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Resonanz auf die Finanzkrise

Welche Auswirkungen hat die weltweite Finanzkrise auf Südafrika und wie geht das Land mit den damit verbundenen Herauforderungen um. Ein Artikel von Dr Werner Böhler, KAS-Landesbeauftragter in Südafrika.

ANC an der Wegscheide

Ehemaliger Verteidigungsminister Mosiuoa Lekota will Alternative zur Regierungspartei gründen

Die Spekulationen über eine Spaltung der südafrikanischen Regierungspartei, des African National Congress (ANC), sind nicht neu – doch nie zuvor in der 96-jährigen Geschichte der ehemaligen Befreiungsbewegung trafen die Spekulationen den Kern der Wahrheit so genau wie heute: Der ANC steht an der Wegscheide. Seit dem erzwungenen Rücktritt Thabo Mbekis und der Vereidigung Kgalema Motlanthes als Übergangspräsidenten am 25. September brodelt es heftiger denn je in Südafrikas Massenpartei.

Partei-Putsch gegen Mbeki

Südafrikas Staatspräsident kündigt seinen Rücktritt an

Seinen größten außenpolitischen Erfolg hat Südafrikas Staatspräsident Thabo Mbeki gerade verbucht, da kommt aus dem eigenen Land das politische Aus: Nur eine Woche nach der von ihm vermittelten Unterzeichnung eines Vertrags zur Machtteilung im Nachbarland Simbabwe wird Südafrikas Staatspräsident von der eigenen Partei zum Rücktritt gezwungen. Damit unterliegt Thabo Mbeki nun endgültig seinem größten innerparteilichen Rivalen, Jacob Zuma.

Unterschiedliche Haushaltskontrolle in Deutschland und Südafrika

Peter Weiss, MdB zu Gast bei der KAS Südafrika

Peter Weiss, Mitglied des Planungsausschusses der Konrad-Adenauer-Stiftung, war Gastredner bei einem Roundtable Gespräch zum Thema Democratic Budget Policy, das im Parlament in Kapstadt stattfand. An dem von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten Briefing nahmen Vertreter des African National Congress (ANC), der Democratic Alliance (DA), der Inkatha Freedom Party (IFP), des United Democratic Movement (UDM) sowie der African Christian Democratic Party (ACDP) teil. Damit waren die relevanten Parteien der National Assembly anwesend.

Der G-8-Gipfel in Japan

Perspektiven aus den Outreach-Staaten

Am diesjährigen G-8-Gipfel, der vom 7. bis 9. Juli 2008 im japanischen Toyako/Hokkaido stattfand, nahmen mit 22 Staats- und Regierungschefs so viele Staaten teil wie nie zuvor. Im Fokus standen jedoch zum wiederholten Mal die fünf sogenannten Outreach-Staaten Brasilien, Mexiko, Südafrika, Indien und China (G 5/O 5). Diese fünf Staaten nehmen seit 2003 an den G-8-Gipfeln teil und sind seit der deutschen G-8-Präsidentschaft im Jahr 2007 auch formal an die G 8 angebunden (der sogenannte Heiligendamm-Prozess). Der Länderbericht aus diesen Outreach-Staaten gibt einen Überblick über deren Reaktionen auf den G-8-Gipfel in Japan

South Africa: an international actor and partner for the EU

South Africa is the only African state to date to have signed a strategic Partnership Agreement with the EU. But how different is a strategic partnership from the ongoing bilateral engagements between the EU and South Africa? Romy Chevallier, researcher at the South African Institute of International Affairs (SAIIA) provides some insights.

Land Reform - A Commentary

Land reform in South Africa has been under way for more than a decade. Bertus de Villiers assesses in this publication the progress that has been made. The publication aims to assist practitioners and policy makers in identifying possible lessons learned and to make recommomendations for improving the process.

Tswalu Dialog

Towards Conflict Resolution-Best Practice

Vom 8. -11- Mai 2008 fand der siebte Tswalu Dialog in Tswalu/Kalahari, Südafrika, statt. Eingeladen hatten zehn international agierende Think Tanks unter Federführung der Brenthurst Foundation. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist seit dessen Beginn im Jahr 2002 an diesem hochrangig besetzten Tswalu Dialog beteiligt, zu dem internationale Experten aus allen Weltregionen eingeladen werden.

Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert zu Besuch in Südafrika

Präsentation des KAS Projekts "Greening 2010"

Die IPU ist ein internationales Parlament, in dem Abgeordnete aus 194 Ländern organisiert sind. Es tagte vom 14. bis 18. April in Südafrika. Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert reiste zu diesem Anlaß mit einer Delegation nach Südafrika.Die Vertreter befassten sich in den drei ständigen Ausschüssen mit Berichten und Resolutionen zu den Themen: „Die Rolle der Parlamente im Spannungsfeld zwischen Respekt und friedlicher Koexistenz zwischen nationaler Sicherheit, individueller Sicherheit und individuellen Freiheitsrechten und Abwehr von Gefahren für die Demokratie“ „Parlamentarische Kontrolle der staatlichen Politik der Entwicklungshilfe“ sowie „Wanderarbeitnehmer, Menschenhandel, Fremdenfeindlichkeit und Menschenrechte“.

Demokratie am Kap

Südafrika ein Jahr vor den Wahlen

Auch vier Monate nach dem Wahlparteitag des regierenden African National Congress (ANC) beschäftigen sich Kommentatoren in den Medien und politische Analysten fast täglich mit Interpretationsversuchen über die Auswirkungen des Wechsels in der Parteiführung auf die Politik und die Demokratie in Südafrika. War es bisher Tradition im ANC, die Besetzung von Spitzenämtern in der Partei zuvor auszuhandeln, fand beim 52. Parteitag im vergangenen Dezember eine Kampfabstimmung statt. Das politische Lager um Staatspräsident Thabo Mbeki wurde in der Parteiführung praktisch komplett ausgetauscht.