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9/11 – 20 Jahre Krieg gegen den Terror

de Stefan Uecker

Plädoyer für eine vorausschauende realitätsbezogene und prinzipiengeleitete Sicherheitspolitik in Europa

Anlässlich des 20. Jahrestags der Anschläge des 11. Septembers 2001 blickt der Aufsatz zurück auf zwei Jahrzehnte islamistischen Terrorismus und seine Bekämpfung. Al-Qaida ist nicht geschlagen. Der IS inzwischen zwar militärisch besiegt, aber die Gefahr islamistischen Terrorismus bleibt hoch. Immerhin: Komplexe Anschläge in westlichen Ländern sind unwahrscheinlicher geworden. Notwendige Reaktionen auf die neuen geo- und sicherheitspolitischen Herausforderungen blieben jedoch auf der Strecke.

Trotz Warnzeichen trafen die Anschläge der al-Qaida am 11. September 2001 den Westen unvorbereitet. Umso schneller und härter waren die Reaktionen. Der von den USA ausgerufene „Globale Krieg gegen den Terror“ mündete in ein breites Unterfangen einer Neuordnung des Mittleren Ostens. Folge des Irak-Kriegs war u. a. der Aufstieg des sogenannten Islamischen Staates (IS).

Der Truppenabzug zum zwanzigsten Jahrestag der Anschläge hinterlässt Afghanistan in kaum besserem Zustand als zuvor. Die Bilanz nach der Konzentration auf die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus ist gemischt:  Der Irak ist befriedet, aber instabil. Iran hat als Regionalmacht an Gewicht gewonnen. Der IS ist militärisch geschlagen, Syrien aber noch immer Bürgerkriegsgebiet. Bin Laden ist tot, al-Qaida nicht.

Die terroristische Gefahr weltweit und in Europa ist nach wie vor hoch – vor allem durch Einzeltäter. Potentielle Gefahrenlagen müssten ernst genommen werden, bereits bevor sie Thema der täglichen Schlagzeilen werden, schreibt Ministerialrat Stefan Uecker (BMI).

Lesen Sie das Plädoyer für eine vorausschauende realitätsbezogene und prinzipiengeleitete Sicherheitspolitik in Europa hier im PDF.

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