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Die Palästinensische Autonomiebehörde in tiefer Krise

Politischer Kurzbericht

Die Skepsis auf beiden Seiten bleibt groß

Befunde der gemeinsamen israelisch-palästinensischen Meinungsumfrage vom Juni 2012

Documents on the conference on the Palestinian General Elections.

Editor Adnan Owdeh, Parliamentary Research Unit, Ramallah, 2002 (Arabic)

Eine neue Ära im palästinensisch-israelischen Konflikt - Das Ende des schwierigen Friedensprozesses im Nahen Osten?

Eine neue Ära der Gewalt im Nahen Osten ist angebrochen. Der 67jährige geistliche Führer der Hamas, Scheich Ahmad Yassin, wurde in den frühen Morgenstunden des 22. März 2004 nach seinem Morgengebet in der Al-Sabra-Moschee, Gaza-Stadt, auf Anweisung des israelischen Regierungschefs Sharon durch Raketen getötet.

Ende der Zwei-Staaten-Lösung?

Interview mit Thomas Birringer

„Die Teilung der Palästinensischen Autonomiegebiete ist zementiert und beendet damit wohl die Zwei-Staaten-Lösung“, so der Auslandsmitarbeiter für die Palästinensischen Autonomiegebiete, Thomas Birringer, im Interview.Das komplette Interview zur Lage in den Palästinensischen Autonomiegebieten nach der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen, finden Sie hier:

Entführt!

Läutet die Verschleppung von drei israelischen Jugendlichen das Ende der palästinensischen Einheitsregierung ein?

Die Entführung der drei israelischen Jugendlichen Eyal Yifrach (19 Jahre), Gilad Shaar und Naftali Frankel (beide 16 Jahre) am 12. Juni könnte sich zur größten sicherheitspolitischen Herausforderung im Westjordanland seit dem Ende der Zweiten Intifada im Jahr 2005 entwickeln. Zudem stehen nun Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der neu gebildeten palästinensischen Einheitsregierung zwischen Fatah und Hamas auf dem Spiel. Eine Übersicht der bisherigen Ereignisse.

Ernst nehmen, aber mit Vorsicht genießen!

Interview von Felix Dane, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Ramallah, mit dem Radiosender MotorFM vom 06. Mai 2011 über die Versöhnung zwischen Fatah und Hamas.

KAS

Eskalation am Tempelberg

Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verschärft Sicherheitsvorkehrungen und löst damit Gewaltwelle aus

In einem Konflikt, der zunehmend religiös aufgeladen wird, sorgt schon die kleinste Veränderung des Status quo am Jerusalemer Tempelberg für erhitzte Gemüter. In Zeiten politischen Stillstandes ist das Eskalationspotential besonders hoch, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Die aktuelle Krise war deshalb absehbar und hätte mit einem besseren Krisenmanagement verhindert werden können.

Führt der Gang der Palästinenser vor die Vereinten Nationen in eine neue Nahostkrise?

In einem Interview mit dem Domradio gibt Felix Dane, Leiter des Auslandbüros in den Palästinensischen Gebieten, eine Einschätzung zu der Bedeutung des palästinensischen Vorhabens, als Staat in die Vereinten Nationen (VN) aufgenommen zu werden. Er spricht über die Bedeutung dieses Schrittes, Alternativstrategien sowie über die Erwartungen der Palästinenser und mögliche Entwicklungen in Folge des 23. Septembers, dem Tag, an dem Präsident Mahmoud Abbas die Vollmitgliedschaft Palästinas offiziell beantragen wird.

Gaza!

Brennpunkt im Nahost-Konflikt

Kleiner als die Insel Usedom, besiedelt von 1,8 Millionen Men-schen, fast vollständig isoliert von der Außenwelt, Brennpunkt im Nahen Osten. Kaum ein anderer Ort weltweit besitzt derartiges Radikalisierungspotential – nicht nur für den israelisch-palästinensischen Konflikt und die islamische Welt sondern weit darüber hinaus. Dies haben die mitunter eindeutig antisemitischen „Solidaritätskundgebungen für Gaza“ in Deutschland und Europa verdeutlicht.