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Die Verfassung Südafrikas als "living document"?

20 Jaher nach Unterzeichnung der Interimsverfassung gibt es Tendenzen, die Verfassung einschneidend zu ändern

Nachdem Präsident Frederik Willem de Klerk im September 1989 das Amt des Staatspräsidenten übernommen hatte, kündigte er in seiner Rede zur Parlamentseröffnung am 02. Februar 1990 an, über eine neue demokratische Verfassungsordnung verhandeln zu wollen. Gleichzeitig ordnete er die Aufhebung des Verbots zahlreicher Oppositionsparteien und insbesondere die sofortige Freilassung Nelson Mandelas aus der Haft an.

Discourse Café 14. Oktober 2015

Am 14. Oktober 2015 lud die Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit ihrem Partner, dem Frederik Van Zyl Slabbert Institut zu einem Discourse Café an der Universität Stellenbosch ein. Zu Gast war dieses Mal die südafrikanische Schriftstellerin Antjie Krog, die vor allem durch ihren halbfiktionalen Roman „Country of my skull“ international bekannt wurde. Das Buch, wie auch die meisten ihrer anderen Werke, setzt sich mit der Aufarbeitung der Apartheidsgeschichte Südafrikas und der Arbeit der „Truth & Reconciliation Commission“ auseinander.

Discourse Café mit Prof. Christi van der Westhuizen

Prof. Christi van der Westhuizen, Professorin für Soziologie an der Universität Pretoria stellte ihr neuestes Buch "White Nation & the Rise and Fall of the National Party" vor

Ein Tor für die Umwelt!

Erstes klimaneutrales Handballturnier in Kapstadt

Wie gut sich Sport eignet, um wichtige Themen wie Umwelt-und Klimaschutz einem jungen Publikum zu vermitteln, zeigte das erste klimaneutrale Handballturnier in Kapstadt, das die KAS in Kooperation mit ihrem Partner Play Handball ZA und dem Deutschen Handballbund (DHB) ausrichtete.

Ein Tor für eine nachhaltige WM in Südafrika

Zur WM 2010 hat das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Johannesburg einen besonderen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung in Südafrika geleistet. In Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaftsorganisation Impumelelo wurde im Mai 2009 der „2010 Sustainability Award“ ausgeschrieben.

Einblick in das Verhältnis von deutschem Rechtssystem und Europäischem Recht

Vier Richterinnen von den Obersten Gerichtshöfen in Kapstadt, Johannesburg und Petermaritzburg sowie dem Obersten Appellationsgericht in Bloemfontein besuchten auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung, gemeinsam mit zwei Rechtsexperten im Bereich Internationales Recht und Verfassungsrecht, deutsche und europäische Rechtsinstitutionen.

Einigung in der Griechenland-Krise

Weltweite Reaktionen

Die Einigung in der Griechenland-Krise auf dem Sondergipfel der Euro-Gruppe am 12./13. Juli 2015 ist ein beherrschendes Thema in ganz Europa und darüber hinaus. Einen Überblick über Reaktionen in Politik und Medien in ihren Einsatzländern geben die Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in dem vorliegenden Stimmungsbild.

EinStein für Afrika – Ein Projekt des Albert-Einstein-Gymnasium in Ravensburg

KAS Praktikantin aktiv für Durban

Julia Löw, ehemalige Schülerin des Albert-Einstein-Gymnasiums, war anlässlich des Projekts “EinStein für Afrika” in Südafrika. Das durch die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützte Projekt des Albert-Einstein-Gymnasiums in Ravensburg initierte eine Schulpartnerschaft zwischen dem Ravensburger Gymnasium und der Okumhlophe High School im Umlazi Township in Durban.

Erste Hochrechnungen: ANC verteidigt 2/3-Mehrheit

Der African National Congress (ANC) bekommt nach derzeitigem Stand 66,9% der Stimmen bei den nationalen Wahlen

Südafrikas Journalisten schienen schon drei Tage vor der Wahl zu wissen, wie das Ergebnis der vierten demokratischen Wahl auf nationaler Ebene ausgehen würde: „Another landslide for the ANC“ titelte die Sunday Times am 19. April. Am 24. April, zwei Tage nach der Wahl, steht fest: Die Prognose scheint zu stimmen. Nach Auszählung von mehr als 60% der Stimmzettel hat der African National Congress (ANC) einen mehr als deutlichen Sieg davon getragen. Jacob Zuma wird so wie erwartet am 9. Mai als neuer Präsident der Republik Südafrika vereidigt.

Erster "Klimawandel-Rechtstreit" in Südafrika gewonnen

Langjähriger Partner der Konrad-Adenauer-Stiftung CER stärkt Umweltschutz

Am 8. März 2017 fällte der Oberste Gerichtshof in Pretoria ein Urteil, das als eine Art Quantensprung in die Geschichte südafrikanischen Umweltrechts eingehen wird und die Position von Umweltschützern deutlich stärkt. Die Umweltorganisation Earthlife Africa (ELA) mit Rechtsbeistand vom Centre for Environmental Rights (CER), einem langjährigen Partner der KAS, hatte gegen eine Entscheidung des Umweltministerium geklagt, die den Bau eines 1200 MW Kohlekraftwerkes in Limpopo bewilligt hatte.