Publications

Kurzanalyse zum Ergebnis der Wahlen zum Palästinensischen Legislativrat am 25. Januar 2006

Letzte Festung Kommunalpolitik

Über abgehaltene und anstehende Wahlen in den Palästinensischen Gebieten

In der Abwesenheit nationaler Wahlen dominieren Universitäts- und Kommunalwahlen die öffentliche Debatte um politische Teilhabe in den Palästinensischen Gebieten. Nun werden sie von parteipolitischen Grabenkämpfen vereinnahmt.

Local Government in Palestine / The Minutes of the two Workshops in the Jerusalem County.

Civic Forum, Jerusalem, 2002 (Arabic)

pexel (license and royalty free)

Lokalwahlen gestoppt: Eine vertane Chance?

Der Oberste Gerichtshof in Ramallah hat die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen vorerst gestoppt. Der Wahltermin 8. Oktober ist somit nicht mehr haltbar – Hintergründe, Lehren und Perspektiven.

Mehrheit bei Israelis und Palästinensern für Verhandlungen anstelle von weiterem einseitigem Abzug

Gemeinsame palästinensisch-israelische Meinungsumfrage

60% der Israelis sind für Verhandlungen mit Mahmoud Abbas (Abu Mazen) über eine endgültige Statusvereinbarung. Die gemeinsame Umfrage untersuchte israelische und palästinensische Haltungen zum Unilateralismus im Umgang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt.

MIFTAH veröffentlicht Studien über die Arbeit des Palestinian Legislative Council

Im Rahmen des Projektes „Enhancing the Role of Civil Society Organisations in the Legislative Process“ zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah und MIFTAH sind drei neue Publikationen erschienen.MIFTAH zielt auf die Förderung demokratischer Prinzipien und „good governance“ in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Durch seine angesehenen Vorstandsmitglieder hat MIFTAH eine hohe Reputation und weit reichende Kontakte zu nationalen und internationalen Gruppen, und das über Parteigrenzen hinaus. Zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah hat MIFTAH eine Monitoring-Einheit aufgebaut, die die Arbeit des palästinensischen Parlamentes, des Palestinian Legislative Council überwacht.

Migron als „Symbol einer verfehlten Regierungspolitik“

Medienspiegel zur Räumung des israelischen Außenpostens Migron

Nach jahrelangem Rechtsstreit wurde die nach internationalem und israelischem Recht illegale jüdische Siedlung Migron am Sonntag, den 2. September geräumt. Während einige Familien den Ort bereits in der Nacht zuvor verließen, verharrte der Großteil der Siedler bis die israelischen Soldaten mit dem Räumungsbefehl anrückten. Die vom Obersten Israelischen Gerichtshof erlassene Frist sieht vor, dass bis zum 11. September alle Gebäude des Außenpostens zerstört werden müssen. Ausgenommen sind sechs Gebäude, bei denen nicht eindeutig feststeht, ob sie auf palästinensischem Privatbesitz erbaut wurden.

Mit der Scharia

Die Palästinenser sind unterwegs zu einer neuen Verfassung

Was passiert eigentlich, wenn sich Israel tatsächlich einmal aus den besetzten Gebieten zurückziehen sollte? Dem Wunsch der internationalen Staatengemeinschaft entsprechend, soll es dann in Palästina einen souveränen Staat geben, mit einer demokratischen Verfassung. Sie wird zurzeit von einer Verfassungskommission arabischer Rechtsgelehrter ausgearbeitet, die sich auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin aufhielt. "die Kirche" sprach mit dem Juraprofessor der Universität Nablus, Ahmed Mobarak-El Khaldi, über das Verhältnis der geplanten Verfassung zu Religion und Terrorismus.

Nahost-Konflikt: „Die Palästinenser resignieren“

Nach Trumps Jerusalem-Entscheidung wird es zu keiner Intifada kommen, sagt Marc Frings im Interview mit kas.de

Nach der Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, brachen weltweit Proteste aus – auch in den Palästinenser-Gebieten. Über die Folgen und die Stimmungslage in den Palästinensischen Gebieten sprach kas.de mit Marc Frings, dem Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah.

Nahostfriedensprozess – Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern

Medienspiegel zur Wiederaufnahme der ersten Gespräche nach rund drei Jahren