Reportajes internacionales

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

2012

„Europa muss sich nicht belehren lassen”

de Marie Schönitz LL.M.

Eindrücke vom G20-Gipfel in Los Cabos
Nur sieben Monate nach dem Gipfel der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Cannes, einen Tag nach den Wahlen in Griechenland, direkt vor dem Rio+20 Gipfel in Brasilien und mitten im mexikanischen Wahlkampf fand am 18. und 19. Juni der G20-Gipfel unter mexikanischer Präsidentschaft in Los Cabos, Baja California, statt. Anlass, nicht nur für die mexikanische Opposition, den im Dezember scheidenden Präsidenten Felipe Calderón für die Wahl des Zeitpunktes zu kritisieren sowie für die geringe Erwartungshaltung an diesen Gipfel.

2012

Konfliktgeplagtes Bolivien

de Susanne Käss

Das Jahr 2011 war einer Studie der Fundación UNIR zufolge das konfliktreichste seit der Rückkehr Boliviens zur Demokratie im Jahr 1982. Somit hat sich die Hoffnung der Bevölkerung, die Regierung von Evo Morales könne das Land durch den großen Rückhalt der Wähler befrieden, nicht erfüllt.

2012

Parteitag der chilenischen Christdemokraten

de Martin F. Meyer, Winfried Jung

Partei bekennt sich zur Concertación und der Nominierung eines eigenen Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen
Am Samstag, den 16. Juni 2012, fand im ehemaligen Kongress in der chilenischen Hauptstadt Santiago der Parteitag der Christlich-Demokratischen Partei (PDC) statt. Das diesjährige Treffen stand ganz im Zeichen einer Reihe von wichtigen Wahlen, die in den nächsten Monaten stattfinden werden, nämlich die Kommunalwahlen am 28. Oktober, die Wahlen des nächsten Präsidenten und des Vorstands der Partei sowie schließlich die internen Vorwahlen mit Blick auf die chilenischen Präsidentschaftswahlen Ende 2013.

2012

Gründung der Pazifik-Allianz

de Martin F. Meyer, Winfried Jung

Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru bilden neues Wirtschaftsbündnis ausgerichtet auf Asien
Am vergangenen Mittwoch, den 6. Juni 2012, haben die Präsidenten der vier lateinamerikanischen Länder Chile (Sebastián Piñera), Kolumbien (Juan Manuel Santos), Mexiko (Felipe Calderón) und Peru (Ollanta Humala) in der Atacama-Wüste im Norden Chiles ein neues Wirtschaftsabkommen unterzeichnet.

2012

Mexiko im Wahlkampf-Endspurt

de Marie Schönitz LL.M.

Studentenbewegung "#YoSoy132" bringt neuen Schwung
Knapp drei Wochen vor den Wahlen in Mexiko befinden sich die vier Präsidentschaftskandidaten Josefina Vázquez Mota (PAN), Enrique Peña Nieto (PRI), Andrés Manuel López Obrador (PRD) und Gabriel Quadri de la Torre (Nueva Alianza) inmitten einer nach wie vor angespannten Sicherheitslage und andauernden Jugendprotesten. Vor allem die Studentenbewegung #YoSoy132 hat offensichtlich Einfluss auf das Stimmungsbild der Wähler und bringt dem Wahlkampf unvorhergesehen neuen Schwung.

2012

Rede von Präsident Piñera zur Lage der Nation

de Martin F. Meyer, Winfried Jung

Wie in jedem Jahr hat der chilenische Präsident Sebastián Piñera am 21. Mai die von der Verfassung verlangte Rede zur Lage der Nation abgehalten. Es war die dritte und mit über 2 Stunden bisher längste Rede des Staatsoberhaupts seit Amtsantritt im März 2010. Angesichts der seit Monaten enttäuschenden Umfrageergebnisse gab sich Piñera in seiner Rede überraschend selbstkritisch und demütig.

2012

Erfolgsstory am Río de Plata?

de Hans-Hartwig Blomeier

Eingekeilt zwischen dem "erwachten Riesen" Brasilien und dem taumelnden und durch eher schrille (politische ) Töne auffallenden Argentinien scheint das beschauliche Uruguay aus seinem Dornrösschenschlaf zu erwachen und sich zu einer Erfolgsstory am Rio de la Plata zu mausern. Allerdings lohnt hier ein detaillierterer Blick, um diesen Eindruck zu überprüfen.

2012

Argentinien in der zweiten Amtzeit der Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner

de Bernd Löhmann

Und die Übernahme des Energiekonzerns YPF
Nach den triumphal gewonnenen Wahlen im Oktober 2011 gab es zwei Hypothesen, wie Cristina Fernández de Kirchner ihre Regierung fortführe. Die erste bestand in der Annahme, dass die Präsidentin einen realistischen Kurs einschlagen würde. Anzeichen dafür gab es reichlich. Unterdessen muss jedoch von einer Radikalisierung der Regierung ausgegangen werden, wie das Beispiel des Energiekonzerns YPF zeigt.

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