Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Globale Megatrends (I): Weltweite Machtverschiebungen

Der wirtschaftliche und politische Aufstieg neuer Mächte setzt die etablierte Architektur internationaler Institutionen unter Druck. Daher spielen informelle, themenbezogene Foren und regionale Organisationen eine immer wichtigere Rolle. Sie gewinnen nicht zuletzt als Instrumente der kooperativen Konfliktlösung zur Sicherung internationaler und regionaler Stabilität an Bedeutung. Es ist somit in Deutschlands Interesse, das Potenzial, das eine gute Vernetzung mit regionalen Akteuren und eine starke Positionierung in neuen wie alten Foren darstellt, auszuschöpfen.

Globale Megatrends (II): Demographischer Wandel

Die alternde Bevölkerung und der damit einhergehende Fachkräftemangel sind eine Herausforderung für Europas Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit europäischer Sozialsysteme. Auf Grund des demographischen Wandels ist Migration somit nicht nur ein Sicherheitsthema und eine humanitäre Herausforderung, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Eine gezielte Migrationssteuerung ermöglicht zudem eine engere und umfassendere Vernetzung mit internationalen Wachstumszentren. Dafür muss die Europäische Union ein gemeinsames Migrationsregime schaffen.

Globale Megatrends (III): Rohstoffe - Alternativen erschließen und neue Paradigmen schaffen

Der globale Energieverbrauch und die Nachfrage nach industriellen Rohstoffen nehmen mit dem Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte weiter zu. Obwohl die deutsche Politik und Wirtschaft in Bezug auf die Energie- und Rohstoffversorgung in vielerlei Hinsicht bereits gut aufgestellt sind, lassen sich drei Bereiche identifizieren, denen ein höherer Stellenwert in einer zielgerichteten Außenpolitik gebührt: "urban mining" und die Substitution von Rohstoffen; die Einrichtung eines energiepolitischen Dialogs mit Entwicklungs- und Schwellenländern und die Schaffung einer strategischen Gasreserve.

Globale Ressourcensicherheit: Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für die Politik

Eine zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist die Sicherheit der globalen Ressourcenversorgung. Aufgrund des transnationalen Charakters der Rohstoffversorgung ist die Versorgungssicherheit nicht mehr nur ein Thema der Wirtschafts- und Umweltpolitik, sondern erhält zunehmend eine außen- und sicherheitspolitische Dimension. Nicht zuletzt aus diesem Grunde hat die Bundesregierung beschlossen, die globale Ressourcensicherheit auf die Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu setzen. Welche Herausforderungen stellen sich der Politik und welche Handlungsempfehlungen leiten sich daraus her?

Globaler Klimaschutz. Wie soll es nach Kioto weitergehen?

Die Klimaschutzkonferenz in Montreal vom 28. November bis 9. Dezember 2005 war die elfte Konferenz der Vertragsstaaten (COP) der UN-Klimarahmenkonvention von 1992 und zugleich die erste seit dem Inkrafttreten des Kioto-Protokolls. Wichtiges Ergebnis war, dass es Verhandlungen für eine Fortsetzung der globalen Klimaschutzpolitik nach Ablauf der Kioto-Vereinbarung im Jahr 2012 geben soll.

Globalisierung, der G8-Gipfel und die Evangelische Kirche

Im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel und dem parallel stattfindenden Deutschen Evangelischen Kirchentag hat die Konrad-Adenauer-Stiftung die Diskussion um die weltweite Gerechtigkeit in den protestantischen Kirchen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die evangelische Kirche sich seit langem „sehr differenziert“ mit den Chancen und Risiken der Globalisierung auseinandersetzt. Nun besteht allerdings die „große Gefahr“, dass die Kirche durch Globalisierungsgegner instrumentalisiert und vereinnahmt wird.

Großbritanniens EU-Referendum - Was kann die EU tun, um einen Brexit zu verhindern?

Das Referendum zum möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union geht in erster Linie auf innenpolitische und wahltaktische Gründe der Regierung Cameron zurück. Die EU-Institutionen sowie die EU-Mitgliedstaaten müssen die Reformwünsche der britischen Regierung ernst nehmen. Ein ehrlicher und konstruktiver Dialog ist von Nöten, denn die Gefahr eines Ausscheidens Großbritanniens aus der EU ist real.

Großelternschaft im Wandel – neue Beziehungsmuster in der modernen Gesellschaft

Die Beziehung zwischen Enkelkinder und Großeltern ist gekennzeichnet durch das Prinzip der Nichteinmischung der Großeltern in die Erziehung der Enkel. Die Diversifizierung von Lebens- und Familienformen – in der Trennungen, Zweitpartnerschaften, Stiefelternschaften aber auch Scheidungen der Großeltern häufiger auftreten, erzeugen auch neue Formen von Großelternschaft. Die Qualität der Beziehung zwischen den Großeltern und den Enkeln hängt auch sehr stark von der Qualität der Beziehung ab, die Großeltern zu ihren Kindern haben.

Guantanamo: Ein Wegweiser durch die transatlantische Debatte

Das Gefangenenlager im US-amerikanischen Stützpunkt Guantanamo Bay, steht im Mittelpunkt der Debatte um Präsident Bushs „Krieg gegen den Terrorismus“. Worin besteht die Kritik an Guantanamo, wie rechtfertigt Amerika die Existenz des Lagers und welche Haltung empfiehlt sich aus deutscher Sicht? Wie kann diese Haltung sowohl gegenüber Amerika als auch in der innenpolitischen Debatte sinnvoll kommuniziert werden?

Hacking the Electorate

Thoughts on Misinformation and Personal Data Protection

Data-driven political campaigning is not a new phenomenon, but the tools, the amount of data accessible and thus the possibilities are. This is a challenging scenario for public institutions because the combination of misuse of personal data and misinformation techniques becomes a real threat to democracy. This paper gives examples of how political campaigns can act accordingly to the principles and main guidance of general data protection regulations.

Sobre esta serie

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Editor

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.