Publications

Expériences migratoires et trajectoires personnelles des compétences tunisiennes

Publication réalisée en partenariat avec l'association Tounes El Fatet

‘’Expériences migratoires et trajectoires personnelles des compétences tunisiennes’’ est le titre de la nouvelle publication réalisée par l’association Tounes Al Fatet en partenariat avec la Konrad-Adenauer-Stiftung.

Publication du guide des bonnes pratiques du dialogue social en Tunisie

Renforcement du diaologue social en Tunisie

La Konrad-Adenauer-Stiftung, le centre des Jeunes Dirigeants d'entreprise (CJD) et l’école supérieure des sciences économiques et commerciales de Tunis (ESSECT) ont élaboré un guide des bonnes pratiques du dialogue social en Tunisie. En présentant les conditions et les critères de réussite du dialogue social, ce guide a vocation à renforcer les capacités des partenaires sociaux à prévenir et à gérer les conflits sociaux.

Nouveaux projets, nouveaux formats : Politique, Jeunesse, Digitalisation

Chnowa Barnemjeck ? et la Konrad-Adenauer-Stiftung lancent un partenariat pour promouvoir la démocratie digitale

La Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) et Chnowa Barnemjeck ont engagé un partenariat pour favoriser l’accès à l’information et la participation à la vie politique en Tunisie.

Photo Tap

Drei Präsidenten in der Krise

Die Corona-Pandemie wirft ein Schlaglicht auf den sich seit Jahren verschärfenden Konflikt der politischen Institutionen in Tunesien

Schnelles und resolutes Handeln, Einsatz von Robotern zur Kontrolle der Einhaltung der Ausgangsperre und zuletzt Neuinfektionen im niedrigen einstelligen Bereich: Die Art und Weise der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Tunesien hat international für Aufmerksamkeit und Anerkennung gesorgt. Die durch diese Erfolge ausgelöste positive Stimmung im Land steht allerdings im Kontrast zu der seit Monaten andauernden politischen Krise.

reuters/Muhammad Hamed

Covid-19 in Nahost und Nordafrika

Belastungsprobe für eine instabile Region

Die globale Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird für den Nahen Osten und Nordafrika zu einer zusätzlichen Belastungsprobe. Vielerorts bestimmten politische und wirtschaftliche Krisen bereits den Alltag, sind staatliche Strukturen und Legitimität nur schwach ausgeprägt. In den fortwährenden Transformationsprozessen der Region könnte die Pandemie als Katalysator wirken. Die Corona-Krise wirft damit nicht nur Fragen zur Krisenreaktions- und Widerstandsfähigkeit der betroffenen Staaten und ihre Gesundheitssystemen auf, sondern auch zu den politischen und sozioökonomischen Folgen in einer Region, deren Entwicklung immer auch Folgen für Europa nach sich zieht.

Hani-meguellati / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Präsidentschaftswahlen in Algerien

Neuer Präsident Tebboune vor gewaltigen Herausforderungen

Im dritten Anlauf konnte Algerien am 12. Dezember 2019 den Nachfolger des auf Druck der Bevölkerung zurückgetretenen Langzeitpräsidenten Bouteflika wählen. Die von umfassenden Protesten begleiteten Wahlen brachten dem ehemaligen Premierminister Tebboune bereits im ersten Wahlgang den Sieg. Eine Befriedung der politischen Lages des Landes ist allerdings zunächst nicht zu erwarten. Algerien wird tiefgreifende politische und wirtschaftliche Reformen durchführen müssen, um die durch die Versäumnisse der Vergangenheit entstandene Schieflage des Landes abzufedern. Bei aller berechtigten Kritik am Beharrungsvermögen der bisherigen politischen Machthaber scheint mit den Protesten dieses Jahres und den Wahlen ein Umbruch in Gang gesetzt worden zu sein, der bei günstigem Ausgang zu einer Demokratisierung und Modernisierung des Landes führen kann.

Parlaments- und Präsidentschafts-wahlen in Tunesien

Ungewisse Mehrheiten und unbekannter Präsident

Die tunesischen Parlamentswahlen vom 6. Oktober und die Präsidentschaftswahlen vom 16. September und 13. Oktober haben die bisherigen politischen Kräfteverhältnisse des Landes durchgerüttelt. Die bisher stärkste Fraktion im Parlament, die Partei Ennahda, konnte ihre Stellung mit Verlusten verteidigen. Dramatisch verliefen die Wahlen für viele der etablierten politischen Parteien des Landes, die teilweise existentielle Verluste erlitten und um ihre Zu-kunft bangen müssen. Das Wahlergebnis lässt eine schwierige Mehrheitsfindung erwarten. Bei der Präsidentschaftswahl setzte sich mit Kais Saidi ein parteiloser, politisch unerfahrener Kandidat durch, der eher dem konservativ-islamischen Lager zuzuordnen ist.

Prof. Dr. Norbert Lammert en visite en Tunisie

Interview avec Prof. Dr. Norbert Lammert

Prof. Dr. Norbert Lammert, Président de la Fondation Konrad Adenauer, s'est rendu en Tunisie du 25 au 28 août 2019, dans le cadre de l'inauguration du nouveau bureau de la Konrad-Adenauer-Stiftung. Prof. Lammert a, dans le même care, participé à la conférence qui réunit les employés de la région MENA et s'est entretenu avec de nombreux personnalités politiques de haut niveau. Le président a décrit ses impressions lors d'un entretien avec le bureau de la KAS à Tunis. (Suivre l'interview en allemand)

Tunesiens Präsident Beji Caid Essebsi gestorben

Beji Caid Essebsi war vom 31. Dezember 2014 bis zu seinem Tod Präsident der Tunesischen Republik. Der Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tunesien, Holger Dix, berichtet über die Stimmung im Land und die nun vorgezogene Präsidentschaftswahl.

Magharebia / flickr / CC BY 2.0

Algerien vor der Präsidentschaftswahl

Stabilität durch Kontinuität?

Am 18. April 2019 wird in Algerien ein neuer Präsident gewählt, der das Land in den nächsten fünf Jah-ren führen soll. Der amtierende Abdelaziz Bouteflika ist seit 1999 im Amt und tritt im Alter von 81 Jahren trotz seines schlechten Gesundheitszustands und jahrelanger Abwesenheit in der Öffentlichkeit erneut an. Unterstützt wird er von der Regierungskoalition aus der ehemaligen Einheitspartei FLN (Nationale Befreiungsfront), deren Abspaltung RND (Nationale Demokratische Sammlung), der TAJ (Samm-lungsbewegung der Hoffnung für Algerien) und MPA (Algerische Volksbewegung) sowie von General-stabschef Ahmed Gaïd Salah, dem Militär, Geheimdiensten und Wirtschaftseliten. Beobachter erwarten einen Wahlsieg Bouteflikas und damit eine fünfte Amtszeit bis 2024. Trotzdem spielen sich im Hinter-grund wichtige Dynamiken über die Zukunft eines Landes ab, das von politischem Stillstand, einer schweren Wirtschaftskrise und einer zunehmenden Entfremdung von Eliten und Bevölkerung geprägt ist. Gegen die erneute Kandidatur Bouteflikas gingen zuletzt Tausende in verschiedenen Städten Algeri-ens auf die Straße.

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