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Delegation aus Südafrika setzt sich mit Erinnerungskultur auseinander

Eine Delegation aus Südafrika besuchte vom 25.09. bis 01.10.2016 Berlin, Potsdam und Sachsenhausen. Die während des Studien- und Dialogprogramms erworbenen Erfahrungen sollen später in Bildungsveranstaltungen an Universitäten sowie im Rahmen von Dialogprogrammen und Seminaren der teilnehmenden KAS-Partnerorganisationen in Südafrika eingebracht werden. "Ernsthaftigkeit und Offenheit in Deutschland sind beeindruckend", so Gavin Morris, Leiter des Jüdischen Museums in Kapstadt.

Demokratie am Kap

Südafrika ein Jahr vor den Wahlen

Auch vier Monate nach dem Wahlparteitag des regierenden African National Congress (ANC) beschäftigen sich Kommentatoren in den Medien und politische Analysten fast täglich mit Interpretationsversuchen über die Auswirkungen des Wechsels in der Parteiführung auf die Politik und die Demokratie in Südafrika. War es bisher Tradition im ANC, die Besetzung von Spitzenämtern in der Partei zuvor auszuhandeln, fand beim 52. Parteitag im vergangenen Dezember eine Kampfabstimmung statt. Das politische Lager um Staatspräsident Thabo Mbeki wurde in der Parteiführung praktisch komplett ausgetauscht.

Demokratien unter Druck und die Herausforderungen der Parteienzusammenarbeit

Mitarbeiterkonferenz des Teams Afrika südlich der Sahara in Kapstadt

Vom 24. bis zum 28. Oktober 2016 fand in Kapstadt (Südafrika) die Mitarbeiterkonferenz des Teams Afrika südlich der Sahara unter dem Thema "Demokratien unter Druck und die Herausforderungen der Parteienzusammenarbeit“ unter Anwesenheit von Dr. Gerhard Wahlers, Stellv. Generalsekretär der KAS, sowie Günter Nooke, Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und des BMZ, statt. Die Gespräche im Rahmen der MAK wurden durch die Teilnahme der Staatspräsidenten a.D. Motlanthe und de Klerk sowie des Erzbischofs von Kapstadt bereichert.

Der ANC wird 100 - und ist auf der Suche nach seiner Identität

Anmerkungen zum National General Council vom 20. bis 24. September 2010 in Durban

In zwei Jahren ist es soweit. Der 1912 gegründete African National Congress (ANC) wird 100 Jahre alt. 2014 folgen die nächsten Wahlen auf nationaler Ebene und in den neun Provinzen. Die Demokratie in Südafrika feiert dann ebenfalls einen runden Geburtstag. Die beiden Ereignisse sind untrennbar miteinander verbunden. Denn als dominante Partei bestimmte dann der ANC in diesem neuen Südafrika 20 Jahre die Geschicke und die politischen Entscheidungen.

Der arabische Frühling

KAS-SAIIA ALUMNI DISKUTIEREN ÜBER DIE UMBRÜCHE IM NAHEN OSTEN UND NORDAFRIKA

Der arabische Frühling hält die Welt seit Dezember 2010 im Atem. Bislang haben die Aufstände im Nahen Osten und Nordafrika zu Regiemumstürzen in Tunesien und Ägypten geführt. In Libyen hat nach dem Tod von Muammar al-Gaddafi der Nationale Übergangsrat die politische Macht übernommen. Das fünfte „KAS-SAIIA Alumni Dinner“ wurde zum Anlass genommen, die Umbrüche in der arabischen Welt zu diskutieren. Ein Beitrag von Jennifer Schuster.

Der G-8-Gipfel in Japan

Perspektiven aus den Outreach-Staaten

Am diesjährigen G-8-Gipfel, der vom 7. bis 9. Juli 2008 im japanischen Toyako/Hokkaido stattfand, nahmen mit 22 Staats- und Regierungschefs so viele Staaten teil wie nie zuvor. Im Fokus standen jedoch zum wiederholten Mal die fünf sogenannten Outreach-Staaten Brasilien, Mexiko, Südafrika, Indien und China (G 5/O 5). Diese fünf Staaten nehmen seit 2003 an den G-8-Gipfeln teil und sind seit der deutschen G-8-Präsidentschaft im Jahr 2007 auch formal an die G 8 angebunden (der sogenannte Heiligendamm-Prozess). Der Länderbericht aus diesen Outreach-Staaten gibt einen Überblick über deren Reaktionen auf den G-8-Gipfel in Japan

Der G20-Gipfel in Korea - Reaktionen aus Südafrika

Das G20-Treffen in Seoul versuchte die Einheit der Staats- und Regierungschefs, die während der Finanzkrise vor zwei Jahren entstanden war, wieder zum Leben zu erwecken. Aber Meinungsverschiedenheiten sorgten dafür, dass nicht viel mehr als die bereits auf dem Ministertreffen im Vorfeld zu den Verhandlungen gefassten Beschlüsse erreicht wurden.

Der Natives Land Act von 1913

Und die Landreform in Südafrika heute

Mit dem 1913 verabschiedeten Natives Land Act (Act No. 27/1913), der die Aufteilung des verfügbaren Landes der weißen Minderheit Südafrikas neuregelte, wur¬de vor hundert Jahren der Grundstein für die systematische Entrechtung und wirtschaftliche Entmündigung der schwarzen Bevölkerung gelegt. Die tiefgreifenden Folgen dieser Gesetzgebung sind auch heute noch – hundert Jahre danach – zu spüren und stellen das moderne Südafrika vor eine der größten Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.

Der Präsident und seine Hüter: Die, die Zuma an der Macht und aus dem Gefängnis halten

UBUNTU NETWORKING BUSINESS LUNCH MIT JACQUES PAUW, ENTHÜLLUNGS-JOURNALIST UND BUCHAUTOR.

Zum letzten Mal in diesem Jahr lud die South African UBUNTU Foundation am 8. Dezember 2017 zu einem Netzwerktreffen ein. Mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), des Centre for Constitutional Rights (CFCR) und weiteren Sponsoren hieß Kevin Chaplin, Geschäftsführer Ubuntu Foundation, die anwesenden Gäste der ausgebuchten Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Atlantic Beach Country Club in Melkbosstrand herzlich willkommen. Gastredner war an diesem Tag Jacques Pauw, Autor des brisanten politischen Bestsellers „The President`s Keepers: Those keeping Zuma in power and out of prison“

Die BRICS in Afrika

Neue Partnerschaften für Entwicklung?

Vom 26. bis zum 27. März 2013 präsentierte sich Südafrika als Gastgeber des Gipfeltreffens der BRICS-Staaten, Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Im Fokus des Ereignisses in der Hafenstadt Durban standen die Beziehungen der fünf Schwellenländer zu den afrikanischen Staaten. Die Staatengruppe hielt ihr fünftes Gipfeltreffen unter dem Motto „BRICS and Africa – Partnership for Development, Integration and Industrialisation“.