Enabling clause

Bei den GATT-Verhandlungen zur Liberalisierung des Welthandels wurde 1979 (Ende der

„Tokio-Runde“) vereinbart, das im GATT verankerte Prinzip der Meistbegünstigung für

Entwicklungsländer auszusetzen („enabling clause“ als Ausnahme vom Prinzip der

Gleichbehandlung aller GATT-Mitgliedstaaten). Handelsvorteile bei bestimmten Produkten

für Entwicklungsländer sollten deren Exportchancen erhöhen und die wirtschaftliche

Entwicklung voranbringen.