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Kapitalismuskritik, Kulturkritik und Reformen in der Kirche

Evangelii Gaudium - Das erste Apostolische Lehrschreiben von Papst Franziskus

Papst Franziskus hat in seinem Apostolischen Schreiben ein Programm seines Pontifikats entfaltet, in dem er für Freude und Begeisterung für das Evangelium Jesu Christi wirbt.Vor allem seine Kritik an den Auswüchsen eines schrankenlosen Marktes hat in Deutschland Aufsehen erregt und eine Debatte über eine dem Menschen dienliche Wirtschaftsordnung ausgelöst. Das vorliegende Papier gibt zunächst der Inhalt des Schreibens in groben Zügen wieder, um danach die drei wichtigsten Fragen – Kapitalismuskritik, Kulturkritik und Kirchenkritik – im Spiegel der deutschen Presse zu erörtern.

Frohe Botschaften, hehre Ziele, außenpolitische Krisenherde

Europäischer Rat vom 19./20. Dezember 2013

Auf dem letzten Europäischen Ratsgipfel 2013 mussten die Staats- und Regierungschefs eine ehrgeizige Agenda kurz- wie langfristiger Themen abarbeiten: Impulse für die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Fortschritte bei der Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion (Bankenabwicklung, Reformverträge), EU-Erweiterung (Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Serbien), Östliche Partnerschaft (v.a. Ukraine), Umgang mit Migrationsströmen im Mittelmeerraum, außenpolitische Krisenherde (Zentralafrikanische Republik, Syrien).

Deutschlands Rohstoffpartnerschaften: Modell mit Zukunftscharakter?

Rohstoffpartnerschaften sind ein zentrales Element der Rohstoffstrategie der Bundesregierung. Bisher wurden Kooperationsabkommen mit Kasachstan und der Mongolei sowie eine Absichtserklärung mit Chile unterzeichnet. Während die Bundesregierung die Partnerschaften als nützliches Instrument der Rohstoffpolitik lobt, trifft es auf Kritik aus der Zivilgesellschaft und wird auch von den deutschen Unternehmen eher zögerlich aufgenommen. Der vorliegende Beitrag analysiert die Umsetzung der bestehenden Rohstoffpartnerschaften und zeigt verschiedene Handlungsoptionen für die Bundesregierung auf.

Wie viel akademische Bildung brauchen wir zukünftig?

Ein Beitrag zur Akademisierungsdebatte

Über die Bewertung der steigenden Zahl der Studierenden einerseits und der nicht besetzten Lehrstellen andererseits ist eine heftige Diskussion entbrannt. Bilden wir tatsächlich zu viele Akademiker aus? Geht diese Entwicklung zulasten der dualen Ausbildung? Welche Bedeutung hat die Akademikerquote für das Wirtschaftswachstum? Was bedeutet diese Entwicklung perspektivisch für die Bildungspolitik?

Für ein solides und flexibleres Europa

Parteikongress des CDA am 2. November - Esther de Lange Spitzenkandidatin bei der Europawahl

Beim Parteitag der niederländischen Christdemokraten am 2. November im friesischen Leeuwarden warf die Europawahl bereits ihre Schatten voraus: Zum einen wurde nach einer parteiinternen Wahl die Europaabgeordnete Esther de Lange offiziell zur Spitzenkandidatin für die Europawahl ausgerufen. Zum anderen stellte die Partei den unter der Leitung des Europastaatssekretärs Ben Knapen ausgearbeiteten ersten Entwurf des Europaprogramms vor. Änderungsanträge können nun noch bis Ende des Jahres eingereicht werden. Das endgültige Europaprogramm wird beim Parteitag am 8. Februar 2014 vorgestellt.

Global Megatrends (II): Demographic Change

The ageing population and associated lack of skilled workers presenta serious challenge to Europe’s competitiveness and to the sustainabilityof European welfare systems. Demographic change meansthat migration is no longer simply a security issue or a humanitarianchallenge but has also become a significant economic factor. Targetedmigration management also makes it possible to create closer andmore extensive networks involving global growth centres. For thisto happen, the European Union needs to create a common migrationregime.

Global Megatrends (I): Global Power Shifts

The economic and political rise of new powers is putting pressure on the established architecture of international institutions. As a result, informal, issue-driven forums and regional organisations are taking on an increasingly significant role. They are particularly important in their function as instruments of cooperative conflict resolution in which they contribute to safeguarding global and regional stability. It is therefore in Germany’s interest to make the most of the opportunities available.

Security and Development in the Sahel

Recommendations for German and European Foreign and Development Policies

In the course of the past year, the Sahel has developed into a regional crisis trouble spot, which will continue to affect Europe even oncethe current conflict in Mali has been resolved. Ethnic conflicts are weakening the region, thereby providing fertile ground for extremist groups and their terrorist activities. This paper proposes recommendations for action for German foreign policy, based mainly on the developments in Mali.

Spähaffäre überschattet Vorbereitungsgipfel

Europäischer Rat vom 24./25. Oktober

Ursprünglich sollten die Digitale Wirtschaft und ihr Beitrag zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation in der EU beim Oktobergipfel im Vordergrund stehen. Im Zuge des mutmaßlichen Abhörens europäischer Spitzenpolitiker, darunter der Bundeskanzlerin, rückte die Reaktion auf die NSA-Spähaffäre zumindest am Donnerstagabend in den Vordergrund.

Luxemburgs Christdemokraten stärkste Kraft, aber vorerst ohne Machtperspektive

Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen vom 20. Oktober 2013 in Luxemburg ist die christdemokratische Partei (CSV) von Premierminister Jean-Claude Juncker, Parteichef Michel Wolter und Generalsekretär Laurent Zeimet erneut stärkste Partei geworden. Die Verluste fielen geringer aus als erwartet. Deutlich zulegen konnten die Liberalen (DP), während die Sozialisten (LSAP) stagnieren und die Grünen (déi gréng) verlieren. Trotz des Wahlsiegs der CSV wollen Sozialisten, Liberale und Grüne Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Mit der CSV soll nicht gesprochen werden.