„Wer die Bäuerin nicht ehrt“
Frauen in der Landwirtschaft seit 1945
Die Veranstaltung „Wer die Bäuerin nicht ehrt – Frauen in der Landwirtschaft seit 1945“ richtet den Blick auf die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen in der DDR-Landwirtschaft und ihr Verhältnis zum politischen System. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die harte körperliche Arbeit auf dem Land, sondern auch die staatliche Einflussnahme auf Arbeit, Rollenbilder und Lebensentwürfe im Zuge von Kollektivierung und Industrialisierung.
Echokammern in der politischen Kommunikation
Seminar für Grundlagen wirkungsvoller Kommunikation
Die politische Meinungsbildung wird seit Jahren zunehmend in den digitalen Medien geprägt. Dabei kommt es häufig zu emotionalisierten Beiträgen, Halb- und Unwahrheiten, Fake-News und Hassbotschaften. Manipulationen und Echokammern verzerren die Realität. Woran erkenne ich Echokammern und wie vermeide ich sie? Wie verhalte ich mich bei persönlichen Angriffen? Wie kann ich das allgemeine Meinungsbild realistisch einschätzen und bewerten? Das Seminar befähigt ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, Social Media und direkte Kommunikation bewusst, respektvoll und strategisch einzusetzen.
Mit dem Demokratiebus quer durch Sachsen-Anhalt
#NurZusammenLäufts
Demokratie ist nicht selbstverständlich. Darauf machen wir mit unserer Demokratiegestalter-Tour aufmerksam. Mit dem Demokratiebus fahren wir quer durch Deutschland und wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen: Was bewegt Sie? Was würden Sie verändern? Demokratie lebt davon, dass sich Menschen füreinander einsetzen; also lassen Sie uns zusammenkommen und Gemeinsam.Demokratie.Gestalten.
„Mein Großvater hätte mich erschossen“
Gespräch mit Jennifer Teege
In ihrem Buch „Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen“ schildert Jennifer Teege, wie die überraschende Entdeckung ihrer familiären Verbindung zu Amon Göth – bekannt aus Schindlers Liste – ihr Leben erschütterte und sie dazu brachte, sich intensiv mit Fragen von Identität, Verantwortung und Erinnerungskultur zu beschäftigen. Im Austausch mit Schülerinnen und Schülern in Halle (Saale) wird Jennifer Teege über ihren persönlichen Weg, ihre Recherchen und den Umgang mit dieser belastenden Vergangenheit sprechen.
"Welches Europa brauchen wir?"
Mut zu neuer europäischer Politik
Europa steht vor seiner größten Bewährungsprobe seit dem Ende des Kalten Krieges: Russlands Krieg gegen die Ukraine, die Angst vor unkontrollierter Migration und erstarkender Populismus setzen Frieden, Freiheit und Wohlstand massiv unter Druck. Viele junge Menschen verlieren das Vertrauen in die EU – zugleich fehlt eine Vision, die unseren verunsicherten Kontinent neu zusammenführt. Gemeinsam mit dem Migrationsforscher Gerald Knaus (European Stability Initiative) und Francesca Knaus (European Debate Initiative) gehen wir der Frage nach, was wir aus der Geschichte lernen können, wo neue Inspiration entsteht und wie Politik Mehrheiten überzeugen kann – für ein Europa ohne Krieg, politische Gefangene und Folter. Sie sind herzlich eingeladen, mit beiden Autoren des Buches "Welches Europa brauchen wir?" ins Gespräch zu kommen und über konkrete Wege zu diskutieren, wie Europas Zukunft gestaltet und verteidigt werden kann.
Im Zentrum der politischen Gestaltung
Führung und Gespräch im Landtag Sachsen-Anhalt
Ein Besuch im Landtag Sachsen‑Anhalt bietet Bürgerinnen und Bürgern spannende Einblicke in die parlamentarische Arbeit und den direkten Austausch mit Abgeordneten. Er schafft Transparenz, fördert das Verständnis für politische Entscheidungen und stärkt die aktive demokratische Teilhabe.
