Conférence

Das Fiasko der Strategen von 1916. Erich von Falkenhayn und die Schlacht bei Verdun

100. Jahrestag der Schlacht von Verdun 1916

Eintritt: 8 / 6 Euro. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Literaturbüro. Anmeldung und Karten unter: Tel: 0331-2804103

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1916 ist das „blutige Jahr“ des Ersten Weltkriegs. Die Regierungen, die Strategen und die Völker Europas hatten sich in ein Schlachthaus verrannt und suchten panisch nach Auswegen. Alle wußten, wie! Es wies ein Tor aus dem Gefängnis mit der Aufschrift Sieg. Drei innovativ ersonnene Schlachten – an der Maas, an der Somme und in der Westukraine – sollten den glücklichen Ausgang erzwingen. Der Stabschef des deutschen Heeres, der in Potsdam im Schloß Lindstedt residierende Erich von Falkenhayn, eröffnete am 12. Februar vor Verdun den Schlachtenreigen. Hundert Jahre später ist klarer ersichtlich als damals: das Tor zu den drei Schlachten war das Gefängnis.

Erich von Falkenhayn (1861-1922) war preußischer General der Infanterie, osmanischer Marschall und im Ersten Weltkrieg preußischer Kriegsminister sowie Chef des Großen Generalstabs. In der sogenannten Julikrise des Jahres 1914 gehörte er zu den Schlüsselfiguren um den Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

Jörg Friedrich, geboren 1944, erzielte mit seinem Buch über den Bombenkrieg gegen Deutschlands Städte einen Welterfolg: „Der Brand“ liegt in zwölf Sprachen vor. Auch der Folgeband „Brandstätten“ wurde zum Bestseller. Friedrichs umfangreiches Werk enthält Standardtitel zur NS-Zeit, die ihm internationale Auszeichnungen eintrugen. 2014 erschien sein Buch „14/18. Ein Weg nach Versailles“.

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Villa Quandt
Große Weinmeisterstr. 46/47,
14469 Potsdam
Deutschland
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    Stephan Georg Raabe

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