Conférence spécialisée

Regionalkonferenz zur politischen Bildung von Offizieren der Armeen aus DR Kongo und Westafrika

Demokratie und Rechtsstaat in den afrikanischen Armeen

Am 18. und 19. August 2014 findet am Zentrum für Höhere Militärausbildung in Kinshasa eine internationale Konferenz zur politischen Bildung in den afrikanischen Armeen statt.

Détails

Gemeinsam mit Experten aus Benin, Burkina Faso, Deutschland, Togo und weiteren Ländern diskutieren Ausbilder aus verschiedenen Einheiten der kongolesischen Streitkräfte über Methoden der Demokratieförderung im Militär.

Im Vordergrund steht der Austausch über erfolgreiche Strategien zur Förderung von Rechtsstaat und Demokratie in den einzelnen Armeen sowie die Stärkung der kongolesischen Ausbildungseinheit Service d’Education Civique et Patriotique (SECP).

Im Rahmen der Reform des kongolesischen Sicherheitssektors arbeitet die Konrad-Adenauer-Stiftung mit SECP seit 2009. SECP ist eine Ausbildungseinheit, die sowohl Rekruten als auch Offiziere in den Bereichen Demokratie und Rechtsstaat, Verhalten der Soldaten gegenüber der Zivilbevölkerung, Prävention von Konflikten und Frauenrechte ausbildet. In Deutschland wäre diese Arbeit mit dem Zentrum Innere Führung der Bundeswehr vergleichbar.

In Zusammenarbeit mit SECP bildet die Konrad-Adenauer-Stiftung jährlich ca. 250 Offiziere in den verschiedenen Militärregionen unter anderem zu den folgenden Themen aus:

  • Die Aufgaben von SECP;
  • Die Rolle der Offiziere und Soldaten innerhalb des Militärs und die Beziehung zu staatlichen Strukturen;
  • Vorstellung der kongolesischen Verfassung;
  • Politische Grundbildung zu Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte.

Die Ziele der Veranstaltungen sind vor allem die Bekanntmachung der entsprechenden Regeln und ein Training der Teilnehmer, das erlernte Wissen in ihren Einheiten weiter zu vermitteln.Jedoch besteht noch ein großer Fortbildungsbedarf bei den Ausbildungsexperten von SECP, über die Grundlagen des Trainings und die vorgestellten Konzepte. Erfahrungen aus anderen Ländern zu dieser Ausbildung sind dabei von großem Wert.

Bei der Konferenz am 18. und 19. August 2014 präsentieren Experten aus Benin, Burkina Faso und Togo die Arbeit der Demokratieförderung in westafrikanischen Armeen und diskutieren mit den kongolesischen Offizieren über Strategien zur Sicherheitssektorreform.

Unter anderem sind bei der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des kongolesischen Verteidigungsministers steht, folgende Vorträge vorgesehen:

  • Die aktuellen Reformen der kongolesischen Armee und die Rolle der Einheit Zivile- und Politische Ausbildung
  • Panel zum Austausch der Erfahrungen zur demokratischen Ausbildung in afrikanischen Armeen
  • Die politische Ausbildung in der kongolesischen Armee seit 1886
  • Staatsbürger in Uniform – Die Beziehungen zwischen der Zivilgesellschaft und dem Militär

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Lieu de l'événement

Kinshasa, DR Kongo

Reférences

  • Prof. Thierry Nlandu
    • Prof. Mabiala Mantuba
      • Oberst Camille Mbumbu
        • Oberstleutnant David Kahenga
          • Major Fabien Kiaku
            • Oberst Auguste Barry (Burkina Faso)
              • Major Honoré Nombre (Burkina Faso)
                • Major Knagni Teko (Togo)
                  • Yaya Bio (KAS Benin)

                    Publication

                    Regionalseminar zur politischen Bildung in Afrika: Reform der kongelesischen Streitkräfte
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                    Oberst Camille Mbumbu - Leiter SECAS (FARDC) eröffnet die Veranstaltung Steffen Krueger
                    Mitarbeiter des Service d'Education Civique et Patriotique (SECP). Steffen Krüger
                    Teilnehmer bei der Diskussion - Runder Tisch Steffen Krueger