Politik vor Ort: Kommunalpolitik im Planspiel
Mitreden statt zuschauen
Planspiele zu Kommunalpolitik eröffnen Jugendlichen einen praktischen Einblick in die Funktionsweise von „Politik vor Ort“, ihren Möglichkeiten und ihren Grenzen. In verschiedenen Rollen, abwechslungsreich und interaktiv gestalten und erleben die Teilnehmer eine Bürgermeisterwahl, Gremien- und Pressearbeit sowie Stadtratssitzungen.
Online Seminar "Starke Stimme"
Frauenkolleg Fachprogramm 2026 - Überzeugend argumentieren für Ehrenamt und Politik
Dieses Online-Seminar richtet sich an Frauen, die sich ehrenamtlich oder politisch engagieren und ihre rhetorischen Fähigkeiten gezielt ausbauen möchten. Gemeinsam erarbeiten wir, wie Sie Ihre Botschaften überzeugend vermitteln, selbstbewusst auftreten und mit starken Argumenten punkten. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Übungen zu Stimme, Körpersprache und Ausdruck. Sie lernen, wie Sie souverän mit Gegenargumenten umgehen und in herausfordernden Situationen schlagfertig reagieren.
„Wie halten wir das Tier?“
Fleisch- und Milchproduktion im Wandel der Systeme
Zweite Veranstaltung unserer Reihe "Land.Wirtschaft.Leben".
Besuchen Sie uns in Bernburg!
Sachsen-Anhalt-Tag 2026
Wir freuen uns auf regen Besuch am Stand der Konrad-Adenauer-Stiftung! Lernen Sie uns, das Team des Bildungsforums Sachsen-Anhalt, kennen und informieren Sie sich über unsere vielfältigen Projekte. Wir sind gespannt auf die Gespräche und Ihre Themen! Guten Kaffee und gemütliche Sitzgelegenheit finden Sie ebenso bei uns.
Zwischen Martyrium und Integration
Begegnungen mit der koptischen Kirche in Ägypten und Deutschland
Ägypten hat eine lange ungebrochene christliche Präsenz: die Koptische Kirche. Die Gläubigen stehen seit zweitausend Jahren trotz vielfacher religiöser Unterdrückung für ihren Glauben und ihre Tradition ein. Koptisches Leben in Deutschland ist aber auch ein Beispiel gelungener Integration und kultureller Bereicherung. Wir tauchen an diesem Abend in die faszinierende Welt koptischen Lebens und Glaubens in Ägypten und Deutschland ein. Dabei entstehen auch überraschende Verknüpfungen in unsere Welt vor Ort: zur Stadt Magdeburg und der sich anbahnenden Weihnachtszeit.
Jüdisches Leben in Deutschland
Israelis in Berlin nach dem 7. Oktober
Jüdisches Leben ist ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft – historisch, kulturell und religiös. Der wachsende Antisemitismus jedoch – ob offen oder subtil – stellt eine Gefahr für das friedliche Miteinander und unsere demokratischen Werte dar. Mit der Autorin Andrea von Treuenfeld und ihren aktuellen Büchern wie „Jüdisch Jetzt“ und „Israelis in Berlin nach dem 7. Oktober!“ wollen wir die gegenwärtigen Herausforderungen für jüdisches Leben in Deutschland diskutieren und der Frage nachgehen, wie sich Israelis und Juden in Deutschland aktuell fühlen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Tage der jüdischen Kultur und Geschichte 2025"
„Solo Sunny“ und die Frauenbilder der DDR
Gespräch und Film
Vor der Vorführung des DEFA-Klassikers „Solo Sunny“ sprechen wir über Frauenbilder in Ost und West sowie über die gesellschaftliche Sprengkraft des Films. Denn „Solo Sunny“ war in der DDR nicht unumstritten: Die selbstbewusste Hauptfigur, ihre Suche nach Freiheit und die realitätsnahe Darstellung eines Lebens jenseits der Normen stellten das offizielle Frauenbild infrage – und machten den Film zu einem seltenen Beispiel kritischer Kunst im Sozialismus.
