Riikide raportid

Poliitilised lühiülevaated KAS Eesti esinduselt

2016

Die neue ukrainische Regierung unter Wolodymyr Hrojsman

kohta Moritz Junginger

DIE ERSTEN 100 TAGE IM AMT
Mit Amtsantritt Wolodymyr Hrojsmans als Ministerpräsident endete die schwerste politische Krise in der Ukraine seit der Maidan-Revolution. Im April 2016 nahm die neue ukrainische Regierung ihre Arbeit auf. Das Regierungsprogramm gibt ambitionierte Reformziele vor. 100 Tage nach Amtsantritt hat Hrojsman einige Achtungserfolge vorzuweisen, doch blieben richtungsweisende Schritte bisher aus. Der Regierungskoalition fehlt eine stabile Mehrheit im Parlament.

2016

Religion and Politics in North Africa

Im Auftrag des Regionalprogramms Südliches Mittelmeer führten Sigma Conseil und Arab Observatory of Religions and Freedoms eine Meinungsumfrage zum Verhältnis der nordafrikanischen Gesellschaften zur Interaktion zwischen Religion and Politik und zur Wahrnehmung des religiösen Extremismus durch.

2018

Wer hält die Fäden in der Hand?

DAS POLITTISCHE SYSTEM VIETNAMS: STRUKTUREN UND AKTUELLE ENTWICKLUNGEN
Die Frage, wer in Vietnam die politischen Fäden in der Hand hält, lässt sich auf den ersten Blick eindeutig beantworten: Im Einparteienstaat liegt alle Macht bei der Kommunistischen Partei. Dennoch ist ein zweiter Blick interessant, um nachzuvollziehen, wie politische Entscheidungen getroffen werden. Parteiinterne und dennoch öffentlich ausgetragene Lagerkämpfe, „Gewaltenkoordinierung“ statt Gewaltenteilung, eine Antikorruptionskampagne, die hochrangige Funktionäre und Unternehmer zu Fall bringt: Die aktuellen Entwicklungen bergen einiges an Brisanz.

2018

Nachhaltige Entwicklung durch Digitalisierung?

kohta Peter Hefele

WIRTSCHAFTLICHE, POLITISCHE UND SOZIALE PERSPEKTIVEN FÜR DIE MONGOLEI
Die weitreichenden Umbrüche, die mit der Digitalisierung einhergehen, zeichnen sich vielerorts gerade erst ab und rufen Hoffnungen, aber auch Ängste hervor. Dabei bietet die Digitalisierung gerade Entwicklungsländern vielfältige Chancen für einen nachhaltigen Fortschritt.

2016

Der Dinosaurier wankt

kohta Stefan Jost

Historischer Sieg für die PAN – dramatische Verluste für die Regierungspartei PRI in Mexiko
Der letzte große Wahltag in Mexiko vor den Präsidentschafts- und Kongresswahlen 2018 brachte einen nicht erwarteten Sieg der größten Oppositionspartei Partido Acción Nacional (PAN) gegenüber der Regierungspartei PRI von Staatspräsident Enrique Peña Nieto. Das Rennen um die Präsidentschaft ist damit viel offener als noch vor wenigen Monaten gedacht.

2016

Gestrandet im Niemandsland

kohta Imke Haase, Otmar Oehring

63.000 syrische Flüchtlinge sitzen im syrisch-jordanischen Grenzgebiet fest
Rund 63.000 Syrer sitzen zurzeit in Ruqban und Hadalat fest, provisorischen Camps in einer kargen Wüstenlandschaft an der Grenze zwischen Syrien und Jordanien. Hilfsorganisationen beschreiben ein gesetzloses Niemandsland, in dem Wasser, Nahrungsmittel und Gesundheitsversorgungen kaum zugänglich sind. Diese Orte werden von Gewalt und Angst bestimmt, schwere Krankheiten haben sich ausgebreitet, Hilfeleistungen hingegen sind nur auf minimale, lebenssichernde Maßnahmen beschränkt.

2018

Länderporträt Jordanien: Extremismusformen

Vom Exporteur zur Zielscheibe islamistischer Kämpfer?
Jordanien war in der Vergangenheit zwar selbst kein primäres Anschlagsziel islamistischen Terrors, doch einschlägige jihadistische Kämpfer und Denker kommen aus Jordanien, so beispielsweise der 2006 durch einen amerikanischen Luftangriff im Irak getötete Abu Musab al-Zarqawi, der ehemalige Führer von al-Qaeda im Irak (einem Vorläufer des sogenannten Islamischen Staates) oder der palästinensisch-jordanische Abu Muhammad al-Maqdisi, der als einer der einflussreichsten jihadistischen Ideologen weltweit gilt.

2015

Wertenachbarn mit wirtschaftlichem Potenzial

kohta Daniel Schmücking

Bundespräsident Joachim Gauck besucht die Mongolei
Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Demokratie in der Mongolei besuchte Bundespräsident Joachim Gauck vom 14. bis 16. Oktober die Mongolei. Der Staatsbesuch des Bundespräsidenten ist ein Symbol der guten diplomatischen Partnerschaft beider Länder, aber auch der verbesserungswürdigen wirtschaftlichen Beziehungen. Gauck traf sich mit dem Präsidenten, dem Premierminister, sowie mit Wirtschaftsvertretern, Religionsführern und Vertretern der Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Dieser Länderbericht analysiert den Stand der deutsch-mongolischen Beziehungen vor dem Hintergrund des Staatsbesuchs.

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