Reportages pays

Notes de synthèse sur l’actualité politique du pays

2009

Hillary Clinton, deutliche Worte und der Kampf um Ressourcen

de Tinko Weibezahl

John Holmes, britischer Diplomat und UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, hat es vor eineinhalb Jahren in Bukavu ausgesprochen: Die Situation in der Demokratischen Republik Kongo sei anders, die Größenordnung und die Brutalität übersteigen das menschliche Vorstellungsvermögen. So stand auch der Besuch der US-amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton in Kinshasa und Goma im Rahmen ihrer elftägigen Afrikareise ganz im Zeichen des Kampfes gegen die unvorstellbare Gewalt, besonders jene gegenüber Frauen.

2008

Hohe Erwartungen an die neue kongolesische Regierung

de Andrea Ellen Ostheimer

Präsident Kabila und sein Premierminister Muzito präsentieren das neue Kabinett
Am späten Sonntagabend hat Präsident Kabila die Zusammensetzung der Regierung des neuen Premierministers Adolphe Muzito verkündet. Die Partner der Kabila unterstützenden Alliance Majoritaire pour le Président (AMP) benötigten vier Wochen, um sich nach der Demission des Politveteranen Antoine Gizenga auf einen neuen Premierminister und dessen Team zu einigen.

2007

Im Osten nichts Neues - und wenig Gutes

de Andrea Ellen Ostheimer

Die Sicherheitslage in der Demokratischen Republik Kongo
Seit zehn Tagen spitzen sich die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Milizen General Laurent Nkundabatwares und den kongolesischen Streitkräften FARDC in Nord-Kivu erneut zu.Durch die jüngsten Kämpfe wurden bereits mehr als 180.000 Zivilisten erneut zu intern Vertriebenen (IDPs-Internally Displaced Persons). Nach Angaben des UNHCR befinden sich alleine in der Provinz Nord-Kivu zurzeit 640.000 IDPs. Schätzungsweise 25.000 bis 35.000 Kongolesen flüchteten zu Beginn der ersten Septemberwoche über die Grenze nach Uganda. Dort fanden sie entweder bei bereits dort lebenden Familienangehörigen oder in UN-Flüchtlingscamps Unterkunft.

2004

Internationale Organisationen angegriffen

de Ingo F.J. Badoreck

Schwere Unruhen im Kongo - Reaktion auf Besetzung von Bukavu durch Rebellenfraktion
Am Donnerstag den 03.06. gab es in Kinshasa und in anderen Städten des Landes die schwersten Demonstrationen und Unruhen seit der Machtergreifung von Laurent D. Kabila im Jahre 1997. Die Proteste richteten sich gegen die Untätigkeit der MONUC (Mission der Vereinten Nationen in der DR Kongo) und der Regierung nach der Besetzung der Stadt Bukavu im Osten Kongos durch eine neue Rebellenfraktion.

2013

Kampf gegen Straflosigkeit

de Steffen Krüger, Diana Hund

Verfahren gegen Rebellenführer Bosco Ntaganda verschoben
Internationale Medien, sowie lokale Zeitungen in der DR Kongo berichteten im vergangenen Juni über die Verschiebung des Verfahrens am Strafgerichtshof in Den Haag (IStGH) gegen den ruandischen Rebellenführer Bosco Ntaganda. Ntaganda hatte sich im vergangenen März überraschenderweise den Behörden gestellt, nachdem er seit sieben Jahren per internationalen Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen gesucht wurde.

2018

Katholiken im Kongo auf Konfrontationskurs

de Gregor Jaecke

Schwere politische Unruhen erschüttern das Land zum Jahresende
Am letzten Tag des Jahres 2017 kam es – wie im Vorjahr - in der Demokratischen Republik Kongo zu erneuten Demonstrationen gegen die Regierung Kabila. Auch dieses Mal gab es viele Tote, Verletzte und unzählige Verhaftungen.

2012

Kein Ende der Gewalt im Osten der DR Kongo

de Steffen Krüger

Aktuelles zu der M23 Rebellion in den Kivu Provinzen
Die Provinzen Nord- und Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben sich in den vergangenen Jahren als Epizentrum verschiedener Konflikte in der Region der großen Seen in Afrika etabliert. Die 10 Millionen Einwohner zählenden Provinzen wurden während der Kongokriege besonders in Mitleidenschaft gezogen und sind seit Jahren Schauplatz von Plünderungen, willkürlichen Morden und weiteren Verbrechen durch verschiedene Konfliktparteien.

2014

Klimareport

de Steffen Krüger

Bericht Demokratische Republik Kongo
In den vergangenen Jahren ist die Energiepolitik zunehmend ins Zentrum der klimapolitischen Diskussion gerückt. Die Frage der Nutzung von Energie aus fossilen und/oder Erneuerbaren Energien wird dabei sehr unterschiedlich beantwortet. Die vorliegende Publikation entstand aus einer Vielzahl an Beiträgen der Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie vermittelt einen Überblick zu den nationalen klima- und energiepolitischen Wahrnehmungen in den ausgewählten Ländern. Anei finden Sie die Berichterstattung aus der Demokratischen Republik Kongo.

2008

Konflikt im Osten gewinnt neue Dimension

de Andrea Ellen Ostheimer

Seit der ersten Oktoberwoche gewinnt der Konflikt im Osten des Kongo eine neue Dimension, und der mit dem Friedensabkommen von Goma (23. Januar 2008) begonnene Amani-Friedensprozess ist als gescheitert zu betrachten. Obgleich Präsident Joseph Kabila in seiner Fernsehansprache an die Nation am 9. Oktober betonte, dass „Amani“ der einzige Rahmen für eine Lösung des Konfliktes im Interesse aller Beteiligten darstellen kann, befinden sich die kongolesische Regierung und die Internationale Gemeinschaft vor einem sicherheitspolitischen Trümmerhaufen.

2017

Krisen, Konflikte, Kongo: ein Land am Scheideweg

de Gregor Jaecke

Wahlen werden verschleppt und die Sicherheitslage spitzt sich zu
Am Ende des Jahres sollen die kongolesischen Bürgerinnen und Bürger an die Wahlurnen gerufen werden. Doch danach sieht es derzeit nicht aus. Stattdessen werden die Wahlen verschleppt, die Sicherheitslage in vielen Landesteilen verschärft sich und die Armut nimmt zu. Ein Lagebericht über den derzeitigen Zustand im Land.
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