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Machtkampf im Niger spitzt sich zu

Ex-Premierminister drohen 20 Jahre Gefängnis

Der Sahelstaat Niger, eines der ärmsten Länder der Welt, durchläuft zurzeit eine äußerst kritische Phase. Soziale Unruhen drohen, da die Lebensmittelkrise mit ihren Preisexplosionen dem Land sehr zu schaffen macht. Kannte der Niger schon in der Vergangenheit Nahrungsmittelkrisen, welche sich zu Hungersnöten entwickelten, muss der Staat jetzt abermals all seine Kräfte darauf konzentrieren, Schlimmeres zu verhindern. Gleichzeitig hat das Land mit der Rebellion der Tuareg im Norden zu kämpfen, welche u.a. den Wüstentourismus zum Erliegen brachte. Als wenn dies nicht genug Herausforderungen wären, tobt jetzt obendrein noch ein Machtkampf in der Regierungspartei MNSD-Nassra.

Militärischer Einsatz in Mali

Reaktionen aus der Region

Das Land Mali grenzt an sieben Nachbarländer, die nahezu alle mit innenpolitischen Herausforderungen kämpfen. Ein verstärktes Übergreifen der ‚Nebenwirkungen’ des Konflikts in Mali, sprich der organisierten Kriminalität, terroristischer Aktivitäten und Übergriffe sowie des Waffenhandels gilt es daher unbedingt zu vermeiden. Aus unseren Büros in Tunesien, Senegal, Benin, Nigeria und Marokko berichten unsere Auslandsmitarbeiter über Reaktionen und Hintergründe aus der Region.

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Aktuelle Informationen des Regionalprogramms Politischer Dialog Westafrika

Virtuelle Akademie vernetzt politische Akteure in Westafrika | Niger: Kommission zur Verfassungsrevision nimmt ihre Arbeit auf | KAS veröffentlicht ersten Verfassungskommentar für Benin | Mali: Präsident betont Verzicht auf dritte Amtszeit | UPADD Seminar in Cotonou | Vorbereitungen für die Präsidentschaftswahlen in Benin haben begonnen | Togo: Präsident Faure Gnassingbé im Amt bestätigt | Partner NGOs der KAS starten neuen Ausbildungszyklus | Côte d’Ivoire: Noch immer kein neuer Wahltermin

Niger hat gewählt

Mahamadou Issoufou zum Präsidenten gewählt

Nach dem ersten Wahlgang am 31. Januar 2011 standen sich der Kandidat der Partei MNSD-Nassara von Ex-Präsident Mahamadou Tandja, Seini Oumarou, und Oppositionskandidat Mahamadou Issoufou, der Partei PNDS-Tarraya im zweiten Wahlgang am 12. März 2011 gegenüber. Issoufou, der auch schon im ersten Wahlgang mit 36% der Stimmen das beste Ergebnis erzielt hatte, ging als Sieger mit 57,95%, das heißt 1.820.639 Stimmen aus den Wahlen hervor. Seini Oumarou erreichte nur 42,05%, das heißt 1.321.248 der Stimmen.

Niger: Nationale Strategie zur Konfliktprävention

Welche Bedeutung die Regierung des Niger dem Prozess der internen Konfliktprävention beimisst, zeigte sich an der Tatsache, dass Premierminister Hama Amadou mit 4 Ministern zwei Tage lang persönlich an den Diskussionen des Forums teilnahm und das Ergebnis stark beeinflusste.

Niger: NEPAD Seminar in Niamey 4. - 6. März 2003

Mit einem nationalen Seminar zum Thema "Die Reform des nigrischen Wirtschaftssystems vor den Herausforderungen von NePAD, Globalisierung und Sozialer Martktwirtschaft" vom 4. bis 6. März 2003 in Niamey / Niger griff das Regionalprogramm der KAS die entsprechende Nachfrage von Politikern, Wissenschaftlern und Gewerkschaftlern auf, die Initiative zur "Neuen Partnerschaft für Afrikas Entwicklung" stärker zu thematisieren.

Niger: Staatsbürgerkunde als Katalysator für Einkommen schaffende Maßnahmen

3. Juli 2003

Frauen sind im Sinne von benachteiligten Gruppen der Gesellschaft eine wichtige Zielgruppe der KAS. Oft wird kritisiert, dass arme Frauen sich von den Seminaren und Workshops im Bereich Staatsbürgerkunde "nichts kaufen" könnten und die Mägen ihrer Familien davon nicht voller würden. Wie kurz gegriffen dieses Scheinargument ist, zeigt anschaulich ein Beispiel aus Niger, das stellvertretend für viele Aktivitäten der Konrad Adenauer Stiftung steht.

Niger: Staatsbürgerkunde in den Kasernen

Niamey, 1. bis 4. Juli 2003

Vom 1. bis 4. Juli 2003 wurden im Rahmen des Programms „Education civique dans les casernes“, das im Jahre 2001 begonnen wurde, über 50 Offiziere der Armee und der Gendarmerie zu Multiplikatoren ausgebildet (Formation des formateurs / Train the trainers).

Politische Bildung in Afrika

Der Beitrag der politischen Stiftungen zur Demokratieförderung

Politische Stiftungen stellen in Afrika einen wesentlichen Bestandteil der deutschen Entwicklungszusammenarbeitund westlichen Außenpolitik dar. Sie unterstützen durch politische Zusammenarbeit und Bildung die demokratische Transformation undKonsolidierung nicht nur in Nordafrika, sondern in vielen Staaten südlich der Sahara. Externe Demokratieförderungorientiert sich an internationalen Leitlinien und nationalen Interessen. Sie folgt dem Grundsatz „Keine Demokratie ohne Demokraten“und richtet daran ihre nach Nachhaltigkeit strebende Etablierung von demokratischen Eliten aus.

Politische Bildung in Afrika

Der Beitrag der politischen Stiftungen zur Demokratieförderung

Politische Stiftungen stellen in Afrika einen wesentlichen Bestandteil der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und westlichen Außenpolitik dar. Sie unterstützen durch politische Zusammenarbeit und Bildung die demokratische Transformation und Konsolidierung. Externe Demokratieförderung orientiert sich an internationalen Leitlinien und nationalen Interessen. Sie folgt dem Grundsatz „Keine Demokratie ohne Demokraten“ und richtet daran ihre nach Nachhaltigkeit strebende Etablierung von demokratischen Eliten und stabilen staatlichen Strukturen aus.