Seminario online

Mein Ehrenkodex heißt Grundgesetz! Der Kampf gegen die Clankriminalität

Innere Sicherheit in NRW, Teil 1

Nordrhein-Westfalen geht bei der Bekämpfung der Clankriminalität voran. Als bundesweit erste Behörde veröffentlichte das Landeskriminalamt NRW ein Lagebild zur Organisierten Kriminalität „ethnisch abgeschotteter Subkulturen“, wie es im Fachjargon heißt. Die jüngste Erkenntnis: Das Phänomen Clankriminalität ist größer und gefährlicher als bislang angenommen.

Detalles

Razzia zur Clankriminalität IM NRW
Die Polizei NRW im Einsatz

Einschüchternde Rudelbildung bei einfachen Verkehrsunfällen; das Parken in zweiter Reihe, während man auf der Partymeile was trinken geht; oder derbe Sprüche wie: „Nur ein richtiger Mann war mal im Knast“. Dem allzu selbstgerechten Gehabe von Clanmitgliedern stellt sich unser Rechtsstaat entschieden entgegen. Das patriarchalische Milieu und seine kriminelle Energie sind eine Gefahr für die innere Sicherheit in NRW. Die Ablehnung unseres Werte- und Rechtssystems, die Ausbildung von Parallelgesellschaften und No-Go-Areas oder die steigende Zahl von Rohheitsdelikten untergraben das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Staat, wenn sie unwidersprochen hingenommen werden.

Vorurteilsfrei und sachorientiert muss der Clankriminalität das Handwerk gelegt werden. Der stigmatisierende Generalverdacht ist ebenso fehl am Platz wie falsch verstandene Toleranz. Nachdem die Bekämpfung von Clankriminalität 2017 im Koalitionsvertrag der Landesregierung als wichtiges sicherheitspolitisches Ziel festgeschrieben worden ist, wollen wir nun eine erste Bilanz wagen. Welche vielversprechenden Lösungsansätze sind in den vergangenen Jahren entwickelt worden? Können Aussteigerprogramme, effiziente Strafverfahren, die Vermögensabschöpfung oder die vieldiskutierte Beweislastumkehr das Problem nachhaltig lösen? Welche Regionen sind von der Clankriminalität besonders gefährdet?

Tradition und Innovation haben NRW zu dem gemacht, was es ist: Zukunftsland. Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens wollen wir fragen, was Nordrhein-Westfalen beim Thema innere Sicherheit besser macht als andere Bundesländer.

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Sie!

Programa

Podiumsteilnehmer

Ingo Wünsch

Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW)

 

Oliver Huth

Stellv. Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter in Nordrhein-Westfalen (BDK NRW)

 

OStA Andreas Stüve

Staatsanwaltschaft Düsseldorf, Leiter der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW)

 

Moderation: Franziska Schwarzmann (Freie Journalistin)

Hinweise zur Anmeldung

Bitte melden Sie sich an über

https://aoweb.kas.de/KAS_VaAnmeldung/Teilnehmerdaten.aspx?id_v=70073&a_A=1

 

Die Anmeldefrist endet am Montag, dem 14. Juni, 16 Uhr.

 

Noch am selben Tag erhalten Sie die Einwahldaten für Zoom per Mail.

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Lugar

Online (Zoom)

Altavoces

  • Ingo Wünsch
    • Oliver Huth
      • OStA Andreas Stüve
        Contacto

        Dr. Cedric Bierganns

        Cedric Bierganns

        Referent Sicherheitspolitik und Bundeswehr, Büro Bundesstadt Bonn

        cedric.bierganns@kas.de +49 2241 246 2263 +49 2241 246 5 2263
        Contacto

        Martina Glatzel

        Sekretärin/Sachbearbeiterin Bundesstadt Bonn

        Martina.Glatzel@kas.de +49 2241 246-4409 +49 2241 246-2868

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        Büro Bundesstadt Bonn