Orte der DDR-Diktatur im Fokus
Exkursion zu den Gedenkstätten Hohenschönhausen und Bernauer Straße
35 Jahre nach der Deutschen Einheit ist es wichtiger denn je, sich mit der Geschichte der DDR-Diktatur auseinanderzusetzen. Unsere Exkursion führt uns an zwei zentrale Orte der Erinnerung: zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und zur Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.
Rückblike - Einblicke - Ausblicke
Jahresplanungstreffen der Kooperationspartner und Stipendiaten
Wir laden unsere Kooperationspartner herzlich ein, gemeinsam die Ergebnisse des Jahres 2025 zu reflektieren. Wir nutzen die Gelegenheit, um Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse zu setzen. Gemeinsam werfen wir einen Blick nach vorn und gestalten die Ziele und Maßnahmen für 2026.
„Politik braucht Werte“
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff im Gespräch über christliche Grundhaltungen und gesellschaftliche Verantwortung
Wir laden Sie dazu ein, mit dem Ministerpräsidenten über die Bedeutung von Haltung, Glaubwürdigkeit und christlicher Orientierung in der Politik zu diskutieren und neue Perspektiven für unser gesellschaftliches Miteinander zu gewinnen.
Ein Gipfel der Geschichte
Zeitzeugenwanderung zum Jahrestag der Öffnung des Brockens
Am 3. Dezember, dem Tag seiner Öffnung, laden wir Sie herzlich ein zu einer besonderen Wanderung auf den Brocken – entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, begleitet von einem Zeitzeugen, der die Teilung und die Öffnung hautnah erlebt hat. Die Wanderung führt über den Eckerlochstieg auf den Brockengipfel. Die Erlebnisse derer, die die Grenze bewachten oder überwanden, machen unsere Geschichte lebendig – und zeigen, wie wertvoll Freiheit und Einheit sind. Und weil der Brocken einst Symbol der Trennung war, ist er heute umso mehr ein Ort der Begegnung. Ein bewegender Aufstieg – seien Sie dabei!
Dorfliebe-Tour in Hessen (Osterwieck)
Kommen Sie mit uns ins Gespräch!
Politik berührt uns im Alltag – wir haben also allen Grund sie persönlich zu nehmen und sie mitzugestalten. In ländlichen Räumen, auf den Dörfern, fühlt es sich oft an, als wäre die Politik weit weg. Diesem Gefühl wollen wir mit der „Dorfliebe-Tour“ begegnen und zum Gespräch einladen. Sprechen wollen wir über das Schöne, das die Gemeinschaft vor Ort ausmacht, aber auch über Verbesserungsmöglichkeiten, die man gemeinsam anpacken kann. Bei der “Dorfliebe-Tour” geht es um das, was die Menschen vor Ort bewegt, wenn sie Politik persönlich nehmen.
Vereinsrecht in der Praxis - Teil 1
Grundlagen für Ihr ehrenamtliches Engagement
Vereine und ihre Funktionsträger sind eingebunden in ein Geflecht von Paragrafen und Gesetzestexten. Diese zu verstehen ist bisweilen nicht ganz so einfach. In diesem Seminar möchten wir Ihnen einen Überblick über die relevantesten rechtlichen Bestimmungen und praktische Tipps geben.
„Wir dulden noch viel zu viel“ – Der stille Protest, der in die Freiheit führte
Im Gespräch mit Autorin Monika Lembke
Nicht alle Geschichten über die Wiedervereinigung sind erzählt. Viele Formen des Widerstands in der DDR sind bis heute wenig bekannt. Monika Lembke, Autorin und Zeitzeugin, berichtet in ihrem Buch „Wir dulden noch viel zu viel“ eindrucksvoll von ihrem persönlichen Schicksal und dem stillen Protest des „Weißen Kreises“ in Jena.