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Große Kabinettsumbildung in Indonesien

Staatspräsident Yudhoyono ist angeschlagen. Er muss seit 2009 in einer Sechs-Parteien-Koalition regieren, die mehr und mehr an Schwung und Durchsetzungsvermögen verliert und zudem von verschiedenen Skandalen geplagt ist. Ob die große Kabinettsumbildung die Probleme lösen und in der Zeit bis zur Wahl 2014 zu einer besseren Performance führen wird, bleibt indes abzuwarten.

Gut gemischt?

Kabinettsumbildung in Indonesien

Am 12. August 2015 nahm der indonesische Staats- und Regierungschef Joko Widodo zehn Monate nach Amtsantritt eine seit geraumer Zeit erwartete Kabinettsumbildung vor. Mit einem Wechsel an sechs Position reagierte ‚Jokowi‘ auf zuletzt unüberhörbar gewordene Forderungen sowohl aus der Bevölkerung wie auch seiner eigenen Partei: selbst zentrale Wahlversprechen löse der Hoffnungsträger bislang nur bedingt ein und besonders die stockende wirtschaftliche Entwicklung des Landes hatte zunehmend Kritik hervorgerufen.

Indonesien: Reaktionen auf den G20-Gipfel in Toronto

Die globale Finanzkrise ist fast spurlos an Indonesien vorbeigegangen. Während die von der Krise stark betroffenen G20-Staaten gebannt nach Kanada blickten, war das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien in Indonesien eher gering. Die indonesische Regierung stellte zwar die neue Bedeutung des Landes als Mitglied der G20 heraus, konnte sich jedoch lange nicht zu einer klaren Haltung zu zentralen Fragen durchringen und blieb in ihren Reformvorschlägen zugunsten der Entwicklungsländer eher vage.

Indonesiens Vision einer „Globalen Maritimen Achse“

Indonesiens Präsident Joko Widodo will sein Land in eine globale See- und Handelsmacht umwandeln. Das von ihm vorangetriebene Projekt der „Globalen Maritimen Achse“ ist vor allem ein gewaltiges Infrastruktur- und Wirtschaftsprogramm. Es hat aber auch eine militärische und sicherheitspolitische Dimension.

KAS-Auslandsmitarbeiter beim Staatspräsidenten Ost-Timors

Gespräche über das zukünftige Engagement der Stiftung in Ost-Timor

Der Leiter des Auslandsbüros Indonesien und Ost-Timor, Dr. Jan Woischnik, ist am Dienstag, 4. Dezember 2012, vom Staatspräsidenten Ost-Timors, José Maria Vasconcelos, empfangen worden. Inhalt des Gesprächs waren die zukünftigen Projektaktivitäten der KAS in Ost-Timor.

Korruption und Kollusion

Indonesiens schwere Bürden auf dem Weg zum demokratischen Rechtsstaat

Die nationale indonesische Behörde zur Korruptionsbekämpfung KPK erhält einen neuen Chef. Nach langen Monaten eines aufsehenerregenden Mordprozesses gegen den bisherigen Leiter und krimineller Intrigenspiele gegen die beiden Stellvertreter wird nun in einem langwierigen und anspruchsvollen Auswahlverfahren der neue Vorsitzende dieses wichtigen Staatsorgans vom Parlament gewählt. Anlass genug, um das Thema Korruption in Indonesien und sein Gefahrenpotenzial für die demokratische und rechtsstaatliche Entwicklung des Landes ausführlicher zu beleuchten.

Neues Kabinett in Ost-Timor vereidigt

Vier Minister sind Alumni eines KAS-Projekts

Am Donnerstag, den 9. August 2012, hat Staatspräsident Taur Matan Ruak die Mitglieder des neuen Kabinetts vereidigt, nachdem in den Parlamentswahlen vom 7. Juli 2012 die regierende Partei CNRT als klarer Sieger hervorgegangen war und in der Folgezeit eine Koalition aus Partai Demokrati (PD) und Frente-Mudanca geformt hatte.

Open Data aus internationaler Perspektive

Länderberichte aus europäischen und asiatischen Ländern sowie den USA

Grundbaustein der Digitalisierung sind die Daten selbst. Ihre Anzahl, Qualität und der Zugang zu ihnen entscheiden darüber, welchen gesellschaftlichen Nutzen die digitale Transformation hervorbringen wird. Daten, die nicht personenbezogen sind oder anderen schutzwürdigen Belangen unterliegen, können als offene Daten (Open Data) bereitgestellt und von allen genutzt werden. Die Publikation bietet mit Berichten zum Stand von Open Data in zehn Staaten auf unterschiedlichen Kontinenten für Deutschland einen Referenzrahmen, zeigt alternative Wege auf, stellt Modelle vor und regt Fragestellungen an.

Ost-Timor im zehnten Jahr der Unabhängigkeit

Philipp Müller im Interview mit der Schweizer Zeitung "Der Landbote"

Vor gut zehn Jahren wurde Osttimor unabhängig. Das Land ist heute politisch stabil. Handlungsbedarf besteht aber laut Osttimor-Experte Philipp Müller im Bildungs- und Gesundheitswesen.

Ost-Timors steiniger Weg zu einer stabilen Demokratie

Ist im neunten Jahr der Unabhängigkeit das Ende der VN-Präsenz in Sicht?

Ost-Timor befindet sich vor einem weiteren Schritt in Richtung eines stabilen Staats. Zwölf Jahre nach dem ersten Einsatz der Vereinten Nationen (VN) in Ost-Timor ist mit der letzten Verlängerung der Intergrierten Mission der Vereinten Nationen in Timor-Leste (UNMIT) im Februar 2011 der endgültige Abzug der VN-Einsatzkräfte im kommenden Jahr in Sicht.