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Publikationen der Abteilung Gesellschaftlicher Zusammenhalt

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"Die Leute sehen keine Revolutions-Dividende"

Interview mit Andreas Jacobs

Im Interview mit der Frankfurter Rundschau spricht Andreas Jacobs vom "Wunschtraum Arabischer Frühling".

Ägyptens Islamisten im Aufwind

Muslimbrüder und Salafisten vor dem Wahlsieg

Nach der ersten Runde der Parlamentswahlen in Ägypten zeichnet sich ein deutlicher Wahlsieg der islamistischen Parteien ab. Sollte sich dieser Trend bei den nächsten Wahlgängen fortsetzen, könnten die der Muslimbruderschaft nahestehende „Partei für Freiheit und Gerechtigkeit“ und die ultrareligiöse „Nour-Partei“ zusammen eine Zweidrittelmehrheit im ägyptischen Parlament erringen. Zumindest der Wahlerfolg der Salafisten war für viele Beobachter eine Überraschung. Wie ist dieser Wahlerfolg zu erklären und welche Konsequenzen könnten sich daraus ergeben?

Ägyptens unsichere Wahl

(in German)

Am 28. November 2011 beginnen die Wahlen zum ägyptischen Parlament. Was eine wichtige Etappe auf Ägyptens Weg zur Demokratie sein sollte, löst im Land wenig Euphorie aus. Denn die Wahlen finden unter denkbar schlechten Rahmenbedingungen statt. Das Wahlsystem ist unklar und unplausibel, Parteien und Kandidaten sind kaum überzeugend und wenig unterscheidbar, und auf dem Kairoer Tahrir-Platz, aber auch in den übrigen Landesteilen, kam es in der vergangenen Woche zu heftigen Auseinandersetzungen. Viele Ägypter fragen sich mittlerweile, ob das Land tatsächlich in Richtung Demokratie steuert.

Klimareport 2011

Politik und Wahrnehmung

Im KAS-Klimareport 2011 sind Stimmungsbilder zur nationalen Umwelt- und Klimapolitik für eine Vielzahl von verschiedenen Ländern zusammengetragen worden. Die Beiträge der Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung geben einen Eindruck davon, wie sich der Klimawandel regional auswirkt, wie er öffentlich und politisch wahrgenommen wird und welche klimarelevanten innen- und außenpolitischen Konsequenzen damit im Einzelnen verbunden sein können.

Aufstieg durch (Aus-) Bildung

Der schwierige Weg zum Azubi

Trotz mancher Fortschritte ist der Erfolg bei der Ausbildung für Jugendliche ohne zureichende Berufsreife in der Breite ausgeblieben. Ökonomen bescheinigen dem bestehenden System Ineffizienz bei hohen Kosten, Bildungsforscher sehen in den Brücken zur Ausbildung eher Sackgassen, Pädagogen und Ausbilder beklagen, viele junge Menschen in diesen sogenannten Warteschleifen seien danach nicht gestärkt, sondern geschwächt. Für die Konrad-Adenauer-Stiftung ist das Grund genug, sich an der Suche nach neuen Strategien zu beteiligen. Dazu ist diese Publikation ein Auftakt.

Muslimische Kinder und Jugendliche in Deutschland

Lebenswelten – Denkmuster - Herausforderungen

Über Muslime wird derzeit viel diskutiert. Dieses Buch reiht sich in die vielschichtige Integrationsdebatte ein. Durch einen problemorientierten Zugriff ist es insbesondere für all jene von Interesse sein, die sich professionell oder ehrenamtlich im Bereich Migration und Integration engagieren. Es werden Kindheit und Jugend in traditionell-muslimischen Milieus durchleuchtet. Auf der Grundlage der Analyse der Sozialisationsbedingungen in Deutschland geborener Migrantenkinder folgen Darstellungen, die für eine migrations- und ungleichheitssensible pädagogische Praxis von Relevanz sind.

Politik und Religion

Der Papst in Deutschland

Beim Besuch Benedikts XVI. im September 2011 in Deutschland sind Begegnungen mit Politikern, eine Rede im Reichstag, Treffen mit der Evangelischen Kirche Deutschlands, mit Vertretern des Judentums und des Islam vorgesehen. Wir wollen diesen Besuch vorbereitend begleiten und haben deswegen Theologen und Politiker um Beiträge gebeten, die sich mit unterschiedlichen Aspekten aus dem Wirken des Papstes beschäftigen.

Die Rückkehr der Salafisten in Ägypten

Seit Wochen wird in den ägyptischen Medien über das Erstarken radikalislamischer Gruppen diskutiert. Nach jahrzehntelanger Unterdrückung reorganisieren sich im Ägypten der Nach-Mubarak-Ära sog. „Salafisten“ und machen mit Gewaltakten und politischen Forderungen von sich reden. Über Organisation und Schlagkraft dieser Gruppen besteht allerdings ebenso Unklarheit wie über ihre tatsächliche politische Relevanz für die Zukunft Ägyptens.

Ägypten beendet die Ära Mubarak

Am Freitag, dem 11. Februar 2011, verkündete Vizepräsident Omar Suleiman um 18 Uhr Ortszeit, dass der ägyptische Staatspräsident Hosni Mubarak sein Amt niedergelegt und die Führung des Landes in die Hände eines Militärrates gelegt habe. Streng genommen bedeutet dieser Schritt eine – vermutlich erzwungene - Machtübernahme des Militärs. Für die Ägypter, die seit 18 Tagen genau diesen Rücktritt gefordert hatten, war es aber eine Revolution.

Das Chaos arbeitet Ägyptens Regime in die Hände

Ein Augenzeugenbericht

Am Freitagmorgen, als in Ägypten das Internet und die Handys abgeschaltet wurden, begannen sich die Menschen erstmals Sorgen zu machen. Unsicherheit, Gewalt, Chaos und Plünderungen steigerten das kollektive Angstgefühl dann in einer derart sorgfältigen Choreographie, dass die allermeisten Ägypter nicht mehr an Zufall glauben wollten.

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