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Landreform und Ernährungssicherheit in Südafrika

Johannesburg, 19. – 20. Juni 2014

Das Länderprojekt der Konrad-Adenauer-Stiftung in Südafrika veranstaltete am 19. und 20. Juni 2014 gemeinsam mit der rechtswissenschaftlichen Fakultät der North-West University (NWU) ihre jährliche Konferenz zur Ernährungssicherheit, auf der vornehmlich rechtliche Fragen der Landverteilung besprochen wurden.

Lesotho Highlands Water Project

Ein Testfall für Südafrikas außenpolitische Prinzipien

Das binationale Lesotho Highlands Water Project ist das größte Staudammprojekt Afrikas. In der trockenen, südafrikanischen Provinz Gauteng versorgt es Millionen Menschen und die Industrie mit Wasser. Durch Wasserkraftwerke erhält das Königreich Lesotho dringend benötigte Elektrizität. Die dadurch entstandenen gegenseitigen Abhängigkeiten haben auch politische Folgen.

KAS

Licht aus, Spot an: Wahlkampf in Südafrika in Zeiten der Energiekrise

Weniger als zwei Monate vor den Parlamentswahlen kommt es in Südafrika täglich zu Stromausfällen, die die ohnehin gebeutelte Volks-wirtschaft hart treffen. Schuld an der Energiekrise sind Korruption, Missmanagement und Inkompetenz beim staatlichen Stromanbieter Eskom. Während Staatspräsident Cyril Ramaphosa die Verantwortung seinen Vorgängern zuschiebt, versucht die Opposition im Wahlkampf vergeblich einen Vorteil aus der Krise zu ziehen. Den Umfragen zur Folge werden die südafrikanischen Wähler den ANC voraussichtlich erneut mehrheitlich wählen – obwohl sie im Dunkeln sitzen.

Linksruck in Südafrika

Der African National Congress stellt sein Wahlprogramm vor

Mit einem Programm, das sich an den Bedürfnissen der armen Bevölkerung orientiert, zieht Südafrikas Regierungspartei in den Wahlkampf. Im Eastern Cape – der ärmsten Provinz des Landes – hat der African National Congress (ANC) Anfang Januar sein „Election Manifesto“ präsentiert. Demzufolge wird es in den kommenden Jahren einen Linksruck in Südafrika geben, sollte der ANC die Wahlen im Frühjahr wie erwartet gewinnen und Parteipräsident Jacob Zuma als Staatspräsident vereidigt werden.

Mail & Guardian Critical Thinking Forum 27.05.2014

Youth Unemployment in South Africa: Challenges to Social Security and the Labour Market

Die KAS führt in Kooperation mit der Wochenzeitung Mail & Guardian und der nationalen Planungskommission der südafrikanischen Regierung eine Veranstaltungsreihe zum Thema Jugendarbeitslosigkeit in Südafrika durch. Vier Vertreter aus Regierung, Wissenschaft und Arbeitgeberorganisationen diskutierten am 27. Mai 2014 über die Herausforderungen für soziale Sicherungssysteme und den Arbeitsmarkt.

Mandela-Berichterstattung

Südafrikanische Pressemeldungen vom 9. bis 26. Juni 2013

Nelson Mandela musste am 8. Juni aufgrund einer erneuten Lungeninfektion ins Mediclinic Heart Hospital (Pretoria) eingeliefert werden. Die vorliegende Auswertung der anschließenden Berichterstattung südafrikanischer Zeitungen zeichnet den Verlauf der aktuellen Diskussionen nach und schätzt Auswirkungen auf den African National Congress (ANC) sowie Südafrika ein.

Marco Fuchs, KAS-Stipendiat aus Deutschland besucht KAS-Büro in Kapstadt

Am Mittwoch, den 25.Oktober besuchte KAS-Stipendiat Marco Fuchs, der in Würzburg Wirtschaftswissenschaft studiert und derzeit ein Auslandssemester an der University of Cape Town (UCT) absolviert, das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Kapstadt. Ein Bericht von Forschungsassistentin Ruth Hejtmanek.

Marikana – ein Jahr danach

Ursachen, Hintergründe und Aufarbeitung des Massakers

Am 16. August 2013 jährte sich zum ersten Mal das „Massaker von Marikana“, bei dem ein Jahr zuvor 34 Minenarbeiter in einem wilden Streik der gleichnamigen südafrikanischen Platinmine im Platingürtel der Nordwest-Provinz bei einem blutigen Polizeieinsatz getötet, 78 Kumpel zum Teil schwer verwundet und weitere 270 vorläufig inhaftiert wurden. Staatspräsident Jacob Zuma bezeichnete die Vorkommnisse in einem offiziellen Statement als „a tragic and sad loss of life“ und sprach von „unsäglichen Schmerzen“, die das ganze Land in tiefe Trauer und Schockstarre versetzt hätten.

Migration in und aus Afrika: Konflikte als Fluchtursache eindämmen

Der folgende Beitrag bietet einen Einblick in die afrikanische Wahrnehmung der Flüchtlingsthematik und in die politischen Agenden der am meisten von der Flüchtlingsthematik betroffenen Staaten in Afrika. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Bereich Migration organisierte das Büro des UN-Sonderberichterstatters für Afrika (OSAA) ein zweitägiges hochrangiges Expertengespräch in Durban, Südafrika. Dieses bot eine Plattform für eine afrikanische Debatte über aktuelle konfliktbedingte Fluchtursachen, Trends und Herausforderungen.

Mit der Fußball-WM wächst am Kap die Hoffnung

Nur noch sechs Monate sind es bis zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Je näher das Mega-Sportereignis rückt, desto größer wird die Vorfreude, aber auch die mit der Meisterschaft verbundenen Erwartungen bei den Südafrikanern. In zwei Artikeln, die am 21. Januar 2010 in der Rhein-Zeitung Koblenz erschienen sind, beschreibt KAS-Mitarbeiterin Julia Weber, wie die Stimmung im Land ist und welche Herausforderungen es noch bis zum Anpfiff der WM im Juni zu bewältigen gibt.