Éditeur d'actif

Genfer Depesche

PABS-Annex zum WHO-Pandemieabkommen: IGWG7 bringt konkurrierende Systemmodelle auf den Tisch

Erstmals zwei konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung des Zugangs zu Pathogenmaterialien und Sequenzinformationen sowie des damit verbundenen Vorteilsausgleichs auf dem Tisch.

En savoir plus
Genfer Depesche

75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention von 1951: Aktuelle Trends aus dem UNHCR-Flüchtlingsbericht

Am 28.07.2026 wurde die Genfer Flüchtlingskonvention 75 Jahre alt. Ihre bleibende Relevanz wird auch nicht zuletzt angesichts der Rekordzahlen von Vertriebenen weltweit deutlich.

En savoir plus
Genfer Depesche

Globale HIV-Bekämpfung im Schatten finanzieller Herausforderungen und zur Zukunft von UNAIDS

Obwohl die weltweite HIV/Aids-Bekämpfung beachtliche epidemiologische und medizinische Fortschritte verzeichnet hat, geraten ihre politischen, finanziellen und institutionellen Grun...

En savoir plus
Publication

Renforcer la protection prévue à l'article I(2) de l'OUA de 1969 relative au statut des réfugiés

L'article I, paragraphe 2, de la Convention de l'OUA de 1969 relative au statut des réfugiés constitue « la norme conceptuelle la plus influente en matière de statut de réfugié, hor...

En savoir plus
Genfer Depesche

Analyse der Schweizer Volksabstimmung zur 10 Millionen Initiative am 14. Juni 2026

Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, fällten die Schweizer Stimmbürger und Kantone ein klares Urteil über die Initiative der SVP zur 10 Millionen Initiative.

En savoir plus
Genfer Depesche

Abstimmung zur 10-Millionen Initiative am 14. Juni 2026

Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die 10-Millionen Initiative der Schweizer Volkspartei (SVP) ab. Die SVP will damit die Bevölkerungszahl strikt begrenzen.

En savoir plus

Éditeur d'actif

Bienvenue

La Fondation Konrad-Adenauer est une fondation politique allemande. Par ses programmes, ses projets et ses rapports, elle contribue activement à la coopération et à la compréhension internationales. Ci-dessous sont présentées : la Fondation Konrad-Adenauer et les activités du Dialogue multilatéral à Genève et en Suisse.
Plus d'informations sur nous

Éditeur d'actif

Médiathèque

Neue Folge des Podcasts Multipod

Multipod: WHO macht Fortschritte bei internationalen Gesundheitsvorschriften

Die Covid-Pandemie hat auch auf internationaler Ebene Folgen. Erfahren Sie, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihre Mitgliedstaaten sich besser für die Zukunft wappnen.

Lire maintenant
Neue Folge des Podcasts Multipod

Multipod: Wie können Frauenrechte im Gesundheitssektor gestärkt werden?

Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen von Frauen, Ihr Recht auf Gesundheit einzufordern.

Lire maintenant
Statement

Norbert Lammert zu dem 75. Gedenktag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

"Menschenrechte sind keine Naturgesetze. [...], sie müssen von Menschen geschützt & verteidigt werden, die den Anspruch auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde ernst nehmen".

Multipod: Review of Germany in the UPR

Multipod: Human rights protection starts at home. Germany in the UPR

On 9th November 2023, the United Nation's Human Rights Council discussed the human rights situation in Germany

Lire maintenant
Genfreise

Geneva Security Debate zum Krieg in der Ukraine

Prof. Dr. Lammert, Botschafter Dr. Heusgen und Botschafter Greminger zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf den Multilateralismus und die Weltordnung

Delegationsreise

Dialogprogramm des Arbeitskreises Globale Gesundheit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Genf

Erfahren Sie mehr über die Delegationsreise zu aktuellen Herausforderungen im Bereich Globale Gesundheit vom 7-9. Juni

