Riikide raportid

Poliitilised lühiülevaated KAS Eesti esinduselt

Guatemala steckt in der tiefsten innenpolitischen Krise seit der Einführung der demokratischen Verfassung von 1985

Guatemalas Öffentlichkeit verharrt in Apathie gegenüber Politik und politischen Parteien. Acht von zehn Erwachsenen - vor allem jene mit niedrigem Bildungsstand und ausserhalb der Hauptstadt wohnend - beteuern, keiner politischen Gruppe gegenüber Sympathie oder Zustimmung einzuräumen. Solche Einstellungen zeigen sich - wenn auch in unterschiedlichem Maße - in der Regel in lateinamerikanischen Ländern dann, wenn keine Wahlen bevorstehen und die Regierungsarbeit kritische Phasen der Zustimmung seitens der Bevölkerung durchläuft.

REUTERS/Andres Martinez Casares

Guatemala: 100 Tage Giammattei

Über die ersten 100 Tage der Regierung des Präsidenten Alejandro Giammattei, wie man ohne Mehrheit im Parlament seine politischen Ziele erreicht und das Management von COVID-19

Fast die Hälfte der ersten 100, genau 42, Tage im Amt werden die Geschäfte des neuen guatemaltekischen Präsidenten Alejandro Giammattei bereits von der Ausnahmesituation bestimmt, die die COVID-19-Pandemie heraufbeschworen hat. Früh wird der neue Amtsinhaber damit auf eine harte Probe gestellt. Sei es, weil er von Haus aus Mediziner ist, sei es weil der gesamte lateinamerikanische Subkontinent von den Erfahrungen Asiens und Europas lernen konnte, gilt sein Krisen-Management in einem Land mit überschaubaren Ressourcen, insbesondere im Gesundheitssystem, trotz einiger kritischer Stimmen im weltweiten Vergleich zu Recht als gelungen.

Guatemalas Flugverkehr

Keine Spur von Neoliberalismus und Globalisierung

Allerorten wird von Neoliberalismus und Globalisierung geredet, doch in Guatemala wird beim für Handel und Tourismus wichtigen Luftverkehr protektionistisch zugunsten privater Monopole gehandelt. Das neue Luftverkehrsgesetz ist ein Schritt in die falsche Richtung.

Günstige wirtschaftliche Perspektiven, doch schwierige Zeiten für den MERCOSUL

Brasilien hat im Verlauf des Jahres 1999 die Rezession des Vorjahres verarbeitet und die Grundlage für eine günstigere wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2000 geschaffen. Die sozialpolitischen Ergebnisse der makroökonomischen Stabilisierung lassen aber noch auf sich warten. Die Partner im MERCOSUL stehen im Regen.

Ville Säävuori/flickr/CC-BY-SA 2.0

Hackathon 2020

Die Initiativen der Esten zur Überwindung der Corona-Krise

Schon seit fast sechs Jahren werden in Estland die mittlerweile sehr populären „Hackathons“ durchgeführt. Dabei kommen Programmierer mit verschiedenen Ideen zusammen, um eine neue Software zu entwickeln. In diesem Jahr fanden bereits zwei davon statt. Das Ziel: Lösungen zur Überwindung der Coronakrise finden.

Halbzeit für Präsident Wade, Bilanz halbwegs positiv?

Das Erwachen der Opposition, Meinungsfreiheit

Vor dreieinhalb Jahren wurde der heute siebenundsiebzigjährige senegalesische Staatschef Abdoulaye Wade zum Präsidenten gewählt, und dreieinhalb Jahre bleiben ihm noch, um seine hochgesteckten Wahlversprechen, Projekte, Pläne und Visionen in die Tat umzusetzen. Nach der Euphorie, die der politischen Wende „Alternance“ folgte, ging das Leben im Sahelstaat Senegal wieder etwas gemächlicher auf die erhoffte Verbesserung der Lebensbedingungen zu.

Handlungsfähige Strukturen für die African Union (AU): Eine Herkules-Aufgabe

Eine Herkules-Aufgabe

Bei ihrem zweiten Treffen haben die Staats- und Regierungschefs der African Union handlungsfähigen Strukturen für die Organisation entwickelt und sich für die Zukunft viel vorgenommen.

Heftige Kontroversen über die Reform des Türkischen Hochschulrates

Die Regierung hat mit ihrer Parlamentsmehrheit die Reform des Türkischen Hochschulrates (YÖK) durchgesetzt und eine offene Konfrontation mit der militärischen Führung des Landes in Kauf genommen. Die Reform ist vor allem durch die Neureglung des Hochschulzugangs für Absolventen der Predigerschulen (Imam-Hatip-Schulen) und aller Berufsfachschulen zu einem Politikum geworden.

Heißer Herbst in Kiew?

Umfragewerte für Präsident Leonide D. Kutschma auf dem Tiefpunkt

In einer Aufsehen erregenden Rede zum 11. Unabhängigkeitstag ergriff der Präsident die Flucht nach vorn. Gelingt es ihm erneut die Turbulenzen auszusitzen?

Helden im Zwielicht

Starben MRTA-Terroristen durch Fangschüsse?

Peru arbeitet seine Fujuimori-Vergangenheit auf - ohne Tabus und mit allen Konsequenzen: Am 16. Mai liess Staatsanwältin Cecilia Pollack Boluarte zwölf Offiziere der Militäraktion Chavín de Huántar verhaften. Die bis dato als Volkshelden verehrten Militärs sehen sich mit einer Klage wegen Mordes bzw. Beihilfe zum Mord an den drei MRTA-Terroristen Nicolás Cruz Sánchez ("Tito"), Luz Meléndez Cueva und Víctor Peceros Pedraza konfrontiert.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.