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Das COP22-Abkommen: Auswirkungen und Möglichkeiten für Afrika

Klimawandel als Entwicklungs- und nicht Umweltthematik

Die alljährliche Klimakonferenz des UN-FCCC begann am Freitag, 18. November 2016. Die teilnehmenden Regierungen versuchten dort gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft eine praktikable Umsetzung des Pariser Abkommens zu erarbeiten. Überschattet wurden die Gespräche von der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA. Das Land ist eines derjenigen, welches am meisten CO2 ausstößt, ob sich die Weltgemeinschaft im Kampf gegen den Klimawandel unter einem Präsidenten Trump jedoch weiterhin auf die USA als Partner verlassen kann, bleibt ungewiss.

Das Einmaleins des Bildungsministeriums

Trotz des Unterrichtsausfalles während der Fußballweltmeisterschaft und wochenlangen Lehrerstreiks haben die Absolventen des Jahres 2010 die Mehrheit der Südafrikaner überrascht! 67,8 Prozent der Schüler und Schülerinnen beenden ihre zwölfjährige Schullaufbahn mit dem sogenannten Matric – dem National Senior Certificate.

Das liebe Geld

Parteienfinanzierung in Suedafrika

Vor den letzten südafrikanischen Parlamentswahlen im Jahr 2009 wurde deutlich, dass die Parteienfinanzierung eine Grauzone in der südafrikanischen Gesetzgebung darstellt. Parteispenden an die Regierungs- und Oppositionsparteien können von den Wählern und Wählerinnen nicht nachvollzogen werden, wer wem wie viel und vor allem für was bezahlt, bleibt verschlossen.

Das Wahlprogramm der Democratic Alliance (DA)

Die Democratic Alliance (DA) verkündete ihr Wahlprogramm für die diesjährigen Parlamentswahlen am 23. Februar 2014 in Polokwane, der Hauptstadt der nordöstlichen Provinz Limpopo. Südafrikas größte Oppositionspartei hofft bei der Wahl der Nationalversammlung am 7. Mai auf ein Wahlergebnis von mindestens 24 Prozent, was einen Stimmenzuwachs von 8 Prozent im Vergleich zur Wahl von 2009 bedeuten würde.

Das Wahlprogramm der Economic Freedom Fighters (EFF)

„Now is the time for economic freedom“ . So titeln die Economic Freedom Fighters (EFF) ihr Programm mit dem sie am 7. Mai 2014 erstmals an einer südafrikanischen Wahl teilnehmen wollen. Die (EFF) sind eine von mehreren Parteineugründungen, die sich im Vorfeld der an-stehenden fünften allgemeinen Wahlen um die Nationalversammlung und die neun Provinz-parlamente Südafrikas formiert haben.

Das Wahlprogramm der Inkatha Freedom Party (IFP)

Die Inkatha Freedom Party (IFP) verkündete ihr Programm für die allgemeinen Wahlen 2014 am 2. März im King Zwelithini-Stadion im südafrikanischen Durban, Provinz KwaZulu-Natal (KZN). Die am 7. Mai anstehenden Wahlen für die Nationalversammlung und die neun süd-afrikanischen Provinzparlamente werden zum Prüfstein für die Partei, die seit 1994 auf bei-den Verwaltungsebenen sukzessive Stimmenverluste einbüßte.

Das Wahlprogramm des African National Congress (ANC)

Der regierende Afrikanische Nationalkongress (ANC) gab sein Wahlprogramm am 8. Januarim Rahmen einer großangelegten Feier anlässlich seines 102-jährigen Bestehens im Mbombela-Fußballstadion, Mpumalanga-Provinz bekannt. Das Election Manifesto 2014 trägt dieÜberschrift „Zusammen bringen wir Südafrika vorwärts“ („Together we move South Africaforward“).

Das Wahlprogramm des Congress of the People (COPE)

Das Wahlprogramm des COPE lässt sich als Abrechnung mit dem Führungsstil der aktuellenANC-Regierung begreifen. COPE wiederholt dabei oft die Konsistenz seiner Positionen zwischenden Wahlen 2009 und heute. Die Kritik an der aktuellen Regierung formuliert die Oppositionsparteidabei indirekt und stilisiert sich so als bessere Regierung, die Südafrika verdient.Daher lautet ihr Slogan: „South Africa deserves a better government.“ Parteichef Lekotabetonte dabei, er könne keine Geschenke versprechen, sondern nur harte Arbeit.

Datenschutz und Kriminalitätsprävention in Südafrika

ein Vergleich mit Deutschland: am Beispiel der Videoüberwachung öffentlicher Plätze

Nach wie vor gibt die Kriminalitätsrate in Südafrika, angefangen von leichtem Diebstahl bis hin zum bewaffneten Banküberfall Anlass zur Besorgnis. Nur ein geringer Teil der Täter wird gefasst, so daß neben der Kriminalitätsprävention vor allem auch der Überführung von Straftätern besondere Beachtung geschenkt werden muss. Steffen Hörner, Stipendiat der KAS und zeitweise Praktikant im Johannesburger KAS-Büro analysiert in seiner Untersuchung, die sich mit Datenschutz und Kriminalitätsprävention in Südafrika auseinandersetzt, den gesellschaftlichen Hintergrund Südafrikas, geht auf rechtliche Rahmenbedingungen ein und stellt einen Vergleich mit deutschen Gegebenheiten an.

Delegation aus Südafrika setzt sich mit Erinnerungskultur auseinander

Eine Delegation aus Südafrika besuchte vom 25.09. bis 01.10.2016 Berlin, Potsdam und Sachsenhausen. Die während des Studien- und Dialogprogramms erworbenen Erfahrungen sollen später in Bildungsveranstaltungen an Universitäten sowie im Rahmen von Dialogprogrammen und Seminaren der teilnehmenden KAS-Partnerorganisationen in Südafrika eingebracht werden. "Ernsthaftigkeit und Offenheit in Deutschland sind beeindruckend", so Gavin Morris, Leiter des Jüdischen Museums in Kapstadt.