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Narratives in Conflict

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und in Zusammenarbeit mit dem Truman Institute an der Hebräischen Universität Jerusalem und der palästinensischen NGO PRIME in Bethlehem, hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) einen interdisziplinären dreitägigen Workshop zur Rolle von nationalen Narrativen im israelisch-palestinensichen Konflikt unter angehenden Akademikern in Jerusalem ausgerichtet.

Nationale Einigung zwischen Hamas und Fatah gescheitert

Präsident Abbas ruft Neuwahlen aus

Nachdem die für Ende Oktober angekündigte Unterzeichnung eines Einheitsabkommens zwischen Fatah und Hamas gescheitert ist, hat der palästinensische Präsident Mahmud Abbas für den 24. Januar 2010 Präsidentschafts- und Parlamentswahlen ausgerufen - und wenig später seinen Rückzug aus der Politik angekündigt.

Nazaha-Zertifikate für Good-Governance erstmalig verliehen

Ministerpräsident Salam Fayyad versichert der KAS und ihrem Partner seine Unterstützung im Kampf gegen Korruption

Im Dezember 2007 wurde in einer feierlichen Zeremonie den ersten palästinensischen NGOs das „Nazaha“-Zertifikat („Nazaha“ heißt Integrität) für Good Go-vernance verliehen. Schirmherr der Veranstaltung war der palästinensische Ministerpräsident Dr. Salam Fayyad.

Neue Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde

„Regierung der Nationalen Einheit“

Die neue palästinensische Regierung muß als instabil gelten. In vielen Fällen, insbesondere aber bei der Haltung zu Israel, wurden die entgegen gesetzten Positionen der beteiligten Parteien nicht durch inhaltliche Kompromisse zusammengeführt. Sie bleiben weiterhin bestehen. KAS-Mitarbeiter Thomas Birringer berichtet aus Ramallah.

Nur ein Mittel zum Zweck?

Die Außenpolitik arabischer Staaten gegenüber den palästinensischen Gebieten

Im April 2015 rückten die Ereignisse im palästinensischen Flüchtlingslager Yarmuk in Syrien in den Fokus der Weltöffentlichkeit. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon bezeichnete das Lager als den „gegenwärtig wohl schlechtesten Ort auf dieser Welt, um ein anständiges Leben zu führen“. Dies beleuchtet schlaglichtartig die Situation vieler palästinensischer Flüchtlinge in Syrien und anderen arabischen Staaten, die seit vielen Jahren, mitunter Jahrzehnten, auf die Lösung ihrer offenen Fragen hoffen.

Ohne Führung und ohne Kompass

Wohin treibt die palästinensische Politik?

Nach dem offiziellen Scheitern der Einheitsregierung erscheint die palästinensische Politik wieder einmal ohne Karte und Kompass. Am 17. Juni wurde die Einheitsregierung um Premierminister Rami Hamdallah aufgelöst und dieser von Präsident Abbas mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Der damit verbundene politische Stillstand auf allen Ebenen trifft vor allem die Menschen im Gazastreifen und forciert die Trennung des ohnehin schon isolierten Küstenstreifens vom Westjordanland.

Ohne Perspektive?

Zunehmender politischer Unmut der palästinensischen Bevölkerung

Neue Umfragedaten aus der Westbank und dem Gazastreifen verdeutlichen die stetig wachsende Perspektivlosigkeit und den zunehmenden politischen Unmut der palästinensischen Bevölkerung.

Oslo auf dem Prüfstand

Die Rede von Präsident Abbas vor den Vereinten Nationen

Am 30. September hielt Mahmud Abbas eine Rede vor der 70. Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN). Seine Worte machten viele Zuhörer ratlos: Hat er oder hat er nun nicht die so genannten Oslo-Abkommen, das heißt die palästinensisch-israelische Vertragsgrundlage für die Lösung des Konflikts zwischen beiden Völkern aufgekündigt? Fest steht: Nicht die aktuelle Gewaltspirale in Israel und den besetzten Palästinensischen Gebieten, sondern längerfristige Beweggründe haben Abbas dazu veranlasst, eine neue Phase der bilateralen Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern einzuläuten.

Palestinian Basic Law

Aspects of the Palestinian Political System

Palestinian Draft Constitution

Aspects of the Palestinian Political System