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Persona-Methode und Nachwuchsgewinnung für Kommunalpolitik

Bericht zum Online-Workshop im November 2023

Die Persona-Methode bietet ein effektives Instrumentarium,
um neue Akteure für kommunalpolitisches Ehrenamt zu erkennen, zu erreichen und zu ermutigen.
Im Workshop werden methodische Wirkungsmechanismen im theoretischen Vortrag vermittelt,
um diese im praktischen Übungsteil für kommunalpolitische Strukturen anzuwenden
und ab sofort eigenständig nutzen zu können.

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Ursprünglich als effektive Methode der Zielgruppenanalyse in den Kommunikationswissenschaften entwickelt, bietet die Persona-Methode ein nachhaltiges und vielseitig einsetzbares Modell einer zielgruppenorientierten und strategisch flexiblen Mitgliedergewinnung. 

Der Referent Dr. Richard Nägler, Programmleiter der Hermann-Ehlers-Stiftung und Akademie, arbeitete bereits als promovierter Soziologe mit zahlreichen Vereinen und Verbänden zum Thema Mitglieder- und Nachwuchsgewinnung zusammen.

Unter seiner Leitung fanden die kompakten digitalen Workshops bereits im Mai und November 2023 im Rahmen des Veranstaltungsangebots der KommunalAkademie statt. Im März 2024 ist die Veranstaltung im gleichen Format erneut geplant. 

Im ersten Teil des Workshops lernen die Teilnehmenden die Grundsätze und Wirkungsmechanismen der Persona-Methode in einem theoretischen Vortrag kennen, um diese gleich im zweiten praktischen Teil im Rahmen der Gruppenarbeit in Anwendung auf regionale Strukturen auszuprobieren.

Auf diese Weise stellt der Workshop einen Lösungsweg vor, die Demokratie auf kommunaler Ebene aktiv mitzugestalten und neue Akteure für ehrenamtliches Engagement effektiv zu gewinnen. Mit Hilfe der Persona-Methode wird die Entwicklung von Nutzermodellen ermöglicht, die Personen einer spezifischen Zielgruppe mit bestimmten Merkmalen beschreiben. So können Verhaltensweisen vorausgesagt und daraus bestimmte Angebote abgeleitet werden, die konkrete Erwartungen und Bedürfnisse von erfassten Zielgruppen treffen. Eine reguläre Überprüfung des eigenen Leitbildes sowie die  Anpassung der eigenen Vorbildfunktion in der öffentlichen Wahrnehmung  bildet dabei den Schlüssel, neue Mitglieder für ehrenamtliche Ideale zu begeistern.

Ein großer Vorteil der Persona-Methode ist das einfache Adaptieren auf die eigenen kommunalpolitischen, regionalen Strukturen. Die Schlussfolgerungen aus dem damit verbundenen strategischen und operativen Denken sind in dreifacher Hinsicht ganz besonders nützlich: in der Ansprache durch Social Media bzw. Öffentlichkeitsarbeit, bei Agenda-Setting, aber auch in der Organisationsform von Parteien.

Mit der Persona-Methode können aus bestimmten Zielgruppen sog. Personas (Masken) abgeleitet werden, die für strategische Handlungs- und Verhaltensweisen in der Produktentwicklung oder im Marketing genutzt werden. Diese Logik wird auf das kommunalpolitische Engagement und Ehrenamt mit verschiedenen Leitfragen übertragen: Welche Zielgruppen und Personas spreche ich wie und mit welchen Inhalten an? Was muss ich ändern, um diese potenziellen neuen Akteure der Kommunalpolitik (emotional) zu erreichen? Wie nutze ich gesellschaftliche Trends (wie New Work, Wissenskultur oder Gender Shift) zur Akquise von neuen Mitgliedern?

Die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und Netzwerken während der Gruppenarbeit fördert die Intensität der Diskussionen und verstärkt den allgemeinen Lerneffekt. Thematische Schwerpunkte wie die Gestaltung von Generationentreffen, Multiplikatorenfunktion,  Anpassung von kommunalpolitischen Angeboten, orientiert an konkreten Personas (Usability) und Stärkung der persönlichen Identitätsbildung von Mitgliedern im politischen Ehrenamt werden intensiv besprochen.

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Sobre esta serie

La Fundación Konrad Adenauer, sus talleres de formación, centros de formación y oficinas en el extranjero ofrecen anualmente miles de eventos sobre temas cambiantes. Le informamos en www.kas.de acerca de una selección de conferencias, eventos, simposios etc. , de forma actual y exclusiva. Aquí, usted encuentra, además de un resumen en cuanto al contenido, materiales adicionales como imágenes, manuscritos de diálogos, vídeos o grabaciones de audio.