Reportajes internacionales

Breves informes políticos de las oficinas internacionales de la KAS

31. Newsletter aus Madrid

Inhalt: 1. Zapatero bläst zum Angriff auf die Volkspartei; 2. Parteien bilden Front gegen die Volkspartei; 3. Zapatero holt sich in der Zuwanderungsfrage Rückendeckung von der PSOE; 4. Madrids Regionalpräsidentin Esperanza Aguirre im Umfragehoch; 5. Abermals verlässt ein Altsozialist die politische Bühne; 6. Historische Einigung über Gibraltar; 7. Regierung plant Abschaltung des AKW Garoña.

Die Außenpolitik Liberias seit der Unabhängigkeit

Aspekte ihrer Bestimmungsgründe

“Liberia has never had the advantages of colonialism”. Diese Aussage wird William V. S. Tubman, Präsident Liberias von 1944-71, zugeschrieben. Dennoch: 1847 aus der Kolonie Liberia hervorgegangen, ist der Staat Liberia ein politisches Gebilde, dessen innere Strukturen sich von denen anderer nachkolonialer Staaten nicht grundsätzlich unterscheiden. Von der Gründung der Kolonie Liberia durch die American Colonisation Society (ACS) im Jahre 1822 bis zum Jahre 1980 wurde das Land politisch von der Minderheit der so genannten Ameriko-Liberianer dominiert. In ihr Herrschaftssystem wurden die traditionellen Autoritäten des Hinterlandes und ihre Bevölkerung erst im 20. Jahrhundert nach und nach lose integriert: 1904 Zuerkennung der formellen Staatsbürgerschaft, und erst unter Präsident Tubmann 1946 Gewährung des Wahlrechts, wobei ihre parlamentarische Vertretung ab 1951 auf einem ethnisch begründeten Verfahren beruhte. Das politische System war von Anbeginn und ist bis heute sehr eng an das amerikanische Vorbild, eine präsidiale Republik, angelehnt: Bikamerale gesetzgebende Versammlung bestehend aus Repräsentantenhaus und Senat, mit starkem Präsident, der Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in Personalunion ist. Die Oberschicht der Ameriko-Liberianer regierte das Land mit Hilfe der True Liberian Party (TLP) (1847-1870, 1872-1878) und der True Whig Party (TWP) (1879-1980) bis ins 20. Jahrhundert. Trotz eines nach außen hin Zweiparteiensystems war Liberia de facto ein Einparteiensystem, da beide Parteien, TLP und TWP, von ein und derselben Elite besetzt wurden. Das Funktionieren des amerikanischen Regierungssystems im Sinne von Check and Balance erfordert aber mindestens zwei in Konkurrenz stehende politische Parteien.Liberia, dessen Name symbolisch für das „Land der Freien“ steht, war unter diesem Gesichtspunkt von Anfang an ein Paradoxon, wie es nicht besser durch das folgende Zitat auf den Punkt gebracht werden kann: „The Americo-Liberians established a nation that in many ways mirrored the one they had left. (…) But they also replicated a social structure in which local Africans could not acquire full social, civic or political participation – similar to the oppressive anti-African American rules that prompted many to leave the U.S. to begin with.“

Neue Impulse für eine besondere Beziehung

Hochrangige israelische Politiker besuchten Deutschland

Vom 3. bis 10. September 2006 besuchten auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung sechs hochrangige israelische Abgeordnete der Kadima-Partei Deutschland. Auf dem Programm in Deutschland standen politische Gespräche in Erfurt und Berlin.

Gemeinsame Kandidatur der Bürgerlichen in Bulgarien

Nach der Überwindung ihrer vergangenen Krise ziehen die Bürgerlichen Bulgariens nun doch mit einer gemeinsamen Kandidatur in die Präsidentschaftswahl

Militärputsch in Thailand

Hintergrundbericht über den Militärputsch in Thailand vom 19. September 2006

Victory for the Swedish Moderate Party

In English only

Wahlen, Schweden, Moderate Party, Neue Allianz

30. Newsletter aus Madrid

Inhalt:1. Volkspartei bläst zum Angriff auf Zapatero;2. Regionalwahlen in Katalonien - CiU liegt vorn in den Umfragen;3. Volkspartei kritisiert Zapateros Außenpolitik als "instinktlos";4. Verhandlungen mit der ETA - PP fordert Transparenz;5. IWF kritisiert spanische Wirtschaftspolitik.

Slowakischer Monatsbericht

in Zusammenarbeit mit M.E.S.A. 10

Neue Hoffnung für die Region?

"Joan Clos - Der Quereinsteiger"

Portrait des neuen Ministers für Industrie, Tourismus und Handel in Spanien

Nach dem Rücktritt des spanischen Ministers für Industrie, Tourismus und Handel, José Montilla, der nach Barcelona wechselt, um bei den vorgezogenen Regionalwahlen am 1. November 2006 als Spitzenkandidat für die katalanischen Sozialisten (PSC) anzutreten, hat Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero mit Joan Clos i Matheu erneut einen Katalanen zum Nachfolger Montillas ernannt. Im Folgenden erhalten Sie ein Portrait des neuen spanischen Ministers für Industrie, Tourismus und Handel, Joan Clos.

Sobre esta serie

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Editor

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.