Éditeur d'actif

Éditeur d'actif

Éditeur d'actif

Map of the Month

La carte KAS du mois

Éditeur d'actif

Pflichtbeiträge für regulären Haushalt der Vereinten Nationen in 2025 und 2026

Map of the Month 03/2026

Die Vereinten Nationen finanzieren sich in erster Linie durch die Pflichtbeiträge ihrer 193 Mitgliedstaaten zum regulären Haushalt und zum Haushalt für Einsätze zur Friedenssicherung. Der diesjährige reguläre Haushalt der Vereinten Nationen beläuft sich auf 3,45 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nur 55 Staaten hielten die in Artikel 3.5 der Finanzordnung festgelegte Frist von 30 Tagen (bis zum 8. Februar 2026) ein und entrichteten ihre Beiträge zum regulären Haushalt vollständig und fristgerecht. Dies entspricht 28% der gesamten UN-Mitgliedschaft und nur 27% der insgesamt fälligen Beiträge zum regulären Haushalt. Bis zum 20. März zahlten 93 Staaten ihre Pflichtbeiträge vollständig. Dies entspricht 47% aller UN-Mitgliedsstaaten und 39% der Beiträge für den regulären Haushalts. Aufgrund der Größe ihrer Volkswirtschaft haben die Vereinigten Staaten aktuell die höchsten Beiträge (22%) zu entrichten, dicht gefolgt von China mit 20%. Die Zahlungen beider Staaten steht aktuell noch aus. Japan liegt mit 6,9% an dritter Stelle, gefolgt von Deutschland mit ca. 5,7% sowie dem Vereinigten Königreich und Frankreich mit jeweils rund 4%. Bereits Ende Januar hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres gewarnt, dass der Organisation bis Juli ein finanzieller Zusammenbruch drohen könnte, sollten die ausstehenden Beiträge nicht rechtzeitig gezahlt werden. Im Jahr 2025 belief sich der reguläre Haushalt auf 3,72 Milliarden US-Dollar, doch nur 49 Mitgliedstaaten (25%) zahlten ihre Beiträge zum regulären Haushalt vollständig und fristgerecht. Zum 30. Dezember 2025 hatten lediglich 151 Mitgliedstaaten (78%) ihre Beiträge zum regulären Haushalt vollständig gezahlt, oft auch verspätet, sodass die Mittel nicht mehr implementiert werden konnten. Zusammen mit den Zahlungsrückständen der Mitgliedsstaaten waren zum Jahresende 2025 1,5 Milliarden US-Dollar ausstehend – ein Rekordwert. 

Unterstützer multilateraler Zusammenarbeit zu Menschenrechten, 58. und 61. UN-Menschenrechtsrat

Map of the Month 03/2026

Während der 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats gab Albanien im Namen einer Kerngruppe (Niederlande, Albanien, Chile, Kenia und Kirgisistan) eine gemeinsame Stellungnahme im Namen von 91 Staaten ab, in der sie ihr „Bekenntnis zur multilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Menschenrechte“ bekräftigten. Sie baute auf eine gemeinsame Stellungnahme zum gleichen Thema auf, welche von derselben Gruppe (ohne Kenia) auf der 58. Ratssitzung im März 2025 abgegeben worden war. Damals wurde sie von 71 Staaten unterstützt. Die diesjährige Stellungnahme erhielt die Unterstützung von 91 Staaten, wobei sich mehrere Länder aus der afrikanischen und der asiatisch-pazifischen Gruppe anschlossen (hellviolett). Vergleicht man die Unterstützung, so stützten 66 Staaten beide Erklärungen (dunkelviolett). Nur fünf Länder setzten ihre Unterstützung in 2026 nicht fort (dunkelgrau). Der Wortlaut der jüngsten Stellungnahme ist dem der ersten sehr ähnlich. Die Staaten verpflichten sich u.a. dazu „ein multilaterales System zu wahren, welches das Völkerrecht, die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit achtet“, „in gutem Glauben mit dem OHCHR, dem Menschenrechtsrat und seinen Mechanismen sowie anderen menschenrechtsbasierten Mechanismen zusammenzuarbeiten und deren Unabhängigkeit zu wahren“ oder „der Sicherung einer angemessenen, vorhersehbaren und nachhaltigen Finanzierung für den Menschenrechtspfeiler der Vereinten Nationen Vorrang einzuräumen“. 

