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Demokratische Premiere: Präsidentschaftswahlen in Palästina

Politischer Kurzbericht

In fairen und demokratischen Wahlen am 9. Januar 2005 hat Palästina Mahmoud Abbas (Abu Mazen) mit einem eindeutigen Mandat zum neuen Präsidenten gewählt. Er konnte 62,52 % der Stimmen auf sich vereinigen.Eine besondere Bedeutung kommt den palästinensischen Präsidentschaftswahlen als erste demokratische Wahl in der arabischen Welt zu. Trotz des Besatzungsumfelds ist es den Palästinensern gelungen, demokratisches Potential zu demonstrieren. Damit ist Palästina ein erster wichtiger Schritt auf dem noch weiten Weg zu einem demokratischen Staat gelungen.

Demonstrationen im Gazastreifen und die Möglichkeit einer Eskalation der Gewalt

In einem Radiointerview über die Situation im Gazastreifen gab Felix Dane, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Ramallah, gegenüber dem WDR 5 eine Analyse zu den jüngsten Entwicklungen. Für die Sendung „Morgenecho“ schilderte Dane, was die Leute in Gaza dazu bewegt zu protestieren und wie die dortige Hamas-Regierung darauf reagiert. Ein weiterer Punkt war die eskalierende Situation mit Israel und die Aussichten auf eine Wiedervereinigung mit dem von der Fatah regierten Westjordanland.

Der Beginn des „Palästinensischen Frühlings“?

Medienspiegel zu den Protesten im Westjordanland

Der innerpalästinensische Streit zwischen Fatah und Hamas

Ein Interview mit dem Domradio in Köln

Im Gaza-Konflikt sprechen wieder die Waffen. Nach dem Scheitern von Vermittlungsbemühungen in Kairo nehmen Israel und die militanten Palästinenser ihren blutigen Schlagabtausch wieder auf. Eine Schlüsselrolle in dem Konflikt nimmt auch die innerpalästinensische Rivalität zwischen Hamas und Fatah ein. Der innerpalästinensische Streit zwischen Fatah und Hamas - Ein Interview mit Dr. Hans Maria Heyn (Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah)http://www.domradio.de/audio/der-innerpalaestinensische-streit-zwischen-fatah-und-hamas-ein-interview-mit-dr-hans-maria

Der Nahostfriedensprozess: Neue Bedrohungen schüren alte Konflikte

Die jüngsten Ergebnisse der palästinensisch-israelischen Meinungsumfrage vom September 2012 bieten eine Antwort auf neue innen- sowie außenpolitische Rahmenbedingungen. Die kooperative Umfrage des Harry S. Truman Research Institute und des Palestinian Center for Policy and Survey Research berückssichtigte so auch die zunehmend debattierte Frage einer israelischen Iran-Intervention und mögliche Auswirkungen des Arabischen Frühlings auf den regionalen Konflikt.

Der Tod Osama bin Ladens und die Palästinensischen Gebiete

Während die Autonomiebehörde den Tod positiv bewertet, verurteilen die Hamas und radikalere Gruppen die amerikanische Aktion.

Der Vatikan als Vermittler?

Papst Franziskus besucht die Palästinensischen Gebiete

Das kurze Programm des Heiligen Vaters in den Palästinensischen Gebieten war streng getaktet. Ankunft in Bethlehem per Helikopterflug am frühen Sonntagmorgen, den 25. Mai. Dort ein Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas und anderen politischen Würdenträgern. Fahrt auf den Krippenplatz vor der Geburtskirche mit anschließender Messe vor tausenden Gläubigen. Dem folgend ein Mittagessen mit palästinensischen Familien und ein Besuch des nahegelegenen Flüchtlingslagers. Nach etwas mehr als sechs Stunden flog der Heilige Vater weiter nach Israel.

Deutsch-palästinensisch-israelische KAS-Akademie für junge Journalisten erfolgreich gestartet

Ein ambitioniertes Projekt zum Dialog im Nahen Osten: Seit dem 16. November arbeiten 15 junge Journalisten aus Deutschland, Israel und den Palästinensischen Gebieten in Jerusalem als gemeinsame Redaktion. Noch bis zum 25. November recherchieren sie in bi-nationalen Teams Artikel, die im Dezember in der deutschen Wochenzeitung Rheinischer Merkur und in einer von der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah veröffentlichten Zeitschrift erscheinen werden.

Deutsch-Palästinensisch-Israelisches Journalistenseminar: Artikel im Rheinischen Merkur veröffentlicht

Mit einem ambitionierten Projekt zum Dialog im Nahen Osten hat die Konrad-Adenauer-Stiftung 15 Nachwuchsjournalisten aus Deutschland, Israel und den Palästinensischen Gebieten in Jerusalem zusammengebracht. Bei einem Seminar in der zweiten Novermberhälfte arbeiteten sie als gemeinsame Redaktion an einem Printmagazin zum Thema "Bridging Historical Narratives - Building A Joint Future" unter Anleitung des JONA-Referenten Jochen Markett und des Rheinischen Merkur-Redakteurs Jan Kuhlmann.

Deutsche Übersetzung des „Dokuments der Nationalen Übereinkunft“

Die KAS Ramallah veröffentlicht die erste vollständige, deutsche Übersetzung des „Dokuments der Nationalen Übereinkunft“, eine modifizierte Version des so genannten „Gefangenen-Dokuments“ direkt aus dem Arabischen.