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Der EU–CELAC-Gipfel in Santiago de Chile:

Auf dem Wege zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe?

Am 26. und 27. Januar 2013 trafen sich in der chilenischen Hauptstadt mehr als 40 Staats- und Regierungschefs der insgesamt 60 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) und der Comunidad de Estados Latinoamericanos y del Caribe (CELAC). Beide Regionen zusammengenommen kommen heute auf eine Bevölkerung von 1.100 Millionen und produzieren 40 Prozent des Weltsozialprodukts. Die strategische Partnerschaft zwischen der EU und der Staatengruppe Lateinamerika und Karibik wurde offiziell 1999 in Rio de Janeiro ins Leben gerufen.

Der steinige Weg der Dezentralisierung

Warum Chile vorerst zentralistisch bleibt

Der Ort Aisén im Süden Chiles ist bekannt für seine Hängebrücke, die mit einer Länge von 210 Metern über den gleichnamigen Fluß führt. Von ihr haben sich in den letzten Jahren innerhalb kurzer Zeit mehr als ein Dutzend Jugendliche in die Tiefe gestürzt. Da die Selbstmordreihe die 17.500 Einwohner große Gemeinde tief erschütterte, bat die seinerzeitige Provinzgouverneurin die zuständigen Nationalbehörden, als Schutz einen Maschendrahtzaun zwischen den Pfeilern der Brücke errichten zu dürfen. Aus Santiago eilte ein striktes Verbot in die entlegene XI. Region. Die knappe Begründung: Die Brücke sei ein nationales Monument und dürfte nicht durch die Anbringung eines Schutzzaunes baulich verändert werden.

Descentralización y Subsidiariedad

Principios de la política municipal demócratacristiana

Diccionario de Economía Social de Mercado

Política Económica de la A a la Z

Die Auseinandersetzung um die Seegrenze zwischen Peru und Chile

Ein Stimmungsbild im Vorfeld des Urteils des Internationalen Gerichtshofes

Am 27. Januar 2014 wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag (IGH) das Urteil zu dem von der Regierung Perus 2008 gegen Chile eingeleiteten Verfahren verkünden. Beide Regierungen betonen, das Urteil anzuerkennen und unverzüglich umzusetzen, um eine neue Phase intensiverer bilateraler Beziehungen einzuleiten. Politische Entwicklungen in Chile im Zusammenhang mit den kürzlich stattgefundenen Präsidentschaftswahlen und die optimistische Einschätzung der peruanischen Öffentlichkeit bezüglich des Urteilstenors haben allerdings zu Spannungen in der öffentlichen Meinung beider Länder geführt.

Die Außenwirtschaftspolitik Chiles in den 90er Jahren

Erfolgreiche Integration eines kleinen Landes in die Weltwirtschaft

Während in der europäischen Debatte der Begriff der Globalisierung oft mit Ängsten verbunden ist, wird der Prozeß in Chile noch überwiegend als Chance begriffen. Im Zuge einer unilateralen Marktöffnung senkte man den allgemeinen Außenzoll auf 6%. Aufgrund der kürzlich geschlossenen bilateralen Abkommen wird der tatsächliche Zollsatz im nächsten Jahr nur etwas über 2% betragen. Damit zählt der Andenstaat zu den offensten Volkswirtschaften der Welt. Auch auf multilateraler Ebene gehört Chile zu den engagierten Befürwortern von Freihandel und Marktöffnung. Die konsequente Integration in den Weltmarkt brachte dem Land international Lob und Anerkennung ein. Dennoch darf die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung in den 90er Jahren und der Jubel über die kürzlich erreichten Abkommen mit den USA und der EU nicht den Blick auf die noch zu lösenden Aufgaben verstellen.

Die Beziehungen Chiles zu seinen Nachbarländern

ein Verhältnis zwischen Bewunderung und Mißgunst

Die Kommunalwahlen vom 26. Oktober 2008 in Chile

Ergebnisse und Perspektiven

Am 26. Oktober 2008 fanden in Chile Kommunalwahlen statt. Gewählt wurden Bürgermeister und Gemeinderäte in 346 Gemeinden des Landes. Mit groβem Interesse wurde dieses Mal das Wahlergebnis erwartet, galt es doch von Beginn an als ein wichtiger Test für die im kommenden Jahr stattfindenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. Die Wahlen selbst gingen „unentschieden“ aus. Beide, sowohl das Regierungsbündnis Concertación por la Democracia als auch das Oppositionsbündnis Alianza por Chile, errangen Teilerfolge.

Die neue Regierung - ein Start nach Maß?

Einer jüngsten Umfrage des Centro de Estudion Políticos (CEP) für den Zeitraum März/April zufolge könnte die im Titel gestellte Frage uneingeschränkt mit Ja beantwortet werden.

Die politische Lage in Chile – Christdemokraten entwickeln neues Selbstbewußtsein

Die innenpolitische Entwicklung ist von zunehmenden Spannungen und Verwerfungen innerhalb der Regierungskoalition gekennzeichnet. Staatspräsident Ricardo Lagos (PPD) hat trotz seiner nach wie vor hohen persönlichen Popularität nicht verhindern können, daß die Friktionen und Konflikte zwischen den vier Koalitionsparteien der “Concertation” zu einem großen Ansehensverlust der Regierung führen. Zahlreiche Skandale sorgen für hohen Zuspruch der chilenischen Wählerinnen und Wähler für die beiden Oppositionsparteien der “Alianza por Chile”, der rechtskonservativen “Unión Democrática Independiente” und der Mitte rechts Partei, der “Renovación Nacional”. Über 50% der Chilenen sehen in dem wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidaten der Opposition für die Wahlen 2005, Joaquín Lavín, zur Zeit Bürgermeister von Santiago, den nächsten Staatspräsidenten.