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Das Wahlprogramm der Economic Freedom Fighters (EFF)

„Now is the time for economic freedom“ . So titeln die Economic Freedom Fighters (EFF) ihr Programm mit dem sie am 7. Mai 2014 erstmals an einer südafrikanischen Wahl teilnehmen wollen. Die (EFF) sind eine von mehreren Parteineugründungen, die sich im Vorfeld der an-stehenden fünften allgemeinen Wahlen um die Nationalversammlung und die neun Provinz-parlamente Südafrikas formiert haben.

Das Wahlprogramm der Inkatha Freedom Party (IFP)

Die Inkatha Freedom Party (IFP) verkündete ihr Programm für die allgemeinen Wahlen 2014 am 2. März im King Zwelithini-Stadion im südafrikanischen Durban, Provinz KwaZulu-Natal (KZN). Die am 7. Mai anstehenden Wahlen für die Nationalversammlung und die neun süd-afrikanischen Provinzparlamente werden zum Prüfstein für die Partei, die seit 1994 auf bei-den Verwaltungsebenen sukzessive Stimmenverluste einbüßte.

Das Wahlprogramm des African National Congress (ANC)

Der regierende Afrikanische Nationalkongress (ANC) gab sein Wahlprogramm am 8. Januarim Rahmen einer großangelegten Feier anlässlich seines 102-jährigen Bestehens im Mbombela-Fußballstadion, Mpumalanga-Provinz bekannt. Das Election Manifesto 2014 trägt dieÜberschrift „Zusammen bringen wir Südafrika vorwärts“ („Together we move South Africaforward“).

Das Wahlprogramm des Congress of the People (COPE)

Das Wahlprogramm des COPE lässt sich als Abrechnung mit dem Führungsstil der aktuellenANC-Regierung begreifen. COPE wiederholt dabei oft die Konsistenz seiner Positionen zwischenden Wahlen 2009 und heute. Die Kritik an der aktuellen Regierung formuliert die Oppositionsparteidabei indirekt und stilisiert sich so als bessere Regierung, die Südafrika verdient.Daher lautet ihr Slogan: „South Africa deserves a better government.“ Parteichef Lekotabetonte dabei, er könne keine Geschenke versprechen, sondern nur harte Arbeit.

Datenschutz und Kriminalitätsprävention in Südafrika

ein Vergleich mit Deutschland: am Beispiel der Videoüberwachung öffentlicher Plätze

Nach wie vor gibt die Kriminalitätsrate in Südafrika, angefangen von leichtem Diebstahl bis hin zum bewaffneten Banküberfall Anlass zur Besorgnis. Nur ein geringer Teil der Täter wird gefasst, so daß neben der Kriminalitätsprävention vor allem auch der Überführung von Straftätern besondere Beachtung geschenkt werden muss. Steffen Hörner, Stipendiat der KAS und zeitweise Praktikant im Johannesburger KAS-Büro analysiert in seiner Untersuchung, die sich mit Datenschutz und Kriminalitätsprävention in Südafrika auseinandersetzt, den gesellschaftlichen Hintergrund Südafrikas, geht auf rechtliche Rahmenbedingungen ein und stellt einen Vergleich mit deutschen Gegebenheiten an.

Delegation aus Südafrika setzt sich mit Erinnerungskultur auseinander

Eine Delegation aus Südafrika besuchte vom 25.09. bis 01.10.2016 Berlin, Potsdam und Sachsenhausen. Die während des Studien- und Dialogprogramms erworbenen Erfahrungen sollen später in Bildungsveranstaltungen an Universitäten sowie im Rahmen von Dialogprogrammen und Seminaren der teilnehmenden KAS-Partnerorganisationen in Südafrika eingebracht werden. "Ernsthaftigkeit und Offenheit in Deutschland sind beeindruckend", so Gavin Morris, Leiter des Jüdischen Museums in Kapstadt.

Demokratie am Kap

Südafrika ein Jahr vor den Wahlen

Auch vier Monate nach dem Wahlparteitag des regierenden African National Congress (ANC) beschäftigen sich Kommentatoren in den Medien und politische Analysten fast täglich mit Interpretationsversuchen über die Auswirkungen des Wechsels in der Parteiführung auf die Politik und die Demokratie in Südafrika. War es bisher Tradition im ANC, die Besetzung von Spitzenämtern in der Partei zuvor auszuhandeln, fand beim 52. Parteitag im vergangenen Dezember eine Kampfabstimmung statt. Das politische Lager um Staatspräsident Thabo Mbeki wurde in der Parteiführung praktisch komplett ausgetauscht.

Demokratien unter Druck und die Herausforderungen der Parteienzusammenarbeit

Mitarbeiterkonferenz des Teams Afrika südlich der Sahara in Kapstadt

Vom 24. bis zum 28. Oktober 2016 fand in Kapstadt (Südafrika) die Mitarbeiterkonferenz des Teams Afrika südlich der Sahara unter dem Thema "Demokratien unter Druck und die Herausforderungen der Parteienzusammenarbeit“ unter Anwesenheit von Dr. Gerhard Wahlers, Stellv. Generalsekretär der KAS, sowie Günter Nooke, Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und des BMZ, statt. Die Gespräche im Rahmen der MAK wurden durch die Teilnahme der Staatspräsidenten a.D. Motlanthe und de Klerk sowie des Erzbischofs von Kapstadt bereichert.

reuters

Der afrikanische Riese wankt – Südafrikas Angst vor der Schuldenfalle

Rekordarbeitslosigkeit, fehlendes Wachstum, galoppierende Staatsverschuldung, ausbleibende Investitionen und zunehmende Ungleichheit und Verarmung: Südafrika kämpft mit einer komplexen Wirtschaftskrise, derer Präsident Ramaphosa trotz diverser Reformankündigungen nicht Herr zu werden scheint. Zwar trug die Covid19-Pandemie zur Verschärfung der historischen Krise bei, doch ist der Abstieg des Landes vor allem einer verfehlten Wirtschaftspolitik des ANC geschuldet. Nach fast drei Jahren an der Spitze der Regierung schwinden die Hoffnungen, dass Präsident Ramaphosa in der Lage ist, gegen den innerparteilichen Widerstand seine Reformagenda durchzusetzen – mit gravierenden Folgen für das Land, den Präsidenten und den ANC.

Der ANC wird 100 - und ist auf der Suche nach seiner Identität

Anmerkungen zum National General Council vom 20. bis 24. September 2010 in Durban

In zwei Jahren ist es soweit. Der 1912 gegründete African National Congress (ANC) wird 100 Jahre alt. 2014 folgen die nächsten Wahlen auf nationaler Ebene und in den neun Provinzen. Die Demokratie in Südafrika feiert dann ebenfalls einen runden Geburtstag. Die beiden Ereignisse sind untrennbar miteinander verbunden. Denn als dominante Partei bestimmte dann der ANC in diesem neuen Südafrika 20 Jahre die Geschicke und die politischen Entscheidungen.