Reportajes internacionales

Breves informes políticos de las oficinas internacionales de la KAS

Christsozialer Kandidat sorgt für Aufwind

Vorwahlen in Costa Rica

Rund ein Jahr vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Costa Rica bringen sich die Parteien in Stellung. Interessante Entwicklungen und Koalitionen könnten dazu führen, dass sich das Parteiensystem stabilisiert – oder alles beim Alten bleibt. Die meisten Bürger bezweifeln jedoch, dass die Parteien und ihre Politiker über die notwendigen Konzepte verfügen, um die dringendsten Probleme zu lösen.

Costa Rica vor der Wahl

Links- oder Rechtsruck möglich

Am Sonntag, den 2. Februar, sind die Costa-Ricaner dazu aufgerufen, ihren neuen Staatspräsidenten, die Vize-Präsidenten sowie die 57 Abgeordneten des Ein-Kammer-Parlaments zu wählen.

Costa Rica: Weiter Streit um Freihandelsvertrag

In Costa Rica trug der neue Freihandelsvertrag (TLC) von Anfang an zur politischen Polarisierung bei und war auch das herausragende Wahlkampfthema bei den letzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom Februar 2006. Auch heute bildet die Ratifizierung des TLC im costarikanischen Parlament den zentralen Punkt der gesellschaftspolitischen und parlamentarischen Agenda.

Das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und Zentralamerika

Am 19. Mai diesen Jahres unterzeichneten die Europäische Union und die Länder Zentralamerikas ein Assoziierungsabkommen. Dieses Abkommen soll eine institutionelle Konsolidierung der politischen Beziehungen, der Entwicklungszusammenarbeit sowie der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Zentralamerika und der Europäischen Union anstreben und gleichzeitig die regionale Integration Zentralamerikas vorantreiben.

Der Kampf um costaricanische Herzen

Das Referendum über den TLC

Costa Rica bewegt sich auf ein historisches Datum zu: Am 7. Oktober sind dessen Bürger aufgerufen, ihre Stimme für oder gegen den Freihandelsvertrag zwischen Zentralamerika, der Dominikanischen Republik und den Vereinigten Staaten von Amerika im ersten Referendum in der Geschichte ihrer Republik abzugeben. Das Referendum über die Annahme oder die Ablehung des sogenannten Tratado de Libre Comercio (TLC) scheint das Land in zwei annähernd gleich starke Lager zu spalten, so dass die aktuellen Prognosen den endgültigen Ausgang der Volksabstimmung nicht vorherzusagen vermögen.

Die Konsensdemokratie auf dem Prüfstand

Präsident Oscar Arias vor großen Herausforderungen

Nach dem Wahlgang vom 5. Februar 2006 brauchte das Oberste Wahlgericht fast 2 Wochen, um die vorgeschriebene manuelle Stimmenauszählung durchzuführen. Außerdem musste noch über rd. 700 Einsprüche der einzelnen Parteien entschieden werden. Am 7. März 2006 wurde dann schließlich das amtliche Endergebnis verkündet und Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger Oscar Arias aus der sozialdemokratischen PLN mit einem Stimmenvorsprung von rd. 18.000 Stimmen vor seinem stärksten Konkurrenten Ottón Solis von der Bürgeraktion PAC zum Wahlsieger erklärt.

Ein Historiker schreibt Geschichte

Luis Guillermo Solís ist neuer Präsident von Costa Rica

In der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am 6. April setzte sich Luis Guillermo Solís von der gemäßigten Mitte-Links-Partei Partido de Acción Ciudadana (PAC) gegen den Kandidaten Johnny Araya von der sozialdemokratischen Regierungspartei Partido Liberación Nacional (PLN) klar durch. Damit beendete er endgültig die 32 Jahre andauernde Zwei-Parteienherrschaft der PLN und der christsozialen Partido Unidad Social Cristiana (PUSC). An dem Sieg gegen Araya zweifelte kaum jemand, da dieser bereits Wochen zuvor den Wahlkampf eingestellt hatte.

Ernüchterung bei den Wählern in Nicaragua nach einem Jahr der Regierung Daniel Ortegas

Etwas mehr als ein Jahr ist nun Daniel Ortega als Präsident von Nicaragua wieder an der Spitze Regierung Nicaraguas. Der Jahresrückblick 2007 gibt ein nüchternes Bild wider. Im Grunde setzt er die Politik seiner Vorgänger fort; mit einigen Akzenten der Machtkonzentration hin zur Partei FSLN (Frente Sandinista de Liberación Nacional). Einige Stimmen sagen, 2007 hätte gezeigt, was Nicaragua von Ortega in den kommenden Jahren zu erwarten hat: Das Gleich wie bisher, wenn nicht sogar schlimmer. Daniel Ortega, der in seinem Wahlkampf 2006 damit geworben hat, einen Wandel in Nicaragua herzustellen und die Armut und den Hunger zu besiegen, konnte 2007 keine Erfolge vorzeigen.

Grenzkonflikt zwischen Nikaragua und Costa Rica belastet die Integrationsbemühungen in Zentralamerika

Der Konflikt um die Nutzung des San-Juan-Flusses belastet die Beziehungen zwischen Nikaragua und Costa Rica und die Integrationsbemühungen in Zentralamerika

Grenzstreit zwischen Costa Rica und Nicaragua

Das Urteil von Den Haag und die Flüchtlingskrise

Die beiden zentralamerikanischen Staaten Costa Rica und Nicaragua führen eine schwierige nachbarschaftliche Beziehung. Zwei Streitpunkte vergrößern derzeit die Differenzen beider Länder, mit ungewissem Ausgang und möglichen Konsequenzen für die gesamte Region.

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