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Wirtschaft als Motor des Wandels: Chancen eines verstärkten Engagements im Maghreb'

Perspektiven Deutscher Außenpolitik

Die politischen Umbrüche in der Region und die zunehmenden sicherheitspolitischen Herausforderungen stellen die Länder des Maghreb einmal mehr vor große sozioökonomische Probleme, die konkreter und durchdachter Antworten bedürfen...

Zeigen, dass Politik Probleme lösen kann

Dr. Hardy Ostry im Interview mit KAS.de zum Ausgang der tunesischen Parlamentswahlen

Bis zuletzt zeichnete sich bei den tunesischen Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der säkularen Allianz Nidaa Tounes und der islamistischen Ennahda-Partei ab. Nun steht das Ergebnis fest: Nidaa Tounes zieht als eindeutiger Wahlsieger mit 85 der insgesamt 217 Sitze ins Parlament ein. Die Islamisten, bei den ersten freien Wahlen 2011 noch stärkste Kraft, mussten herbe Verluste hinnehmen und kommen auf nur noch 69 Sitze. Über Auswirkungen dieses Wahlergebnisses sprach Dr. Hardy Ostry, Leiter des Tunesien-Büros der Adenauer-Stiftung, im Interview mit KAS.de.

Zwei Jahre Arabischer Fühling

Dr. Hardy Ostry, Leiter des KAS Auslandsbüros Tunesien, im Interview

Es begann mit der Selbstverbrennung des Straßenhändlers Mohammed Bouazizi am 17. Dezember 2010. Massive Proteste waren die Folge, die schließlich in der Revolution gegen Ben Ali gipfelten. Am 23. Oktober 2011 wählte das Volk erstmals ein freies Parlament. Was hat sich durch den Aufruhr in der arabischen Welt geändert? Ist die Euphorie verflogen? Dazu äußerte sich Dr. Hardy Ostry, Leiter des KAS Auslandsbüros Tunesien, im Interview mit inforadio.

„Es fehlt noch immer die politische Kultur“

Interview mit Klaus D. Lötzer, Leiter des KAS-Büros in Tunis, zur Wahl in Tunesien

Zwei Tage vor der ersten demokratischen Wahl in Tunesien seit über 50 Jahren zieht Klaus D. Lötzer, Leiter des KAS-Büros in Tunis, im Interview mit kas.de ein positives Fazit aus den Vorbereitungen: „Die Wahlvorbereitung war mit sieben Monaten relativ kurz, die Zeit ist aber gut genutzt worden. Wir sind alle sehr optimistisch, dass die Wahl am Sonntag gut verläuft und gewaltfrei bleibt“, sagte er.

„Win-Win“-Abkommen mit Tunesien

Die erste Reise eines deutschen Regierungschefs nach Tunesien wurde dort beinahe schon euphorisch begrüßt. Die Kanzlerin traf während ihres kurzen Besuchs in Tunis Staatspräsidenten Essebsi, sprach im Parlament, besuchte ein Start-Up-Projekt und brachte die mitreisende Wirtschaftsdelegation mit tunesischen Unternehmern zusammen. Zeitgleich befand sich auch Entwicklungsminister Müller im Land, unter anderem, um dort ein Beratungszentrum für Migranten zu eröffnen.

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