Publicaciones sobre el tema de la seguridad

Reuters / Ints Kalnins

Migrationskrise an der belarussisch-lettischen Grenze

Die jüngsten Entwicklungen an der Grenze zwischen Lettland und Belarus

Am 2. August unterzeichnete die litauische Innenministerin Agnė Bilotaitė einen Erlass, der es Grenzschützern erlaubt, Migranten zurück nach Belarus zu schicken. [1] Daraufhin kam es in Lettland zu einem starken Anstieg der Zahl an Migranten aus Belarus. Allein in den vier Tagen zwischen dem 7. und dem 10. August überquerten 208 Migranten illegal die belarussisch-lettische Grenze. Mit Fortschreiten der Krise rief die lettische Regierung am 10. August in den Grenzregionen den Ausnahmezustand aus. Dieser ist noch bis zum 10. November in Kraft. [2]

Russ Allison Loar / flickr / CC BY-NC-ND 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Brandkatastrophe und regionale Kooperation in Nordmazedonien

Die Hitzewelle in Südosteuropa hält auch Nordmazedonien seit mehreren Wochen in Atem und verursachte viele Brände im Land. In der deutschen Berichterstattung wird davon kaum Notiz genommen bzw. der Fokus auf das Nachbarland und EU-Mitglied Griechenland gelegt. Gleichwohl sind die Ressourcen, der Brandkatastrophe zu begegnen, in Nordmazedonien noch einmal knapper und das Krisenmanagement der Regierung ist verbesserungsbedürftig. Auf das mazedonische Hilfeersuchen reagierten viele Länder in der Region. Dabei werden jedoch leider erneut regionale Konflikte sichtbar.

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Dschihadismus in Belgien

Über ein Land, das schon viel gelitten hat und weiterhin wachsam bleiben muss

Diese Publikation ist Teil der aufeinanderfolgenden Studienreihe Islamistischer Terrorismus in Europa, in deren Rah¬men renommierte Experten und Expertinnen die dschihadistische Bedrohungslage in verschiedenen Ländern sowie die entsprechenden Bekämpfungsstrategien und die politische Debatte analysieren. Belgien ist das mit am stärksten vom dschihadistischen Terrorismus betroffene Land in Europa und weiterhin einer Terrorbedrohung ausgesetzt. Mögliche künftige Anschläge bringen außerdem die Gefahr einer weiteren gesellschaftlichen Polarisierung mit sich.

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Wie wir die Pandemie bewältigen: „Das aufzuarbeiten, wird eine große Aufgabe werden“

Über das Corona-Krisenmanagement, aber auch unsere Arbeit als Stiftung, sprechen wir mit unserem Fellow Prof. Armin Nassehi

Der Münchner Soziologe Prof. Dr. Armin Nassehi ist erster Fellow der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir sprechen mit ihm über seinen Blick von außen auf die Arbeit der Stiftung, das Pandemie-Krisenmanagement Deutschlands und die gesellschaftliche Krisenresistenz.

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9/11 – 20 Jahre Krieg gegen den Terror

Plädoyer für eine vorausschauende realitätsbezogene und prinzipiengeleitete Sicherheitspolitik in Europa

Anlässlich des 20. Jahrestags der Anschläge des 11. Septembers 2001 blickt der Aufsatz zurück auf zwei Jahrzehnte islamistischen Terrorismus und seine Bekämpfung. Al-Qaida ist nicht geschlagen. Der IS inzwischen zwar militärisch besiegt, aber die Gefahr islamistischen Terrorismus bleibt hoch. Immerhin: Komplexe Anschläge in westlichen Ländern sind unwahrscheinlicher geworden. Notwendige Reaktionen auf die neuen geo- und sicherheitspolitischen Herausforderungen blieben jedoch auf der Strecke.

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Auf dem Weg in einen neuen Linksterrorismus?

Linksextreme Gewalteskalation und die Antwort der Sicherheitsbehörden am Beispiel der Leipziger autonomen Szene

Der militante Linksextremismus im Leipziger Stadtteil Connewitz steht im Zentrum und im Kontext einer bundesweit feststellbaren Entgrenzung politisch motivierter Gewalt. Den Verfassungsschutzbehörden bereitet die wachsende Anzahl gewaltbereiter Linksextremisten und deren zunehmend professionelles und konspiratives Vorgehen Sorgen. Nimmt das Eskalationspotential der gewaltbereit-urbanen Szene in den Großstädten weiter zu? Kann bereits von einem neuen Linksterrorismus gesprochen werden?

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Migrantenhandel in Europa?

Wie transnationale Schmugglernetzwerke den Menschenhandel befördern

Eine Reihe von Polizeieinsätzen gegen vietnamesische Schleusernetzwerke, die Menschen wie eine Ware gehandelt und ausgebeutet hatten, haben Anfang des Jahres Aufmerksamkeit erregt. Dabei scheint der Handel mit Migranten in Europa keine Seltenheit und der Menschenhandel mit Migration verknüpft zu sein. Was verbindet diese beiden Phänomene und welche Rolle spielen dabei transnationale kriminelle Netzwerke?

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Zähne für den Tiger?

Die dynamische Entwicklung Globaler Menschenrechtssanktionsregime

Schwere Fälle von Menschenrechtsverletzungen und Korruption bleiben oft unbestraft. Im UN-Sicherheitsrat blockieren Russland und China als Vetomächte regelmäßig die Menschenrechtspolitik. Die USA, Kanada, Großbritannien und EU haben jetzt Sanktionsregime verabschiedet, die gezielt gegen einzelne Personen und Institutionen angewendet werden können, um der Straflosigkeit entgegenzuwirken. Nun stehen die Ausweitung und Koordinierung dieser horizontalen Sanktionen auf der außenpolitischen Agenda.

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Mapping von Cyber-Doktrinen

Außenverteidigung: Vergleich der Cyberverteidigungsansätze Japans, der Niederlande und der Vereinigten Staaten in Friedenszeiten (nur auf Englisch verfügbar)

Angesichts der Diskussion über die Ausrichtung von Cyber-Doktrinen nutzt dieser Überblick die Verteidigungsansätze Japans, der Niederlande und der Vereinigten Staaten, um ihre gegensätzlichen Evolutionspfade zu veranschaulichen. Der Vergleich dieser drei Länder verdeutlicht anhand der Kernleitlinien, des organisatorischen Hintergrunds und des operativen Verhaltens das Spektrum defensiver bis offensive Ansätze.

Florian Gaertner / photothek.de

Berliner Libyen-Konferenz 2.0

Absichtserklärungen ohne Auswirkungen?

Am 23. Juni trafen auf Einladung der Bundesregierung und in Abstimmung mit den Vereinten Nationen Vertreter aus 16 Ländern und internationalen Organisationen zur Zweiten Berliner Libyen-Konferenz zusammen. Neben einer Bestandsaufnahme der erfolgten Schritte seit der ersten Libyen-Konferenz im Januar 2020 wurde in der Abschlusserklärung vor allem auf die Einhaltung freier Wahlen am 24. Dezember 2021 und den Abzug aller ausländischer Kämpfer und Söldner gepocht. Erstmals waren mit Interimsministerpräsident Dabeiba und Außenministerin Mangoush auch libysche Regierungsvertreter Teil der Konferenz. Obschon der Berliner Prozess wesentliche Fortschritte in Libyen ermöglichte, bleibt die Stabilität Libyens nach wie vor fragil.

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