Reportajes internacionales

Breves informes políticos de las oficinas internacionales de la KAS

Bolivien verfasst sich neu

Seit dem 6. August tagt eine Versammlung, die Bolivien eine neue Verfassung geben soll. Sie besteht aus 255 Mitgliedern, die maximal 12 Monate Zeit haben, das Land „neu zu gründen“ („refundar Bolivia“). Ursprünglich eine Forderung indigener Gruppierungen, scheint jedoch die MAS als Mehrheitspartei in der Versammlung eher gewerkschaftlich-sozialistische Ziele im Auge zu haben.

Bolivien wählt: Der mißlungene Befreiungsschlag

Am 18. Dezember werden die Bolivianer aller Voraussicht nach, entweder den linkspopulisten Evo Morales Ayma oder den bürgerlichen Kandidaten Jorge Quiroga Ramírez zu ihrem neuen Präsidenten wählen. Bevor auch nur ein Wahlzettel den Weg zur Urne gefunden hat, stehen jetzt schon zwei Wahlverlierer fest: Die „alten Parteien“ und die politische Stabilität des Landes.

Bolivien – zwischen Demokratie und Autoritarismus

Die MAS (Movimiento al Socialismo) setzt absolute Mehrheit als Wahlmodus in der Verfassunggebenden Versammlung durch - Opposition wirkt machtlos - Widerstand in Regionen und Bevölkerung wächst.

Bolivien: „Es steht 1:1“

84,4% billigen Autonomiestatut in Santa Cruz / Gewaltsame Auseinandersetzungen in MAS-Hochburgen / Morales zitiert Präfekten zum Dialog über „wahre Autonomie“

Agencia Boliviana de Información

Boliviens Interimsregierung in der Machtprobe

Bolivien nach der Wahl.

Eine Woche nach dem überraschenden Rücktritt und Exil des zuletzt immer autoritärer regierenden Langzeitpräsidenten Evo Morales suchen Boliviens Bevölkerung und Interimsregierung nach Stabilität.

Boliviens parteilose Regierung: Carlos Mesa vereidigt sein Kabinett

Am 19. Oktober, zwei Tage nach Regierungsantritt, vereidigte Carlos Mesa sein Kabinett. Der neue – parteilose – Staatspräsident hatte bereits in seiner Antrittsrede angekündigt, dass er seine Minister unabhängig von Parteizugehörigkeit aussuchen werde. Dieses Versprechen setzte er in die Tat um: das neue Kabinett besteht aus Unabhängigen und ehemaligen Politikern, die ihre Parteimitgliedschaft passiv wahrnehmen.

Bomben im Basar

Zu den Hintergründen des Anschlags auf Touristen in Kairo

Der Bombenanschlag in Kairos historischer Altstadt trifft Ägypten in einem kritischen Moment. Innenpolitisch wächst die Wut auf Korruption, Misswirtschaft und steigende Preise. Bei den arabischen Nachbarstaaten und der islamistischen Opposition steht das Land wegen seiner Politik in der Gaza-Krise in der Kritik. Wirtschaftlich machen sich die weltweite Finanzkrise und der Rückgang des Tourismus deutlich bemerkbar. Die ägyptische Regierung arbeitet daher mit Hochdruck an einer schnellen Aufklärung der Anschläge und an einer Verbesserung der Sicherheitslage.

Bombenanschlag auf die Daily News

In der Nacht zum 28.1.2001 wurde die Druckerei der regierungskritischen Zeitung Daily News in Harare bei einem offensichtlich professionell geplanten Bombenanschlag schwer beschädigt. Es steht noch nicht genau fest, wie lange und in welchem Umfang die Schäden das Erscheinen der inzwischen auflagenstärksten Zeitung in Simbabwe beeinträchtigen werden. Tote und Verletzte gibt es nicht zu beklagen.

Bombenanschlag auf die Daily News

Die politische Situation in Simbabwe spitzt sich weiter zu

In der Nacht zum 28.1.2001 wurde die Druckerei der regierungskritischen Zeitung Daily News in Harare bei einem offensichtlich professionell geplanten Bombenanschlag schwer beschädigt. Es steht noch nicht genau fest, wie lange und in welchem Umfang die Schäden das Erscheinen der inzwischen auflagenstärksten Zeitung in Simbabwe beeinträchtigen werden. Tote und Verletzte gibt es nicht zu beklagen.

Bombenattentate in Thailands Süden und Verhängung des Kriegsrechts

Eine neue Herausforderung für die thailändische Regierung

Das neue Jahr begann in Thailand mit einer Serie von Bombenattentaten in den südlichen – mehrheitlich von Muslimen bevölkerten und an Malaysia angrenzenden – Provinzen des Landes (Narathiwat, Yala und Pattani), deren dramatische Ausmaße zur Verhängung des Kriegsrechts in den besagten Provinzen führten: Am 4. Januar waren 20 Schulen und drei Polizeiposten - auf die drei Provinzen verteilt - in Brand gesteckt und vier Soldaten getötet worden, Militärcamps wurden nach Waffen und Munition ausgeraubt; am 5. Januar wurden zwei Polizisten durch Bombenexplosionen in Pattani getötet und am 7. Januar setzte sich die Serie von Bombenexplosionen und Feuersätzen an Polizeistationen fort. Das thailändische Militär war von der Schnelligkeit der Angriffe, der gezielten, koordinierten und simultanen Taktik in mehreren Provinzen gleichzeitig überrascht worden.

Sobre esta serie

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