4. KAS-ALUMNI-DIALOG
Keine Privatsache: Gesellschaft, Institutionen und Gewalt gegen Frauen
Im Rahmen des vierten KAS Alumni-Dialogs im Jahr 2026 diskutieren wir über die Stellung der Frau in der Gesellschaft, Gewalt gegen Frauen sowie die Verantwortung von Institutionen, Medien und Gesellschaft bei der Prävention und Bekämpfung von Gewalt. Anlass für den Dialog ist auch ein jüngster tragischer Femizidfall, der verdeutlicht, dass Gewalt gegen Frauen keine Privatsache ist, sondern eine Frage von gesellschaftlicher und öffentlicher Relevanz.
Zoon Politikon
Verborgene spirituelle Traditionen als Räume des Dialogs
Im Mittelpunkt stehen diesmal wenig beachtete spirituelle Traditionen und ihre historische Rolle bei der Schaffung alternativer Räume für Dialog, Solidarität und gesellschaftliches Engagement. Das Programm umfasst Vorträge, Diskussionen und künstlerische Beiträge. Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem die Performance „Drei Albträume über den Tod“ erstmals öffentlich aufgeführt. Für Teilnehmende außerhalb Sarajevos stehen begrenzte Übernachtungskapazitäten zur Verfügung. Das Programm wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sarajevo unterstützt.
Seminar „Kandidatenstatus und Europäisierung des Rechts in Bosnien und Herzegowina“
Das Seminar wurde von der juristischen Fakultät der Universität Sarajevo, der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sarajevo und mit Unterstützung der Europäischen Union in BiH organisiert.
Mitglieder des akademischen Personals und Studenten der Universitäten in Sarajevo, Zagreb, Mostar und Banja Luka sowie Alumni der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutierten in Ravno in vier Panels über den Kandidatenstatus von Bosnien und Herzegowina, den europäischen Weg von Bosnien und Herzegowina, das Privatrecht im Wandel und den Aufbau von Institutionen im Prozess des Beitritts zur EU sowie über Rechtstradition und die europäische Zukunft.