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Entspannung zwischen Nord- und Südkorea

Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung über Ostasien und die Annäherung auf der koreanischen Halbinsel

Die koreanische Halbinsel steht im Fokus der globalen Aufmerksamkeit. Seitdem Kim Jong Un die Macht von seinem Vater übernommen hat, reihte der nordkoreanische Diktator einen Raketen- und Nukleartest an den nächsten. Doch im Januar 2018 trafen sich Vertreter beider Staaten nach zwei Jahren Funkstille wieder zu Gesprächen - und im April 2018 kamen sogar die Staatschefs zusammen. Über die Entwicklungen in Ostasien berichten die Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung aus der Region und aus anderen Teilen der Welt. Ihre wichtigsten Beiträge finden Sie auf dieser Seite.

Regionale und interregionale Kooperation mit Nordkorea

Chancen, Risiken und Zusammenarbeit in der Region Nordostasiens

Chancen, Risiken und Zusammenarbeit in der Region Nordostasiens - Ursachen für die nordkoreanische Krise und mögliche Lösungswege - Wirtschaftspolitik und internationale Kooperation in Nordostasien -

Die Grenze bleibt zu!

Wunsch und Wirklichkeit nach dem nordkoreanisch-amerikanischen Gipfeltreffen

Dass der Gipfeltag kein gewöhnlicher Tag werden würde, war selbst den jüngsten Südkoreanern schnell klar. Die so beliebten Zeichentrickserien, die sonst an jedem Morgen im Fernsehen laufen, fielen den Sondersendungen über das nordkoreanisch-amerikanische Gipfeltreffen zum Opfer. Südkorea blickte mit Hoffnung, gleichwohl nüchtern und fokussiert in Richtung Singapur.

Gutes Zwischenzeugnis – Präsidentenpartei bei Regionalwahlen in Südkorea bestätigt

Politischer Gegenwind für die oppositionelle Liberty Korea Party (LKP)

In den südkoreanischen Regionalwahlen und den Nachwahlen zum Parlament am 13. Juni 2018 hat die regierende linksliberale Democratic Party of Korea von Präsident Moon Jae-in einen haushohen Sieg erzielt. Die größte konservative Oppositionspartei LKP konnte lediglich zwei Gouverneursposten verteidigen: sie hat es nicht vermocht, sich nach der Abwahl „ihrer“ Präsidentin Park Geun Hye vor mehr als einem Jahr neu aufzustellen. Die Wahlen hatte ein Kernthema, das mit den südkoreanischen Regionen eigentlich nichts zu tun hatte, aber alles überlagerte: „Nordkorea“ und Frieden auf der Halbinsel.

Erwartungshaltungen in den USA im Vorfeld des Gipfels mit Nordkorea am 12. Juni in Singapur

Auf dem Weg zur Entnuklearisierung?

Mit Spannung, aber auch mit gedämpften Erwartungen blicken die USA wenige Tage vor dem Gipfel mit US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un nach Singapur. Beide wollen dort am 12. Juni zusammentreffen.

Flüchtlinge erzählen von Nordkorea

Die erste Geschichte: Rückblick auf das Heimatdorf im Norden

Der Erzählband der Konrad-Adenauer-Stiftung gibt Raum für die Heimatgeschichten nordkoreanischer Flüchtlinge. Ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Lebensgeschichten stehen im Mittelpunkt dieser Publikation.

Koreas Winterspiele: „Über den Sport ist man ins Gespräch gekommen“

Stefan Samse im Interview über den Erfolg der Sportpolitik - und warum es auch Frust gibt in Südkorea

„Passion. Connected“ ist das Motto der Olympischen Winterspiele in Südkorea. Über die Spiele kamen der Norden und der Süden nach zweijähriger Funkstille wieder ins Gespräch. Und obwohl Nordkorea mutmaßlich die Sanktionen umgeht, bricht Seoul die Kommunikation nicht ab. Über die Annäherung freuen sich die Südkoreaner, dennoch gibt es auch Frust und Enttäuschung im Süden.

Winners and losers in politics and sports

Eine koreanische Momentaufnahme

South Korea's party system is in turmoil – while one party is in the process of dissolu-tion, two parties are merging and a new party is currently being formed. Furthermore the Winter Olympics have ended the diplomatic ice age between North and South Korea. Yet, not everyone in the South is happy with this rapprochement and the integration of Pyongyang in the games.

„Jetzt ist die Zeit für Korea“

Der Atomkonflikt hält die Welt in Atem. Südkorea erhofft sich eine Entspannung durch die Olympischen Winterspiele

Im Sommer und Herbst 2017 hat sich der nordkoreanische Nuklear-Konflikt wieder dramatisch zugespitzt: Das Land testete erneut einen Atomsprengkopf und drohte wiederholt mit einem Nuklearkrieg. Pjöngjang arbeitet zielstrebig am Atomprogramm, widersteht den Sanktionen und will keinen Dialog. Südkorea hingegen will einen neuen Korea-Krieg um jeden Preis verhindern. Eine Chance zur Entspannung der Lage gäbe es.

Drei reden – und einer bleibt draußen

Stefan Samse analysiert das südkoreanische Dilemma im Atomkonflikt zwischen den USA und Nordkorea

Aus Sicht des Regimes von Kim Jong Un sieht es nach den Wochen der Auseinandersetzung mit den USA strategisch gar nicht so schlecht aus. Das Drehen an der Eskalationsspirale und die Zuspitzung der Konfrontation mit den USA haben Kim und sein Umfeld in Nordkorea innenpolitisch gestärkt. Partei und Militär haben sich hinter ihm versammelt. Denn er hat gezeigt, dass er es mit der Supermacht USA aufnehmen kann – jedenfalls nach nordkoreanischer Lesart. Und je feindseliger sich die USA und China gegenüberstehen, desto besser ist das für Kim.

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