Reportajes internacionales

Breves informes políticos de las oficinas internacionales de la KAS

Slowakei: Politischer Auftakt für 2001

Die politische Lage in Polen vor den Parlamentswahlen

Durch die Verabschiedung des Haushalts 2001 kann die Minderheitsregierung Buzek nun bis zum turnusmäßigen Ende der Legislaturperiode im Amt bleiben. Die nächsten Parlamentswahlen finden also im September/Oktober 2001 statt.Die Konturen der "Bürgerplattform" werden etwas klarer; in den Meinungsumfragen ist sie zur zweitstärksten politischen Kraft aufgestiegen. Erhebliche Teile der Konservativen Volkspartei (SKL) könnten sich in naher Zukunft der Plattform anschließen.Die Wirtschaftsdaten weisen in den Augen der postkommunistischen Sozialdemokratie (SLD) Anzeichen für eine krisenhafte Entwicklung auf, mit niedrigerem Wachstum und höherer Arbeitslosigkeit. Liberale Experten und Politiker sehen dies als Preis der gegenwärtigen makroökonomischen Stabilisierung an und verweisen auf positive Entwicklungen bei Produktivität und Export.Bei der Vorbereitung des EU-Beitritts zeichnet sich immer stärker ein persönlicher Streit zwischen dem Chefunterhändler Jan Kulakowski und dem für Rechtsangleichung zuständigen "Europaminister" Jacek Saryusz-Wolski ab. Ob dahinter auch unterschiedliche europapolitische Programme stehen, kann noch nicht gesagt werden.Der Russlandbesuch Außenminister Bartoszewskis sollte der Verbesserung der Stimmung zwischen Warschau und Moskau dienen.

Düstere wirtschaftliche Perspektiven für die neue Regierung

Die Philippinos haben im Januar 2001 ihren unfähigen und korrupten Präsident Joseph Estrada aus dem Amt gejagt. Die philippinische Variante des Volksaufstandes "People Power" hat den auf sechs Jahre gewählten Präsidenten bereits nach 31 Monaten chaotischer Regierungszeit gezwungen, den Präsidentenpalast zu verlassen. Der Ombudsmann Desierto bereitet gegen den früheren Präsidenten Estrada und eine Reihe von Gefolgsleuten und Begünstige Anklagen wegen Korruption und Veruntreuung vor.

Korruption in der Türkei eine größere Gefahr als der Terrorismus

Die Aktion "Weiße Energie" hat nach Medienberichten massive Korruptionsausfälle im Bereich Energie offengelegt, in die Politiker, hohe Beamte und angesehene Wirtschaftsfirmen verwickelt sind. Dass über Korruptionsfälle in der Öffentlichkeit berichtet wird, ist ein Fortschritt. Aber jetzt sollten die Schuldigen auch verurteilt werden.

Guatemalas Flugverkehr

Keine Spur von Neoliberalismus und Globalisierung

Allerorten wird von Neoliberalismus und Globalisierung geredet, doch in Guatemala wird beim für Handel und Tourismus wichtigen Luftverkehr protektionistisch zugunsten privater Monopole gehandelt. Das neue Luftverkehrsgesetz ist ein Schritt in die falsche Richtung.

Kein Ende der wirtschaftlichen Stagnation in Sicht

Trotz 1,5% Wirtschaftswachstum verbucht Paraguay einen konstanten Konjunkturrückgang und ein Licht am Ende des Tunnels ist nicht in Sicht.Die andauernden Geldemissionen zur Stützung der einheimischen Guarani-Währung lassen die Devisenreserven rapide abnehmen. Auch auf dem politischen Sektor erholt sich die Traditionspartei mit ihren internen Fraktionskämpfen nicht. Eine grundsätzliche Erneuerung und Wachstumsimpulse müssen über ein konsolidiertes Parteiensystem und eine gute Regierungsführung erfolgen. Dies bleibt für den paraguayischen Caudillostaat weiterhin ein hochgestecktes Ziel.

Politische Gewalt erreicht neuen Höchststand

Der seit Jahren zu verzeichnende Anstieg der politisch motivierten Gewalt in Kolumbien hielt auch im Jahr 2000 unvermindert an. In immer stärkerem Ausmaß wird die Zivilbevölkerung Opfer der von Guerrilla und paramilitärischen Gruppen verübten Terrorakte. Nach offiziellen Angaben wurden in den vergangenen 23 Monaten insgesamt 3.289 Morde an Zivilisten verzeichnet, von denen jeweils etwa die Hälfte von Guerrilla und Paramilitärs begangen wurden.

Internationale Buchmesse in Kairo im Zeichen der Zensur

Die Internationale Buchmesse in Kairo wird wieder einmal von einer Zensur überschattet. Der Kulturminister wird sowohl von islamistiachen als auch von linken und liberalen Gruppierungen kritisiert.

Innenpolitischer Druck auf Präsident Kutschma nimmt zu

Der auch 'Kutschma-Gate' genannte politische Skandal in der Ukraine hat sich in den letzten Wochen ausgeweitet. Der innenpolitische Druck auf Präsident Kutschma nimmt zu. Dabei geht es nicht mehr allein um den eigentlichen Auslöser der Krise – den mutmaßlichen Mord an dem regimekritischen Internet-Journalisten Gongadse und die Veröffentlichung von Kutschma kompromittierenden Tonbandaufnahmen durch den Sozialistenchef Olexander Moros. Die Fronten zwischen den Kutschma-Gegnern und seinen Gefolgsleuten verhärten sich.

Michael Noonan neuer Fine Gael Vorsitzender

Seit dem 9.Februar 2001 ist Michael Noonan TD neuer Vorsitzender von Fine Gael in der Republik Irland. Er erhielt 44 Stimmen von den 72 stimmberechtigen Abgeordneten des Wahlgremiums. Sein Gegenkandidat Enda Kenny TD, der aus dem Umfeld von John Bruton nominiert worden war, erhielt 28 Stimmen.

Sobre esta serie

La Fundación Konrad Adenauer está representada con oficina propia en unos 70 países en cinco continentes . Los empleados del extranjero pueden informar in situ de primera mano sobre acontecimientos actuales y desarrollos a largo plazo en su país de emplazamiento. En los "informes de países", ellos ofrecen de forma exclusiva a los usuarios de la página web de la fundación Konrad Adenauer análisis, informaciones de trasfondo y evaluaciones.

Obtener información sobre pedidos

Editor

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.