Reportajes internacionales

Breves informes políticos de las oficinas internacionales de la KAS

Erneute Eskalation im Südsudan

Bleibt der Frieden eine Illusion?

Der jüngste Staat der Welt wurde am 9. Juli 2016 fünf Jahre alt. Doch die Feiern fielen aus. Stattdessen eskalierte erneut die Gewalt und forderte hunderte Todesopfer. Auch wenn vorläufig wieder Ruhe eingekehrt ist - ein eilig ausgerufener Waffenstillstand scheint zunächst zu halten - so wird doch deutlich, wie schwierig die Lage im Südsudan bleibt und wie unzureichend die Umsetzung des Friedensabkommens vom August 2015 vorangeschritten ist.

Are FTAs challenging EU’s precautionary principle?

BDI-KAS-Series on International Trade

On 15 June 2016, the 30th sessions of the Joint BDI-KAS working Group on 'International Trade' addressed FTAs and the question whether they might water down the precautionary principle of the EU.

Intervista Ambasciatore Wasum-Reiner

A parlare è l’Ambasciatore della Repubblica Federale di Germania

Intervista concessa dall´Ambasciatore Wasum-Reiner al gruppo degli studenti dell´Osservatorio Germania Italia guidato dalla Prof.ssa Tiziana di Maio, accompagnato dalla Direttrice Caroline Kanter

Norwegens Regierung setzt auf eine Umstrukturierung des Staatshaushaltes

Norwegens Wirtschaft muss seine Abhängigkeit vom Erdöl verringern.

Der Rückgang der Ölpreise von rund 110 USD (ca. 97 Euro) pro Barrel im Sommer 2014 auf aktuell unter 50 USD (ca. 44 Euro) bringt Norwegens Reichtum in Gefahr. Die Entwicklungen der Öl- und Gaspreise war im letzten Herbst schwächer als erwartet, obwohl die Ölpreise in den letzten zwei Monaten wieder leicht angestiegen sind. Dies hat zur Folge, dass der norwegische Staat einen Teil des Schadens in Form von niedrigeren Einnahmen aus den Erdöl-aktivitäten trägt. Ebenso wächst der staatliche Öl-Fonds langsamer als prognostiziert.

Weg frei für die neue Premierministerin

Theresa May tritt am 13.7. das Amt an

In einem in den letzten zwei Wochen an Überraschungen nicht armen Großbritannien erfolgte gestern der nächste Paukenschlag: Von den fünf angetretenen Kandidaten der Conservatives für die Nachfolge des Premierministers David Cameron waren nach zwei fraktionsinternen Abstimmungen die beiden weiblichen Kandidatinnen übrig geblieben: Innenministerin Theresa May und Energiestaatssekretärin Andrea Leadsom. Nach dem überraschenden Rücktritt von Andrea Leadsom kommt es nun nicht zur erwarteten Mitgliederabstimmung, der Weg ist somit frei für Theresa May, die ihr Amt am Mittwoch antreten wird.

"Regional integration does not come naturally"

A KAS.DE interview with Dr. Beatrice Gorawantschy about the reactions in Southeast Asia to the Brexit referendum

The result of the British EU referendum shook not only Europe; it also had notable impacts on the Asian financial markets. “Southeast Asia will draw its lessons from the European developments,” Dr. Beatrice Gorawantschy says in an interview with kas.de. The region is characterised by conflicts and could benefit from more cooperation and a new security network.

Griechenland und der Brexit

Griechenlands Bande mit Großbritannien sind eng – und dies nicht nur in der verwandten Namensgebung der beiden Drohszenarien „Grexit“ und „Brexit“. Nach der gemeinhin als abgewendet wahrgenommenen Option des Grexit ist es nun das Vereinigte Königreich, das seine Drohung wahrgemacht hat – und die supranationale Gemeinschaft verlassen wird. In Griechenland löste diese Entwicklung gleichermaßen Erstaunen wie Unruhe aus. Grundlage bieten dafür die eigene, jüngste europapolitische Vergangenheit Griechenlands, die engen ökonomischen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Australien hat gewählt

Regierungsbildung ungewiss

Am 2. Juli waren knapp 16 Millionen Australier dazu aufgerufen, ihre Stimme für die Wahlen zum neuen Parlament abzugeben. Derzeit läuft es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der aktuellen Regierungskoalition unter Führung der Liberal Party und der oppositionellen Labor Party hinaus. Australien steuert auf ein politisches Patt zu, so Dr. Beatrice Gorawantschy und Katharina Naumann aus dem Regionalprogramm Politikdialog der Konrad-Adenauer-Stiftung in Singapur.

"Was uns nicht tötet, macht uns nur stärker!" – die Europäische Union nach dem britischen EU-Referendum

EUROPÄISCHER RATSGIPFEL VOM 28./29. JUNI 2016

Fünf Tage nachdem sich das britische Volk in einem Referendum gegen den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union ausgesprochen hat, trafen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs am 28./29. Juni 2016 zum regulären Juni-Gipfel. Zunächst wurde mit dem britischen Premierminister über die Ergebnisse sowie die nächsten Schritte diskutiert. Die intensiven Gespräche zum Thema „Brexit“ haben die anderen Diskussionspunkte während des Rates in den Hintergrund gedrängt. Zu Unrecht, denn auch hier zeichnen sich bedeutende Schritte ab.

AFGHANISTAN, QUO VADIS?

Eine Bestandsaufnahme anderthalb Jahre nach Beendigung des internationalen Kampfeinsatzes

Auf der Bonner Afghanistan-Konferenz 2011 wurde der Übergang von der Phase der Transition, die im Dezember 2014 offiziell gemeinsam mit dem ISAF-Einsatz endete, zu einer bis 2024 laufenden Dekade der Transformation beschlossen. Während der Transitions-Phase wurde die Sicherheitsverantwortung im Land vollständig an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben. In der anschließenden Transformations-Phase soll Afghanistan weiterhin internationale Unterstützung für den Wiederaufbau erhalten. Die ersten anderthalb Jahre der Transformations-Phase sind vergangen, Zeit also für eine Bestandsaufnahme.

Sobre esta serie

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