Workshop

Advocacy-Kampagnen zum Thema „Nahrungssicherheit“ im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ – Workshop

Vom 6. bis 8. April 2016 veranstaltete die Konrad-Adenauer-Stiftung Kenia zusammen mit dem ASAL Stakeholder Forum einen Workshop, der nichtstaatliche Akteure West Pokots über Strategien bei Advocacy-Kampagnen bzgl. Ernährungssicherheit informierte.

Details

Vom 6. bis zum 8. April 2016 veranstaltete die Konrad-Adenauer-Stiftung Kenia in Zusammenarbeit mit dem ASAL Stakeholder Forum (ASF) einen Workshop, der nichtstaatliche Akteure West Pokots im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ über Strategien im Bereich von Advocacy-Kampagnen im Feld der Ernährungssicherheit informierte. Die Teilnehmer des Workshops diskutierten unter anderem intensiv über Möglichkeiten und verschiedene Ansätze, die Rechte der Zielgruppe noch effizienter umsetzen und implementieren zu können.

Der Workshop in Kitale, Trans Nzoia County, konzentrierte sich auf die Frage, wie Krisenmanagementfähigkeiten der County-Regierungen im Norden und Nordosten Kenias, insbesondere in West Pokot County, gestärkt werden können. Das Seminar diente dazu, die Teilnehmer darüber zu informieren, wie Vertreter der Zivilgesellschaft, der Nichtregierungsorganisationen und der Medien, die Regierung im Bereich der Ernährungssicherheit zur Rechenschaft ziehen können. Erklärtes Ziel war es zudem, die Teilnehmer zu befähigen, als nichtstaatliche Akteure gemeinsam eine Lobby- und Advocacy Strategie für 2016 zu entwickeln.

Kenia besteht aus insgesamt 47 Counties, von denen insgesamt 23 zu Trocken- und Halbtrockengebieten (ASAL: Arid and Semi Arid Land) gehören. Um den besonderen Herausforderungen vor Ort optimal begegnen zu können, hat die kenianische Regierung im Jahr 2012 das ASAL Stakeholder Forum (ASF) als Teil der ASAL Transformation Strukturen für nachhaltige Entwicklung im Bereich Ernährungssicherheit gegründet.

Mit ihrem Training richtete sich die KAS speziell an die ASF-Ausschussmitglieder aus West Pokot, um deren Kapazitäten im Bereich Lobbying und Advocacy zu stärken. Aufgeteilt in drei Arbeitsgruppen erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam eine Advocacy-Strategie im Bereich Nahrungssicherheit für 2016. Hierfür erstellten sie zunächst sogenannte „Action Points“ zum ASAL-Lobby- und Advocacy-Engagement. Weiterhin thematisierten sie künftige Herausforderungen für die nationale und lokale ASAL-Arbeit im Bereich der Ernährungssicherheit und reflektierten zugleich entsprechende Lösungsansätze.

Der KAS-Workshop in Kitale vermittelte den Teilnehmern zentrale Kenntnisse über geeignete Konzeptformen und Implementierungsphasen eines Advocacy-Plans im Kontext der Ernährungssicherheit und leistete somit einen essenziellen Beitrag zur Stärkung der entsprechenden Fähigkeiten der Zielgruppe nichtstaatlicher Akteure. Die Veranstaltung endete mit dem Beschluss, die erarbeitete Kampagne baldmöglichst umsetzen und erproben zu wollen. Erste Ansätze und Möglichkeiten wurden unter Einbeziehung der kenianischen Rechtslage abschließend besprochen und rege diskutiert.

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Venue

Kitale Town, West Pokot County

Contact

Edwin Adoga Ottichilo

Edwin Adoga Ottichilo bild

Project Coordinator

edwin.ottichilo@kas.de +254 20 2610021/2 +254 20 2610023
The two-day-lasting workshop was to harness the capacities of the ASF committee members with respect to their mandate. KAS Kenya
All participants were taken through identifying elements that distinguish problems based on their individual experiences and their own organizational work-plan. This was done in group works. KAS Kenya
Participants working in groups to develop a strategy KAS Kenya
Group work: Development of action points KAS Kenya
The facilitators pointed out the benefits resulting from developing policy briefs, position papers as well as engagement in community conversations and interactive radio series as fundamental element in informing about budgetary allocation and stirring up public participation in the local political process. KAS Kenya