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Griechenland nach dem Referendum, vor einem entscheidenden Moment

Im Nachgang des Referendums vom vergangenen Sonntag steht die griechische Regierung vor weiter reduzierten Verhandlungsoptionen, gesteigerten Erwartungen der eigenen Bevölkerung und einem klar umrissenen Zeitplan von Seiten der europäischen Partner.

Griechenland vor dem Referendum

Gebanntes Warten auf die Volksabstimmung

Die kurzfristig angesetzte Befragung des griechischen Volkes zu den Verhandlungen zwischen Griechenland und den internationalen Kreditgebern stürzt Griechenland in turbulente Zeiten und das griechische Volk in große Sorge. Dennoch ist am kommenden Sonntag die Zustimmung mit einem mehrheitlichen „Ja“ nicht gewiss.

"Die Situation ist angespannt"

Susanna Vogt im ARD "Brennpunkt"

Die griechischen Banken können weiterhin mit Nothilfen der Europäischen Zentralbank rechnen - allerdings nicht unbegrenzt. Sie fror die Kredite auf dem aktuellen Stand von rund 90 Milliarden Euro ein. Doch dieses Geld ist offenbar fast ausgeschöpft. Was passiert nun mit Griechenland? Darüber sprach Susanna Vogt, Leiterin des Athen-Büros der Adenauer-Stiftung im Interview mit dem ARD-„Brennpunkt“.

KAS katoptron #02 - Greek foreign policy under the Damocles sword of the economic crisis

An analysis of the current developments in Greek foreign policy by Thanos Dokos, Director-General of the Hellenic Foundation for European and Foreign Policy (ELIAMEP)

"Regierung kann nicht gegen ökonomische Realitäten ‚anregieren‘"

Susanna Vogt im Interview mit KAS.de

Vor zwei Wochen haben die Griechen ein neues Parlament gewählt und die sozialistische Partei „Syriza“ unter Alexis Tsipras zur stärksten Partei gemacht. Seitdem blickt Europa mit Sorge nach Athen, wo sich die neue Regierung sogleich aufgemacht hat, den von den Gläubigern geforderten Reformkurs zu beenden. Doch welchen Handlungsspielraum hat Griechenland? Und welchen Kurs wird die Europäische Union fahren, sollte Hellas wie nun angekündigt vom vereinbarten Reformkurs Abstand nehmen? Darüber sprach Susanna Vogt, Leiterin des Athen-Büros der Adenauer-Stiftung, im Interview mit KAS.de.

Griechische Regierung steht - Allianz der Populisten

SYRIZA und ANEL bilden Regierungskoalition

Es ging schneller, als erwartet: nach seinem deutlichen Wahlsieg hat das Bündnis der radikalen Linken SYRIZA bereits am Montag eine Regierungskoalition mit der rechtspopulistischen Partei „Unabhängige Griechen“ (ANEL) gebildet und Alexis Tsipras als Ministerpräsidenten Griechenlands vereidigt.

KAS katoptron #01 - Greek Politics in Hard Times - Between Europe and an Imaginary Place

An analysis of the pre-election situation in Greece by Kostas A. Lavdas, Constantine Karamanlis Professor of Hellenic and European Studies, The Fletcher School of Law and Diplomacy Tufts University, Massachusetts, USA

Griechenland im Wahlkampf - Ein Stimmungsbild

VOR DEN NEUWAHLEN ZUM GRIECHISCHEN PARLAMENT AM 25. JANUAR 2015

Die Mehrheit der Griechen hat sie nicht gewollt: die in gut einer Woche stattfindende, vorgezogene Parlamentswahl. Das Land steht abermals vor einer Richtungsentscheidung.

Politischer Extremismus in Griechenland

Zulauf am linken wie vor allem auch am rechten Rand

Die griechische Geschichte der jüngsten Vergangenheit ist von vielerlei Arten der Extreme geprägt: das Land mit der höchsten Staatsverschuldung Europas; das Land mit der höchsten Arbeitslosigkeit in der EU; die meisten Streiks und Protestkundgebungen; die meisten Angestellten im öffentlichen Sektor im OECD-Vergleich und andere Superlative mehr. Diese Kennzahlen aus dem Höhepunkt der Krise bilden den Kontext, in dem sich die neuesten politischen Entwicklungen abspielen: der Zulauf zu extremistischen Positionen – am linken wie vor allem auch am rechten Rand des politischen Spektrums.

Stabilität trotz gestärkter Ränder

Griechenland nach den Europawahlen

Die inhaltlich rein innenpolitisch dominierten Europawahlen gehen in Griechenland mit einer Bestätigung der Regierungskoalition zu Ende – die jedoch durch den Sieg der linkradikalen SYRIZA einen empfindlichen Dämpfer erhält. Die Stabilisierung des Wählerzulaufs zur rechtsextremen Goldenen Morgenröte löst derweil Besorgnis aus.