Online-Seminar

Zukunft der Mobilität

Wie in Deutschland und Frankreich über Mobilität diskutiert wird

Mobilität steht für Freiheit und Freizügigkeit. Die globale conditio humana ist ohne sie nicht zu denken. Mit der uneingeschränkten Nutzung von Mobilitätsträgern sind auch ihre Schattenseiten in den Blick getreten. Welche Ansätze zur Lösung der Mobilitätsfolgen werden in Deutschland und Frankreich diskutiert? Das ist Thema unserer nächsten Zukunftswerkstatt.

Details

In der Klimaschutzdebatte kommt dem Thema „Mobilität“ eine zentrale Bedeutung zu. Der Verkehrssektor ist aufgrund ständig steigender Mobilitätsbedürfnisse ein wesentlicher Grund, dass es uns in Europa nicht gelingt, unsere Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Aus diesem Befund ergibt sich ein erheblicher Handlungsdruck für die Politik. Mobilität ist auf der anderen Seite seit jeher Fundament und Antrieb für Wachstum, Wohlstand und Arbeit. Daran wird sich in den kommenden Jahren nichts ändern. Eine tiefgreifende Transformation des Verkehrssektors kann vor diesem Hintergrund nur Bestandteil eines breitangelegten Ansatzes sein, der Politik und Wirtschaft zusammenbringt und integrativ wirkt. Dabei darf der Mensch nicht zu kurz kommen, denn die Mobilität von morgen wird vor allem eines zu leisten haben, wenn sie erfolgreich sein will: Sie muss bedürfnisorientiert und intelligent sein, und vor allem das Leben sicherer und einfacher machen.

Welche Mobilitätsmuster bzw. -konzepte existieren bereits in Deutschland und Frankreich und welche Möglichkeiten ergeben sich für Menschen in Großstädten und auf dem Lande? Wie geht die Politik mit dem Thema um? Was können unsere beiden Länder voneinander lernen und in welchen Bereichen gibt es bereits erfolgreiche Kooperationen? Wie könnte eine gemeinsame Strategie für eine nachhaltige und intelligente Mobilität aussehen, z.B. in den Grenzregionen?

 

Darüber wollen wir in der dritten Ausgabe unserer Zukunftswerkstatt diskutieren.

Program

 

18.15 Uhr – 18.25 Uhr

Begrüßung

Prof. Dr Martin Reuber, St. Augustin, Büro Bundesstadt Bonn

 

18.25 Uhr – 19.15 Uhr

 

Die Diskussion über Mobilität in Deutschland und Frankreich

 

Marie Krpata, Paris

IFRI, Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (CERFA)

 

Prof. Dr. Barbara Lenz, Berlin

Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum, Institut für Verkehrsforschung, Leiterin der AG Alternative Kraftstoffe und nachhaltige Mobilität der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität

 

Francois Bertrand, Evry, Ile-de-France

Stellvertretender Generaldirektor für Territorien und Mobilitäten, Departementsrat von Essonne. seit Juli 2020 ( Evry, Ile-de-France)

 

Moderation:

Andreas Noll, Bonn

Journalist, Deutschlandfunk und Deutsche Welle, französische Redaktion

 

19.15 Uhr

Ende der Veranstaltung

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Prof. Dr. Martin Reuber

Prof. Dr

Referent Europa- und Bildungspolitik, Büro Bundesstadt Bonn

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