Coloquio

Deutsch-spanische Beziehungen nach der Bildung der großen Koalition in Deutschland

Informations- und Dialogprogramm mit Ralf Brauksiepe MdB und Klaus Jürgen Hedrich PStS a.D.

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Detalles

Zu den Programmpunkten gehörten u.a. zwei Vortragsveranstaltungen vor dem Foro Generación 78 und der PP-nahen FAES-Stiftung von José María Aznar über die politische Situation nach der Bildung der Großen Koalition. Darüber hinaus fanden zahlreiche politische Einzelgespräche statt. Gesprächspartner waren der Vorsitzende der spanischen Volkspartei, Mariano Rajoy, der Generalsekretär der PP, Ángel Acebes, die Beauftragte der PP für Arbeit und Soziales, Ministerin a.D. Ana Pastor, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der PP, Jorge Fernández Díaz, sowie der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses und UDC-Vorsitzende, Josep Antoni Duran i Lleida. Darüber hinaus trafen die Deutschen mit Vertretern des spanischen Senats und Parlaments unter dem Vorsitz des PP-Fraktionsvorsitzenden Pío García Escudero zusammen, um über die Zukunft des Föderalismus in Spanien zu diskutieren.

Der Besuch hat verdeutlicht, dass sich das Interesse an Deutschland nach der Bildung der neuen deutschen Regierung verstärkt hat. So waren nicht nur die zwei Vortragsveranstaltungen sehr gut besucht, sondern in den Einzelgesprächen wurden dezidiert viele Fragen zur künftigen deutschen Regierungspolitik gestellt. Mit dem Antritt der neuen Regierung in Berlin sind auch die Erwartungen an Deutschland gestiegen. Die Spanier gehen davon aus, dass die von Bundeskanzlerin Merkel geführte Regierung wieder eine Führungsrolle in Europa übernehmen wird. Zum einen erhofft man sich von spanischer Seite neue Wege aus der Krise der EU; andererseits wird erwartet, dass die Bundesregierung aktiv neue Initiativen im Bereich der EU-Politik startet, insbesondere im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007.

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Lugar

Madrid

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Michael Däumer

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