Freiwillige Beiträge für das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) im Jahr 2025

Map of the Month 02/2026

Anfang Februar stellte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk den Finanzierungsaufruf seines Büros für das Jahr 2026 vor und warnte, dass sich die Welt angesichts der zunehmenden Krisen kein Menschenrechtssystem in der Krise leisten könne. Der klare Appel erging auch vor dem Hintergrund dessen, dass sich das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) im Jahr 2025 wie viele andere UN-Organisationen mit einer „finanziellen Schockwelle“ konfrontiert sah. Es ergab sich eine Finanzierungslücke von gut 65 Millionen USD sowohl durch fehlende Beiträge aus dem regulären Haushalt der UN als auch den freiwilligen Beiträgen der Mitgliedsstaaten. Die freiwilligen Beiträge machten mit 262 Millionen USD rund 60% der Einnahmen des OHCHR aus (rund 60 %). Die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten allein trugen 60 % aller freiwilligen Beiträge bei. Deutschland war mit 29 Mio. USD der zweitgrößte Geber. Traditionell waren die Vereinigten Staaten der größte Gelber. Im Jahr 2024 leisteten sie noch einen Beitrag von 36 Millionen USD. Im vergangenen Jahr gingen die freiwilligen Beiträge der USA jedoch auf null zurück. Mehrere Missionen zur Beobachtung der Menschenrechtssituation in verschiedenen Ländern, Dialoge und Länderbesuche der Vertragsorgane oder der Sonderberichterstatterinnen und -berichterstatter konnten so im vergangenen Jahr nicht stattfinden. Selbst die vom UN-Menschenrechtsrat beauftragten Untersuchungskommissionen konnten ihre Mandate nicht vollständig erfüllen. Das Büro selbst verlor rund 300 Mitarbeiter (von insgesamt 2.000, ca. 15 %) und war gezwungen, seine Präsenz in 17 Ländern einzustellen oder radikal zu reduzieren.

Unterstützung für 39. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zum Iran sowie Abstimmungsergebnis zu entsprechender Resolution

Map of the Month 01/2026

Am 23. Januar 2026 hielt der UN-Menschenrechtsrat seine 39. Sondersitzung zur sich verschärfenden Menschenrechtslage in der Islamischen Republik Iran ab, nachdem landesweite Proteste, welche am 28. Dezember 2025 ausgebrochen waren, mit einer erheblichen Eskalation der Gewalt beantwortet worden waren. Die Karte veranschaulicht welche Staaten die Einberufung der Sondersitzung am 19. Januar 2026 unterstützten. Offiziell beantragt wurde sie von Island, Deutschland, Nordmazedonien, der Republik Moldau und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland beantragt. Sie wurde von 21 Mitgliedstaaten des Menschenrechtsrats und 30 Beobachterstaaten unterstützt. Während der Sitzung wurde eine Resolution mit 25 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen (China, Kuba, Indien, Indonesien, Irak, Pakistan und Vietnam) und 14 Enthaltungen verabschiedet, welche die gewaltsame Niederschlagung der friedlichen Proteste aufs Schärfste verurteilt. Sie hatten zum Tod von Tausenden von Menschen, darunter auch Kindern, geführt. Die Resolution verlängerte zudem das Mandat der Unabhängigen Internationalen Faktenfindungsmission (FFM) zum Iran um zwei Jahre sowie das Mandat der Sonderberichterstatterin zur Lage der Menschenrechte in Iran um ein Jahr. Außerdem forderte sie eine dringende Untersuchung der FFM zu den Vorwürfen der jüngsten und anhaltend schweren Menschenrechtsverletzungen und -verstößen sowie zu den Verbrechen im Zusammenhang mit den am 28. Dezember 2025 begonnenen Protesten, auch im Hinblick auf mögliche künftige Gerichtsverfahren.

Affichage des résultats 13 - 16 parmi 112.

Éditeur d'actif

Genfer Depesche

PABS-Annex zum WHO-Pandemieabkommen: IGWG7 bringt konkurrierende Systemmodelle auf den Tisch

Erstmals zwei konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung des Zugangs zu Pathogenmaterialien und Sequenzinformationen sowie des damit verbundenen Vorteilsausgleichs auf dem Tisch.

Plus de détails

Éditeur d'actif