die nepalesische Monarchie als Insel der Stabilität in einem unruhigen politischen Umfeld. Der ermordete König Birendra war das Symbol der Einheit der Nation in einem Land mit vielen unterschiedlichen Stämmen und Sprachen, in dem über die Hälfte der Bevölkerung in absoluter Armut lebt.

Kolumbien ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen

Ein Jahr vor den für den 26. Mai 2002 geplanten Präsidentschaftswahlen steht die innenpolitische Situation Kolumbiens zunehmend im Zeichen des beginnenden Wahlkampfs.

Deutschland - Frankreich

Die angespannten bilateralen Beziehungen belasten den Fortschritt der europäischen Integration

Seit geraumer Zeit wird zunehmend Klage darüber geführt, dass sich die deutsch-französischen Beziehungen verschlechtert hätten bzw. in keinem guten Zustand befänden. Manche Beobachter sprechen nur von atmosphärischen Störungen, andere konstatieren Stillstand oder bereits eine veritable Krise, wieder andere sehen die Krise unausweichlich herannahen. Ist es "Zeit für ein Deutsch-Französisches Requiem", wie "Le Point" vor einiger Zeit schrieb, oder steht gar "die Kernachse Europas vor dem Zusammenbruch?" (Die Woche).

Massengrab in Knin gefunden

Mehr als 200 serbische Zivilisten Opfer kroatischer Exekutionen?

Am 19.04.01 traf in Knin ein Spezialistenteam des internationalen Kriegsverbrechertribunals aus Den Haag ein. Das Team besteht aus Pathologen, Juristen und Experten für Exhumierung. Ziel ist die Ausgrabung eines Massengrabes, in dem zwischen 200 und 400 serbische Zivilisten vermutet werden.

Irrationalität und Wissenschaft

Verdient die Astrologie akademische Weihen?

Die derzeit in Indien regierende "Bharatiya Janata Party" (BJP), der politische Arm der Hindunationalisten, nutzt ihren politischen Einfluß unter anderem auch dazu, um ihr ideologisches Selbstverständnis zu stärken und zu propagieren. Dies wirkt sich vor allem in den Bereichen des Erziehungswesens und der Wissenschaftspolitik aus. Besonders umstritten sind zur Zeit die Einführung von Astrologie und vedischem Ritualismus als Universitäts- und Forschungsdisziplinen.

Vom Wahlkampf zur Regierungarbeit

Als am 2. Juli 2000 Vicente Fox vom Partido Acción Nacional (PAN) nach 71 Jahren PRI-Herrschaft zum neuen Präsident in Mexiko gewählt wurde, war nicht nur bei seiner Partei die Freude überschäumend. Auch ein Großteil der Mexikaner erwartete nun sehr rasch Reformen in einer Vielzahl von Politkbereichen.

Traumhochzeit und "Mega Canje"

Während Carlos Menem zum zweiten Mal heiratet, kämpft Wirtschaftsminister Cavallo ums wirtschaftliche Überleben des Landes

Turbulente Zeiten für Venezuela

Während Venezuela dem administrativen und sozialen Chaos entgegentrudelt und alle Varianten von Staatsstreichen, Präventivputschen und Erklärung des Ausnahmezustandes offen und öffentlich diskutiert werden, reist Präsident Chávez wochenlang ins Ausland, um strategische Allianzen mit Russland, Iran, China, Bangladesh und anderen asiatischen Ländern zu schmieden. Seine außenpolitischen Hyperaktivitäten haben offensichtlich das Ziel, sich einerseits zum weltweiten Sprecher gegen Globalisierung, Weltmachtanspruch der USA und Schuldenfalle zu machen und andererseits von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken.

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The Konrad-Adenauer-Stiftung is a political foundation. Our offices abroad are in charge of over 200 projects in more than 120 countries. The country reports offer current analyses, exclusive evaluations, background information and forecasts - provided by our international staff.

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