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Nach dem Abzug. Wie geht es weiter in Afghanistan?

EINE ANMELDUNG MIT VOLLEM NAMEN IST ZWINGEND ERFORDERLICH. EINTRITT NUR MIT GÜLTIGEM PERSONALAUSWEIS.

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Nach dem Abzug der ausländischen Truppen 2014 drohe der Zusammenbruch der Regierung. Davor warnt die "International Crisis Group". Ist das so? Was hat die internationale Staatengemeinschaft wirklich in Afghanistan erreicht? Welchen Weg wird das Land in Zukunft gehen? Diese Fragen stellen sich angesichts der Übergabe der vollen Verantwortung an die afghanischen Streit- und Sicherheitskräfte mit unverminderter Dringlichkeit.

Wir freuen uns, daß Herr Abed Nadjib, gesandter Botschaftsrat der afghanischen Botschaft, mit uns über die Zukunft Afghanistans und wie Deutschland und Europa eine friedliche Entwicklung weiter fördern können diskutieren werden.

Abed Nadjib ist in Afghanistan geboren und in Kabul aufgewachsen. 1971 kam er zur Ausbildung nach Deutschland. Fast zehn Jahre, von 1985 bis 1994, unterstützte er Flüchtlinge und Nichtregierungsorganisationen in Pakistan. Seither ist er auf allen Ebenen aktiv in der Konzeption und Steuerung der politischen Diskussion für eine Demokratisierung und Modernisierung Afghanistans, u.a. als persönlich beauftragte Vertrauensperson der afghanischen Regierung.

Zu Gast sind außerdem:

Dr. des. Jan Köhler, Ethnologe und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“ der Freien Universität Berlin. Er betreut ein Langzeit-Forschungsprojekt, das die Wirkung der Entwicklungs- und Militärintervention auf lokale Sicherheit, die Einstellung der Bevölkerung gegenüber den externen Interventen und auf die Legitimation und Fähigkeiten des Staates in Nordost-Afghanistan untersucht. Er war von 2003 bis 2005 Co-Leiter eines Forschungsprojektes zu Konfliktaustragung und Institutionenbildung im Kaukasus, in Zentralasien und in Nord-Afghanistan. Seit 1991 hat er Feldforschung in der ehemaligen Sowjetunion betrieben und sich dabei vor allem für den Zusammenhang zwischen informellen gesellschaftlichen Institutionen, Staatszerfall und der Eindämmung von Gewalt in Konflikten interessiert. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitete er für die OSZE und berät Entwicklungshilfsorganisationen in Zentralasien, Afghanistan und dem Kaukasus.

Tinko Weibezahl, geb. 1975, Referent für Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Potsdam und arbeitete für die Deutsche Afrika-Stiftung und im Deutschen Bundestag. Für die Konrad-Adenauer-Stiftung ging er 2009 in den Kongo und 2012 nach Kabul, Afghanistan. Er ist Hauptmann der Reserve.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Führungsunterstützungsregiment 38.

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Lieu de l'événement

Burg Storkow

Reférences

  • Abed Nadjib
    • gesandter Botschaftsrat der afghanischen Botschaft
  • Oberst Manfred Kutz
    • Kommandeur Führungsunterstützungsregiment 38
  • Tinko Weibezahl
    • ehm. Leiter des Auslandsbüros Kabul der KAS
  • Dr. des. Jan Koehler
    • FU Berlin
Abed Nadjib, Gesandter Botschaftsrat der afghanischen Botschaft Botschaft Afghanistan
Jan Köhler Jan Köhler
Tinko Weibezahl Stephan Raabe

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