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Südafrikanischer Finanzminister stellt den Haushalt für 2013 vor

Am 27. Februar 2013, also fast zwei Wochen nach Jacob Zumas Rede zur Lage der Nation, stellte sein Finanzminister Pravin Gordhan in seiner Budget Speech den Haushalt Südafrikas für das kommende Jahr vor. Nachdem der Präsident auf die aktuellen und gravierenden Herausforderungen des Landes, wie beispielsweise hohe Kriminalität, große Armut und soziale Ungleichheit sowie auf Schwächen des Bildungssystems eingegangen war und Maßnahmen zur Verbesserung angekündigt hatte, lag es nun an seinem Finanzminister, den finanziellen Rahmen dieser Reformen zu erläutern.

Südafrikas Energiepolitik post Fukushima

Ein Bericht zur derzeitigen Energieversorgung in Südafrika

Hat das Reaktorunglück in Fukishima Auswirkungen auf die Energiepolitik in Südafrika? Ein Bericht zur derzeitigen Energieversorgung und Südafrikas Abhängigkeit von Steinkohle. Verfasst von KAS Praktikant Denny Wöhler.

GovernmentZA / Flickr / CC BY-ND 2.0

Südafrikas schwerer Reformweg

Lage der Nation: kritisch

Am 13. Februar 2020 hielt Präsident Cyril Ramaphosa die jährliche Regierungsansprache vor dem Parlament. In der „State of the Nation Address“ (SONA) skizzierte er einmal mehr seine Reformpolitik, die das Land wieder auf Vordermann bringen soll. Dem Optimismus des Präsidenten steht jedoch eine skeptische Grundhaltung in Südafrika entgegen. Zu oft wurde viel versprochen, aber wenig gehalten. Den wenigen Lichtblicken steht eine Reihe von Herkulesaufgaben bevor. Ramaphosa griff wichtige Punkte auf, doch stellt sich die Frage der Finanzierung seiner Vorhaben. Derweil zieht die Wirtschaftskrise in Südafrika weitere Kreise: lokale Stromausfälle sind an der Tagesordnung, haarsträubende Korruptionsfälle werden nicht in gewünschtem Maße aufgearbeitet und das Haushaltsdefizit wird immer größer.

Südafrikas Wirtschaft in der Wachstumsfalle: Was kann man tun?

Am 20. Oktober fand in den Räumlichkeiten des Strand Tower Hotels in Kapstadt das Ubuntu Networking Business Breakfast statt. Das von der South African Ubuntu Foundation (SAUF) organisierte Netzwerk-Frühstück wurde mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), des Strand Tower Hotels und der SANLAM Gruppe veranstaltet.

Südafrikas „born-free“-Generation rebelliert

Das Land erlebt die größte Protestwelle seit Ende der Apartheid

Die südafrikanische Gesellschaft befindet sich in einem Zustand der Verunsicherung. Die Auswirkungen politischer, sozio-ökonomischer und ökologischer Unsicherheiten sind in allen Teilen der Gesellschaft zu spüren. Schwelende Krisen und Konflikte, die Probleme marginalisierter Gesellschaftsgruppen und ungelöste soziale Missstände erkämpfen sich durch Proteste zunehmend einen Platz im öffentlichen Bewusstsein. Die andauernden Studierendenproteste stehen stellvertretend für diese Unsicherheiten. Ein genauerer Blick lohnt sich.

Südafrikas „Staatsinterventionistische Marktwirtschaft“

Südafrika beeindruckte die Welt in 2010 mit einer nahezu perfekt organisierten Fußball-WM. Umfangreiche Infrastrukturprojekte und neue Weltklasse-Stadien demonstrierten eindrucksvoll die Investitions- und Mobilisierungsfähigkeit des Landes. Als einziges afrikanisches Land zählt Südafrika zu der G20, organisiert COP 17 im November 2011 in Durban, gehört neuerdings zu den BRICS-Ländern und ist für 2011/12 erneut als nicht ständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat berufen.

Terroranschläge in Paris: Reaktionen der islamischen Welt

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen

Die Terroranschläge auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten haben weltweit Bestürzung hervorgerufen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte steht seitdem nicht nur die effiziente Bekämpfung des Terrorismus, sondern auch die grundsätzliche Rolle von Gewalt im Islam und bei Muslimen.

The Politics of Party Coalitions in Africa

The Politics of Poverty and Inequality

Roundtable Series: Number 4

Am 16. November 2017 fand bereits zum vierten Mal in diesem Jahr eine Diskussionsrunde statt, die vom Centre for Unity in Diversity (CUD) mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) organisiert wurde. Unter dem Titel „The Politics of Poverty and Inequality“ wurde in der gut besuchten Abendveranstaltung in Kapstadt, rege über die Problematik der Armut und Ungleichheit in Südafrika und mögliche politische Lösungsansätze diskutiert.

The Social and Solidarity Economy - A pathway to Socially Sustainable Development

Bericht zum Kolloquium

Am 3. und 4. September 2014 trafen sich auf Einladung der KAS bereits zum zweiten Mal Vertreter von Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft, um sich über die Rolle der Sozialwirtschaft für nachhaltige Entwicklung in Südafrika auszutauschen und zu diskutieren. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen fand eine rege Auseinandersetzung mit Fragen zur Förderung, Finanzierung und dem rechtlichen Rahmen für sozial verantwortungsvolle Unternehmen statt.